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Zusammenfassung des Jahres 2010

 

 

Mindestens vier Menschen starben

auf dem Wege in die BRD oder an den Grenzen.

Fünf Flüchtlinge erlitten dabei Verletzungen;

davon eine Person an der Ost-Grenze.

 

Fünf Menschen töteten sich selbst angesichts

ihrer drohenden Abschiebung

oder starben beim Versuch,

vor der Abschiebung zu fliehen;

davon befanden sich drei Personen

 in Abschiebehaft

 

Mindestens 57 Flüchtlinge verletzten sich selbst

oder versuchten sich umzubringen und

überlebten z.T. schwer verletzt;

davon befanden sich 28 Menschen in Abschiebehaft.

 

16 Flüchtlinge wurden durch

Zwangsmaßnahmen oder Mißhandlungen

während der Abschiebung verletzt.

 

Abgeschoben in ihre Herkunftsländer

kam eine Frau zu Tode.

Mindestens 16 Personen wurden im Herkunftsland

von Polizei oder Militär mißhandelt und gefoltert

oder kamen anderweitig ernsthaft zu Schaden.

 

Bei Maßnahmen wie Festnahmen, Abschiebungen,

in der Haft, in Behörden oder auf der Straße

durch Polizei oder anderes Bewachungspersonal

wurden 12 Flüchtlinge verletzt,

davon befand sich eine Person in Haft.

 

Einer Schwangeren wurde medizinische Hilfe verweigert,

wodurch ihr ungeborenes Kind starb.

 

Ein Kind ertrank in einem ungesicherten Teich

auf dem Gelände eines Flüchtlingsheimes.

 

Bei Bränden und Anschlägen

auf Flüchtlingsunterkünfte wurden

24 Menschen z.T. erheblich verletzt.