antirassistische initiative berlin


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jeden Montag, Berlin | 18:30 Uhr | NoBärgida - Gemeinsam gegen Rassismus, Washingtonplatz /Hbf

no-baergida Wie sie agieren werden, das können wir im Vorfeld nicht sagen. Durch unsere Versammlung am Hauptbahnhof haben wir sie im Blick und können auch kurzfristig agieren.
Wir akzeptieren nicht und protestieren aufs Schärfste, dass Bärgida sich im Zusammenspiel mit der Polizei in der Stadt ausbreitet und die Hetze ungestört verbreitet. Brandanschläge, rechte An- und Übergriffe haben Berlin bundesweit auf die zweite Stelle gebracht. Die Unterstützung und Legitimierung der Berliner Polizei für Rassisten und Neonazis nehmen wir nicht hin, lehnen es ab und uns dagegen auf! Wir bleiben dabei, wir werden alles versuchen, was uns möglich ist, um es zu be- und verhindern.

Berichte zur Unterstützung der Berliner Polizei für Bärgida: Bärgida konnte so die rassistische Hetze am 20. Juli 2015 (dem Jahrestag des 1944 misslungenen Hitleranschlags) an der "Gedenkstätte deutscher Widerstand" VVN-BdA / nobaergida.blogspot und am 27. Juli 2015 am Alex nobaergida.blogspot verbreiten.

weitere Infos: nobaergida.blogspot / nobaergida facebook

WIR FORDERN DIE NEUAUSRICHTUNG DER ERMITTLUNGEN ZUM MORD AN BURAK BEKTAŞ
Freitag, 5. Februar 2016 | 12 Uhr | Mahnwache vor dem Gebäude der Berliner Staatsanwaltschaft (Turmstr. 91, Moabit)

Als Reaktion auf Anfang Januar bekanntgewordene Details zu den bisherigen Ermittlungen im Fall Burak Bektaş ziehen wir vor das Gebäude der Berliner Staatsanwaltschaft, um unserer Forderung nach einer konsequenten Neuausrichtung der Ermittlungen mit Blick auf ein mögliches rassistisches Tatmotiv Nachdruck zu verleihen.

- Warum leugnet der zuständige Berliner Staatsanwalt Dieter Horstmann die Existenz einer intern durchgeführten Operativen Fallanalyse, die ein rechtes/rasssistisches Motiv im Mordfall Burak Bektaş als mögliche Tatversion benennt?

- Warum wird Tatzeugen im Mordfall Burak Bektaş die Gegenüberstellung mit Rolf Z., dem mutmaßlichen Mörder des im September 2015 verstorbenen Luke Holland verweigert, obwohl es im Zuge der Ermittlungen im Fall Burak Bektaş bereits einen Hinweis auf Rolf Z. als möglichen Tatverdächtigen gegeben hatte? -- weiterlesen

Aktuelle Pressemitteilung: http://burak.blogsport.de/2016/01/14/pressemitteilung-der-fall-burak-bektas-muss-neu-aufgerollt-werden/
Mehr Infos und Aktuelles zum Mord an Burak unter: http://burak.blogsport.de -- http://www.facebook.com/Burak.unvergessen

the struggle of refugees: how to go on? stop war on migrants!
Freitag-Sonntag, 26.-28. Februar 2016 | international conference of refugees & migrants, Hamburg

In August 2015 the politically active refugees from Berlin, Hannover and Hamburg together organized a nationwide Refugee Conference in Hannover. Building on this cooperation, we have the pleasure to invite you to the International Conference of Refugees and Migrants on 26-28th February 2016 in Hamburg.

This self-organized conference aims at empowering existing and developing new networks of refugees as well as creating the possibility to analyze the current situation in Germany and Europe. For three days, refugees, migrants, supporters and activists with different backgrounds will discuss, network and share their knowledge. Issues that will be addressed at the conference include: -- weiterlesen

infos & programme http://www.refugeeconference.net/
help to make the conference happen! donate at www.nordstarter.org/refugeeconference
questions concerning donations? mail: refugeeconference.donations@gmail.com

the conference is jointly organized by lampedusa in hamburg, CISPM – international coalition of sans-papiers migrants and refugees, voix des migrants, refugee movement berlin, refugee bus tour, refugee protestcamp hannover, asmara's world-refugee support, supported by recht auf stadt – never mind the papers!, in cooperation with kampnagel

10. Gedenkmarsch zur Erinnerung an die afrikanischen Opfer von Versklavung, Handel mit versklavten Menschen, Kolonialismus und rassistischer Gewalt
Samstag, 27. Februar 2016 | 11-15 Uhr | Wilhelmstr. 92, Berlin-Mitte

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Mall of Shame: Erfolg in Prozess-Marathon
Briefkastenfirma openmallmaster GmbH wird zur Mindestlohnzahlung verklagt. Metatec meldet Insolvenz. (22. Januar 2016)

Am Donnerstag den 21. Januar verhandelte das Arbeitsgericht Berlin zwei weitere Klagen von Bauarbeitern der "Mall of Berlin" in der ersten Instanz gegen die dubiose Briefkastenfirma openmallmaster GmbH. Das Gericht gab in diesem Fall den Klagen der FAU Berlin recht. Während der Klage eines Arbeiters am 13. Januar in der zweiten Instanz nicht stattgegeben wurde, sind derzeit die meisten Klagen zugunsten der Bauarbeiter ausgegangen. Dazu stehen jedoch auch Berufungstermine an. Mittlerweile spricht die FAU Berlin von einem "Prozess-Marathon". -- weiterlesen

Quelle: Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter Union Berlin
Alle Meldungen der FAU Berlin zum Mall of Shame -- https://berlin.fau.org/text/mall-of-shame-die-chronik

NEU ERSCHIENEN: ZAG 70 - Schwerpunkt: POSTKOLONIALE SPURENLESE (Dezember 2015)

Die ZAG liest Spuren und dann auch noch postkoloniale? Was genau dieser anstrengend akademische Begriff und die ihm zugeordneten Hinterlassenschaften der deutschen Geschichte sein sollen, wird in der neuesten Ausgabe der ZAG erkundet.

Dabei handelt es sich um keine "Erkundung" wie sie die deutschen "Forscher", "Afrikareisenden" und "Anthropologen" zur Befriedigung ihrer sozialdarwinistischen, paternalistischen, rassistischen und exotistischen Bedürfnisse an den kolonialen "Objekten" in Afrika, im pazifischen Raum und in China vornahmen, sondern um eine möglichst breite Problematisierung dieser menschenfeindlichen Kolonialpolitik des Deutschen Kaiserreichs, deren Wurzeln bis heute tief in die aktuellen und verheerenden Rassismen unserer derzeitigen gesellschaftlichen Stimmungslage reichen.

Wir setzen uns dabei in der aktuellen Ausgabe vor allem mit den Projekten mehrerer engagierter, zivilgesellschaftlicher Gruppen und deren postkolonialem Anliegen einer Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte und ihrer weitreichenden Folgen bis in unsere Gegenwart auseinander - eine Gegenwart, die in Zukunft eines nicht mehr sein soll: rassistisch!

Editorial -- Inhaltsverzeichnis -- ZAG Homepage
Call for Papers ZAG 71: Flucht und Versagen. Die humanitäre Krise Deutschlands und der EU

Kompass-Newsletter Nr. 45 - Dezember 2015/Januar 2016

Seit März 2012 verschickt http://kompass.antira.info/ (Antira-Kompass | Plattform der Antirassistischen Bewegung) einen monatlichen Newsletter mit aktuellen Informationen und Terminen. Themen des aktuellen Kompass-Newsletter Nr. 45 – Dezember 2015/Januar 2016:

+++ Aktionstag 18.12.15 +++ Moving on – ein Jahr Alarmphone +++ Eidomeni und die Balkanroute +++ Beyond Welcome: Sozialpolitische Offensive? +++ Asylgesetzverschärfungen +++ Oury Jalloh-Demo am 7.1.16 in Dessau +++ Gedenktag 6.2.16 von Rabat bis Berlin +++ Blockupy Ratschlag vom 5.-7.2.16 in Berlin +++ Neue Zeitung und Film von Afrique-Europe-Interact +++ Rückblicke: Refugee Demo Hamburg; Schlepper- und Schleusertagung; Besetzung sudanesischer Botschaft; SchülerInnenstreik Berlin; 10 Jahre Jugendliche ohne Grenzen +++ Ausblicke: Refugee Meeting in Hamburg Ende Februar 2016; Aktionstag Transnationaler sozialer Streik am 1. März 2016 +++

Kompass Newsletter Dezember 2015/Januar 2016 weiterlesen als PDF / als HTM

Last Issue available in English: Kompass-Newsletter No 44 - November 2015 in English
Kompass-Newslettre Nr. 44 – Novembre 2015 en francais

Zur Homepage des Antira-Kompass | Plattform der Antirassistischen Bewegung
Wenn ihr den monatlichen Newsletter per E-Mail bekommen wollt,
dann schreibt eine Nachricht an kompass-notify@antira.info!

Fluchthilfe organisieren!
Schleuser. Schlepper. Superheldinnen! (Oktober 2015)

Aufgrund der aktuellen öffentlichen Diskussion um Fluchthilfe dokumentieren wir hier eine Linkliste die als Flyer auf antirassistischen Demonstrationen im Umlauf ist:

Das Projekt "Fluchthilfe und du?" organisiert eine sichere klandistine Ein- und Weiterreise Aus Spenden werden Benzinkosten, Unterkunft, Verpflegung und Honorare finanziert. fluchthilfe.at -- facebook.com/fluchthilfeunddu

Die Schutzehe ist eine Möglichkeit, einen Menschen durch Heirat vor Abschiebung zu schützen und ihm_ihr zu einem dauerhaften Aufenthaltsrecht zu verhelfen. schutzehe.de -- weiterlesen

Viele der genannten Projekte sind auf Geld- und Sachspenden angewiesen: Dauerauftrag, Soliparty, alte Computer, Fahrräder.
Noch mehr Anregungen für Superheld_innen: fluchthilfe.tumblr.com -- http://www.fluchthelfer.in/

Aufruf für ein Notruftelefon für Boatpeople - Für ein "Watch The Med Alarm Phone" (27. August 2014)

11. Oktober 2013: Mehrfach rufen Flüchtlinge auf einem sinkenden Boot per Satellitentelefon die italienische Küstenwache an und bitten um dringende Hilfe. Doch ihr SOS wird nicht ernst genommen. Über 400 Menschen befinden sich auf dem Boot, das in der Nacht zuvor von einem libyschen Schiff beschossen wurde. Obwohl zunächst die italienischen und später auch die maltesischen Behörden von der unmittelbaren Gefährdung der Passagiere informiert sind, verzögern sich die Rettungsmaßnahmen um mehrere Stunden. Patrouillenschiffe erreichen die Unglücksstelle, nachdem das Boot bereits eine Stunde gesunken war. Mehr als 200 Menschen sterben, nur 212 werden gerettet.

Was wäre passiert, wenn die Boatpeople einen zweiten Notruf an eine unabhängige Hotline hätten richten können? Wenn ein Team von zivilgesellschaftlichen Akteuren sofort Alarm geschlagen und Druck zur Rettung auf die Behörden ausgeübt hätte? -- weiterlesen

Eine Initiative von: Welcome to Europe | Afrique Europe Interact | borderline-europe | Noborders Marocco | Forschungsgesellschaft Flucht und Migration | Voix des Migrantes

Der Aufruf als pdf
Mehr Informationen bei: alarmphone.org/de/ -- www.watchthemed.net -- watch the med auf facebook -- www.borderline-europe.de/ -- borderline europe auf facebook -- Watch The Med - Alarmphone auf facebook
Erklärung zu einem Jahr Alarm Phone
Unterstützt den Aufruf: wtm-alarm-phone@antira.info

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Anklagen & Gedenken: 20 Jahre Hafenstraße (Lübeck)
Samstag, 16. Januar 2016 | 10 Uhr | Refugee Welcome Demo, Lübeck Hbf
Montag, 18. Januar 2016 | 18 Uhr | Gedenken: Hafenstraße'96, Ecke Hafenstraße / Konstinstraße, Lübeck

DAMALS WIE HEUTE: RASSISTISCHER KONTINUITÄT ENTGEGENTRETEN!

Es war der folgenschwerste rassistische Brandanschlag in der Geschichte der Bundesrepublik: Vor genau 20 Jahren, am 18. Januar 1996 brannte die Asylunterkunft in der Lübecker Hafenstraße 52 komplett aus. Zehn Menschen, Geflüchtete aus dem Kongo, dem Libanon, aus Angola und Togo, starben in den Flammen. Unter den Toten waren sieben Kinder. Von den überlebenden Menschen wurden viele schwer verletzt und leiden bis heute an den Folgen.

Vier junge Männer aus der rechten Szene wurden nahe des Tatorts aufgegriffen, aber bald wieder freigelassen. Trotz dringender, bis heute ungeklärter Verdachtsmomente wie z.B. Brandspuren an ihren Haaren, wurden sie nie vor Gericht gestellt. Stattdessen legten sich Polizei und Staatsanwaltschaft auf einen Hausbewohner als Tatverdächtigen fest. Zwei aufwändig geführte Prozesse gegen ihn endeten jedoch beide Male mit einem klaren Freispruch. So bleibt der bittere Nachgeschmack, dass ein Opfer zum Täter gemacht werden sollte, während die mutmaßlichen rassistischen Brandstifter laufen gelassen wurden. -- weiterlesen

Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/164083

#AUSNAHMSLOS
Gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus. Immer. Überall. #ausnahmslos (11. Januar 2016)

"In der Silvesternacht auf 2016 waren in Köln und anderen deutschen Städten viele Frauen sexualisierter Gewalt an öffentlichen Plätzen ausgesetzt. Diese Taten müssen zügig und umfassend aufgeklärt werden. Die Schutzlücken im Straftatbestand der sexuellen Nötigung/Vergewaltigung müssen endlich geschlossen werden.

Wir fordern, dass den Betroffenen jetzt alle Unterstützung und Hilfe zukommt, die sie benötigen. Wir stehen solidarisch mit all denjenigen, die sexualisierte Gewalt und Belästigung erfahren und erfahren haben.

Wer wir sind
Als Feminist_innen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen setzen wir uns seit vielen Jahren für Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern und für eine offene und faire Gesellschaft ein, engagieren uns gegen Sexismus und sexualisierte Gewalt. Dabei haben wir gelernt, wie wichtig es ist, auch gegen Rassismus und andere Formen von Diskriminierung zu stehen.

Dafür setzen wir uns ein
Der konsequente Einsatz gegen sexualisierte Gewalt jeder Art ist unabdingbar und von höchster Priorität. Es ist für alle schädlich, wenn feministische Anliegen von Populist_innen instrumentalisiert werden, um gegen einzelne Bevölkerungsgruppen zu hetzen, wie das aktuell in der Debatte um die Silvesternacht getan wird. -- weiterlesen

Quelle: http://ausnahmslos.org/

1 Jahr Bärgida? 1 Jahr rassistische Gewalt und Hetze: Es reicht!
Montag, 11. Januar 2016 | 18:30 Uhr | Demonstration (Washingtonplatz/ Hauptbahnhof)

Seit einem Jahr laufen jeden Montag rassistische Demonstrationen durch Berlin. Der Berliner Pegida-Ableger "Bärgida" ist ein Sammelbecken von rassistischen Gewalttäter*innen, Nazis und anderen Rechten. Enrico Schöttstädt und das mittlerweile aufgelöste "Bündnis Deutscher Hools" haben zusammen einen Brandanschlag auf eine Geflüchtetenunterkunft verübt, sie sind und waren bei Bärgida immer willkommen. Die beiden Rassisten die auf Kinder in der S-Bahn gepinkelt haben, sind bei Bärgida dabei. Auch ein bekannter Reichsbürger, welcher mit Gewaltfantasien bei Facebook prahlt, läuft bei Bärgida mit.
Egal ob AfD, Pro Deutschland oder NPD: die rechten Parteien sind bei Bärgida präsent und Parteifunktionäre halten Reden.
Die rassistischen Demonstrationen auf der Straße machen direkt und indirekt Gewalttaten möglich. Die Zahl der Brandstiftungen auf Geflüchtetenunterkünfte ist explodiert.

Jeden Montag stellen sich Aktivist*innen den Bärgida-Demos in den Weg und machen ihnen das Leben schwer. Auch ihnen ist es zu verdanken, dass bei Bärgida nicht tausende Menschen mitlaufen wie in Dresden, sondern nur um die hundert.
Es ist unerträglich, dass in Berlin noch immer rassistische Dauerdemonstrationen stattfinden. Es ist an uns, die Nazis zurückzudrängen.
Beim einjährigen Jubiläum gibt es nun eine große Demonstration gegen Bärgida. Anschließend soll direkt an der Strecke gegen den Aufmarsch protestiert werden. Kommt vorbei!

Twitter: #nobaergida // @nopegida_berlin -- http://nobaergida.blogspot.de/

Kommt zur Oury Jalloh Demo - Touch One - Touch all !
Donnerstag, 7. Januar 2016 | 14 Uhr | Gedenkdemonstration zu Oury Jallohs 11. Todestag, Dessau Hbf

oury jalloh - das war mord Bei der Leibesvisitation von Oury Jalloh im Dessauer Polizeigewahrsam am Morgen des 7. Januar 2005 wurde kein Feuerzeug entdeckt. Bei der Tatortuntersuchung wurde ebenfalls kein Feuerzeug entdeckt. Dennoch haben die Ermittlungsbehörden gleich zu Beginn ihrer Untersuchungen festgeschrieben, dass Oury Jalloh das Feuer in der Zelle selbst entfacht hat.

Drei Tage (!) nach dem Feuerausbruch präsentierten die Behörden plötzlich ein Feuerzeug, mit dem Oury Jalloh sich angeblich selbst angezündet haben soll. Erst 2012, also 7 Jahre nach dem Feuertod, beschließt das Landgericht in Magdeburg, das Feuerzeug auf Anhaftungen aus der Zelle wie Kleidungsreste, Reste des Schaumstoffkerns oder Matratzenhülle hin zu untersuchen. Und was für eine Überraschung: Das von den Behörden als Tatwerkzeug präsentierte Feuerzeug wies keinerlei Material aus der Zelle auf, dafür aber eine Vielzahl tatortfremder Spuren! -- weiterlesen

weitere Infos: Initiative in Gedenken an Oury Jalloh / Initiative Oury Jalloh facebook

++++ Hilferuf der unabhängigen Volunteers ++++
++++ Unterstützung in und um Idomeni dringend gesucht!!! ++++ (5. Januar 2016)

Täglich kommen zwischen 600 und 3000 Menschen an der griechisch-mazedonischen Grenze Idomeni an. Passieren dürfen diese allerdings nur Flüchtende aus Syrien, Afghanistan und dem Irak. Es wird willkürlich über die Echtheit etwaiger Beweispapiere entschieden. NGOs wie z.B. Ärzte ohne Grenzen ist für Aufgaben wie die Ausgabe von Decken und die medizinische Versorgung vor Ort. Die gesamte Kleiderausgabe und Teeküche wird aber beispielsweise nur durch unabhängige Unterstützer*innen getragen.
* Hier brauchen wir dringen Menschen, die uns unterstützen, um die Versorgung aufrecht erhalten zu können.

Die Situation für die Flüchtenden aus anderen Nationen, die hier an der Grenze abgewiesen werden, ist besonders prekär. Viele Menschen, vor allem junge Männer stranden hier ohne einen Cent in der Tasche. Sie werden zumeist gezwungen mit Bussen zurück nach Athen zu fahren. Viele kehren allerdings zurück und harren hier im Umland von Idomeni in den Wäldern und alten Baracken aus und versuchen entweder auf eigene Faust über die Grenze zu kommen oder sich schleppen zu lassen. Doch in Mazedonien werden sie meist von Polizei und Mililtär aufgegriffen, zusammengeschlagen, ausgeraubt und nach Griechenland zurück geschoben. Die Versorgung dieser Menschen ist extrem schlecht. Eine kleine Gruppe versucht diese zu erreichen und verteilt Tee, Lebensmittel, warme Sachen und Infos.
* Für die Unterstützung dieser Menschen wird dringend eine Ablösung gesucht!
-- weiterlesen

Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/164183
Weitere Infos zu Solidaritätsaktivitäten auf der Balkanroute: Solidarity Kitchen. Kochen für Geflüchtete auf der Balkanroute -- http://reisegruppe4.blogsport.de/ -- http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de/ -- http://balkanroute.bordermonitoring.eu/ -- Refugee Volunteer Map

Stoppt den Staatsterror Erdogans gegen die Kurden und die demokratische Opposition in der Türkei
Samstag, 2. Januar 2016 | 14 Uhr | Demonstration, Wittenbergplatz

Hunderte von Menschen sind in den letzten Wochen Opfer des Staatsterrrors gegen die Zivilbevölkerung in den mehrheitlich von Kurden bewohnten Städten der Türkei geworden. Darunter viele Frauen und Kinder. Städte werden mit Panzern und Raketenwerfern beschossen. Aktuell sind 200 000 Menschen auf der Flucht. Proteste werden auch in der Westtürkei unterdrückt, oppositionelle Journalisten wie die Cumhuriyet-Redakteure Can Dünder und Erdim Gül wurden auf direkten Befehl Erdogans inhaftiert. Gegen den HDP Co-Vorsitzenden Demirtas hat er Ermittlungen wegen angeblicher Propaganda für eine "Terrororganisation" einleiten lassen. Amnesty International klagt in einem aktuellen Bericht mit dem Titel "Europas Torwächter" die Flüchtlingspolitik der Türkei als "unmenschlich" an. Darin wird unter anderem festgestellt: Bei den sechs geplanten Aufnahmezentren für Flüchtlinge, welche die Türkei im Rahmen des neuen Aktionsplanes mit EU-Mitteln errichten will, handelt es sich "in Wahrheit um Haftzentren". -- weiterlesen

http://kurdistan.blogsport.de/ -- "Özgürlük yürüyüsü" Facebook Event

Bundeswehr raus aus Syrien – Krieg beginnt hier. Widerstand auch.
Dienstag, 22. Dezember 2015 | 18 Uhr | Antimilitaristische Demonstration (Gesundbrunnen, Berlin)

Eine Mehrheit des Bundestages hat am 4. Dezember 2015 den Kriegseinsatz der Bundeswehr in Syrien beschlossen. Mit bis zu 1200 Soldat*innen ist es der momentan größte deutsche Kriegseinsatz. Aufklärungsflugzeuge, Tornado-Kampfjets, ein Tankflugzeug und die Bundeswehrfregatte Augsburg kommen zum Einsatz. Anlass für den Kriegseinsatz ist der Terrorangriff in Paris am 13. November 2015. Der Anschlag wird instrumentalisiert für eine Kriegspolitik nach außen und die massive Einschränkung demokratischer Rechte nach innen.

Der Einsatz der Bundeswehr solle laut Bundeskanzlerin Angela Merkel dazu dienen, dass sich "Ereignisse wie die Anschläge vom 13. November in Paris nicht wiederholen". Dabei hat sich gezeigt, dass die militärische Einmischung der imperialistischen Mächte genau das Gegenteil bewirkt hat. Die Kriegseinsätze der westlichen Staaten im Irak, in Libyen, Mali und in Afghanistan haben dazu beigetragen, dass sich islamistische Kräfte immer weiter ausbreiten konnten. Insbesondere der Krieg gegen den Irak 2003 führte zu einer Destabilisierung des Landes und bereitete den Boden für den Islamischen Staat (IS).
Mit dem Einsatz der Bundeswehr wird die militärische Eskalation in Syrien weiter vorangetrieben und das Leid der Zivilbevölkerung vergrößert. -- weiterlesen

Kriege stoppen. Kapitalismus überwinden. -- Quelle:http://antimil.blogsport.eu

Initiative zu Gedenken an Ramazan Avcı: Kein Schweigen, kein Vergessen!
Montag, 21. Dezember 2015 | 18 Uhr | Kundgebung (Ramazan-Avci-Platz/S Landwehr, Hamburg)

Am 21. Dezember 1985 wurde Ramazan Avcı zusammen mit seinem Bruder und einem Freund am Bahnhof Landwehr aus einer bekannten Skinheadkneipe heraus angegriffen. Sein Bruder und der Freund konnten in letzter Sekunde in einen Linienbus fliehen, der ebenfalls von den Nazis angegriffen wurde.
Ramazan Avcı rannte auf die Fahrbahn und wurde von einem Auto erfasst und meterweit durch die Luft geschleudert. Nach dem er auf der Straße aufschlug, liefen mindestens drei Skins auf ihn zu. Ramazan Avcı wurde auf dem Boden liegend mit Baseballschlägern, Axtknüppeln und Fußtritten brutal malträtiert und verstarb am 24. Dezember 1985 an den Folgen dieser Schläge im Krankenhaus. Wenige Tage später wurde sein Sohn geboren, der nach ihm benannt wurde.

Die rassistischen Brandanschläge und Morde fangen nicht Anfang der 1990er mit Rostock-Lichtenhagen, Mölln oder Solingen an.
In der Nacht vom 21. auf den 22. August 1980 verübten Mitglieder einer terroristischen Neonazigruppe in der Hamburger Halskestraße einen Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim. Nguyen Ngoc Chau und Do Anh Lan hatten keine Chance und starben an den Brandverletzungen.
Bereits wenige Monate vor Ramazan Avcıs Ermordung, wurde am 24. Juli 1985 in Hamburg Mehmet Kaymakçı von Rechtsradikalen angegriffen und ermordet. Sie zertrümmerten mit einer Betonplatte seinen Schädel. Dieser Mord wurde kaum publik. Nichts erinnert an diese Verbrechen in dieser Stadt. -- weiterlesen

Initiative zu Gedenken an Ramazan Avcı

Aufruf auf Türkisch/çaǧrı türkçe

Kommt zur Gedenkkundgebung für die Toten der europäischen Grenzpolitik!
Freitag, 18. Dezember 2015 | 15 Uhr | Deutsche Vertretung der Europäischen Kommission (Unter den Linden 78, Berlin-Mitte)

Zum Internationalen Tag der Migration am 18. Dezember bringen wir unsere Trauer und Wut über und gegen die menschenverachtende Asyl- und Migrationspolitik der EU auf die Straße. Wir setzen ein Zeichen gegen die tödliche Politik an den Außengrenzen und in der EU. Gegen die Asylrechtsverschärfung in Deutschland!
Wir wollen Kerzen und Blumen niederlegen für eine sichtbare Symbolik, aber vor allem wollen wir zusammen laut sein!

Gegen Krieg und Ausbeutung!
Für Bewegungsfreiheit!
Für das Recht zu bleiben!
Gleiche Rechte für Alle!

Es rufen auf: Bündnis gegen Lager Berlin/Brandenburg -- Borderline Europe -- Bündnis gegen Dublin -- Interventionistische Linke und andere!

Pressemitteilung von The Voice Refugee Forum:
Protest gegen nächtliche Sammelabschiebung in Erfurt (16. Dezember 2015)

In der Nacht vom 15. Dezember zum 16. Dezember protestierten in Erfurt zwischen 4 Uhr und 5:30 Uhr etwa 20 Menschen in der Magdeburger Allee gegen eine weitere Sammelabschiebung aus Thüringen. Erneut wurden mehrere Familien nach Serbien und Kroatien abgeschoben. Die Protestierenden versuchten durch eine Sitzblockade die Abfahrt eines Polizeifahrzeugs zu verhindern. Darin befand sich eine Familie, die nach Serbien abgeschoben werden sollte.

Der Blockade scheiterte, da sie von den anwesenden Polizist*innen gewaltsam aufgelöst wurde. Somit konnte die Abschiebung nicht verhindert werden, jedoch zeigten die Protestierenden ihre Wut und Kritik an Abschiebungen mittels Sprechchören und Transparenten. Insbesondere forderten sie ein Bleiberecht für geflüchtete Rrom*nja.

Über 90% der Geflüchteten aus den sog. "sicheren Herkunftsstaaten" in Südosteuropa gehören der Minderheit der Rrom*nja an. Sie werden dort massiv diskriminiert, was jedoch vom deutschen Staat nicht als Fluchtgrund anerkannt wird. Obwohl Rrom*nja in diesen Ländern in ihrer Existenz bedroht sind, wurden sie auch heute wieder von der deutschen Polizei gewaltsam dorthin zurück gebracht.

Die Polizei ging teilweise sehr rabiat gegen die Menschen in der Sitzblockade vor. Mehrere Protestierende wurden leicht verletzt.

Quelle: http://thevoiceforum.org/node/4049 -- siehe auch: http://breakdeportation.blogsport.de/

Blinde Flecken – interdisziplinäre wissenschaftliche Perspektiven auf den NSU-Komplex
Freitag, 11. Dezember 2015 | 9:30-19:30 Uhr | Tagung: Humboldt-Universität, Senatssaal, Unter den Linden 6

Vor vier Jahren enttarnte sich der "Nationalsozialistische Untergrund" (NSU) selbst. Seit zweieinhalb Jahren wird vor dem Oberlandesgericht in München gegen ein überlebendes Mitglied des NSU und vier weitere der Beihilfe und Unterstützung angeklagte Personen verhandelt. Auf politischer Ebene waren bzw. sind zahlreiche Untersuchungsausschüsse damit befasst zu klären, wie es unbemerkt zu der in der Nachkriegsgeschichte einzigartigen Mordserie an Migranten und einer Polizistin durch eine neonazistische Terrororganisation kommen konnte.

Mit der Tagung "Blinde Flecken – interdisziplinäre wissenschaftliche Perspektiven auf den NSU-Komplex" wollen wir einen Raum schaffen, um die sich aus dem NSU-Komplex ergebenden juristischen, sozial- und politikwissenschaftlichen Fragestellungen zu diskutieren und universitär zu verorten. -- weiterlesen

http://hlcmr.de/save-the-date-tagung-zum-nsu-komplex-am-11-12-2015/ -- http://hlcmr.de/nsu-tagung/

TERMINE/VERANSTALTUNGEN/AKTIVITÄTEN (2015 und früher)

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Die alte ARI-Webseite (2008 und früher)

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