Zusammenfassung des Jahres 2008
Mindestens ein Mensch starb
an den deutschen Ost-Grenzen.
Fünf Flüchtlinge erlitten Verletzungen.
Sieben Menschen töteten sich selbst angesichts
ihrer drohenden Abschiebung
oder starben beim Versuch,
vor der Abschiebung zu fliehen.
Davon befanden sich drei Personen in Abschiebehaft.
Mindestens 24 Flüchtlinge verletzten sich selbst
oder versuchten sich umzubringen und
überlebten z.T. schwer verletzt;
davon befanden sich 12 Menschen in Abschiebehaft.
14 Flüchtlinge wurden durch
Zwangsmaßnahmen oder Mißhandlungen
während der Abschiebung verletzt.
Mindestens sieben Personen wurden im Herkunftsland
von Polizei oder Militär mißhandelt und gefoltert
oder kamen anderweitig ernsthaft zu Schaden.
Bei abschiebe-unabhängigen Polizeimaßnahmen
wurden mindestens sieben Flüchtlinge verletzt.
Ein Gefangener verblutete in Gegenwart von Sanitätern
durch unterlassene Hilfeleistung.
Bei Bränden und Anschlägen
auf Flüchtlingsunterkünfte wurden
19 Menschen z.T. erheblich verletzt.