antirassistische initiative berlin


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NEU ERSCHIENEN: ZAG 69 - Schwerpunkt: Polizei.Staat.Rassismus. (Juli 2015)

Wissen hilft nicht
Gleichgültig wie oft man es sagt, die schlechten Dinge im Leben passieren dennoch. Seien es die Angriffe und Brandstiftungen auf Flüchtlingsunterkünfte, die Toten an den Grenzen Europas oder die rassistische Hetze aus allen Teilen der Bevölkerung, es geschieht, egal wer es weiß und wie viele es wissen. Wissen macht nichts.

Im Mittelmeer sind in den letzten drei Jahren bereits über 5000 Menschen bei ihrer Überfahrt von Nordafrika nach Europa ertrunken. Die mediale Aufmerksamkeit ist hoch, und erfreulicherweise ist die Berichterstattung diesmal sehr gehaltvoll. Sie berichtet über die Ursachen, lässt die Menschen zu Wort kommen und klärt über die mehr oder weniger bewusste Untätigkeit der EU und ihrer Mitgliedsstaaten auf. Doch die politischen Reaktionen sind geradezu lächerlich, sie verdrehen die Problemlage und weisen jegliche Verantwortung für die Destabilisierung der Lebensverhältnisse in Afrika und Asien von sich.
-- Weiterlesen im Editorial auf der ZAG Homepage

Die ZAG ist eine linke, antirassistische Zeitschrift, die von der Antirassistischen Initiative Berlin herausgegeben wird und seit 1991 erscheint. Die Redaktion begreift Rassismus nicht als individuelles Problem von ein paar fehlgeleiteten Jugendlichen, sondern als Unterdrückungsinstrument, das aus der Mitte der Gesellschaft kommt. Entsprechend weit gefächert sind die Schwerpunktsetzungen zu Antirassismus in den jeweiligen Ausgaben der ZAG. Als antirassistische Zeitschrift thematisiert die ZAG Rassismus und Antisemitismus in allen gesellschaftlichen Bereichen. -- Inhaltsverzeichnis -- ZAG Homepage

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Montag, 03. August 2015, Berlin: ab 18 Uhr NoBärgida - Gemeinsam gegen Rassismus

1. Stromstraße, Ecke Alt-Moabit - 18:00 Uhr
2. Washingtonplatz - 18:30 Uhr

Wie sie agieren werden, das können wir im Vorfeld nicht sagen. Durch unsere Versammlung am Hauptbahnhof haben wir sie imm Blick und können auch kurzfristiger agieren.
Wir akzeptieren nicht und protestieren aufs Schärfste, dass Bärgida sich im Zusammenspiel mit der Polizei in der Stadt ausbreitet und die Hetze ungestört verbreitet. Brandanschläge, rechte An- und Übergriffe haben Berlin bundesweit auf die zweite Stelle gebracht. Die Unterstützung und Legitimierung der Berliner Polizei für Rassisten und Neonazis nehmen wir nicht hin, lehnen es ab und uns dagegen auf! Wir bleiben dabei, wir werden alles versuchen, was uns möglich ist, um es zu be- und verhindern.

Berichte zur Unterstützung der Berliner Polizei für Bärgida: Bärgida konnte so die rassistische Hetze am 20.07.2015 (dem Jahrestag des 1944 mißlungenen Hitleranschlags) an der "Gedenkstätte deutscher Widerstand" VVN-BdA / nobaergida.blogspot und am 27.07.2015 am Alex nobaergida.blogspot verbreiten.

weitere Infos: nobaergida.blogspot / nobaergida facebook

Refugee-Konferenz 2015: 21.-23. August
Bundesweite Refugee-Konferenz in Hannover

Das "Refugee Protest Camp Hannover" in Zusammenarbeit mit "Lampedusa in Hamburg", "Refugee Movement Berlin" und der "Refugee Bus Tour" lädt ein:
Seit 2012 haben selbstorganisierte Refugee-Proteste in Deutschland an Kraft gewonnen. Protestmärsche und Protestcamps z.B. in Würzburg, Berlin, Hamburg und Hannover haben gezeigt, dass Refugees ihre Anliegen kraftvoll auf die Straße tragen können.
Wir wollen euch einladen, nach Hannover zu kommen,
- um uns kennen zu lernen,
- uns über unsere Erfahrungen und Möglichkeiten des Widerstands gegen diskriminierende Gesetze für Asylsuchende auszutauschen
- und um gemeinsam zu besprechen, wie die Kämpfe für ein Leben in Freiheit und Würde für alle in Zukunft geführt werden können.

Kommt nach Hannover ins UJZ Korn, Kornstraße 28, vom Freitag, 21.08, bis Sonntag, 23.08.2015.
mehr Infos: refugeeconference.blogsport.de

Hamburg, Halskestraße: Gedenkkundgebung am 22. August 2015
Zum 35. Jahrestag des Mordes an Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân

In der Nacht vom 21. auf den 22. August 1980 verübten Mitglieder der terroristischen Neonazigruppe "Deutsche Aktionsgruppen" in der Hamburger Halskestraße in Billwerder/Moorfleet einen Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim, in dem ca. 240 Menschen untergebracht waren. Sie warfen Molotowcocktails in das Zimmer, in dem der 22-jährige Nguyễn Ngọc Châun und der 18-jährige Đỗ Anh Lân schliefen. Die beiden Flüchtlinge aus Vietnam hatten keine Chance. Einer der beiden stirbt noch am Morgen nach dem Feuer, der andere erliegt einige Tage später seinen schweren Brandverletzungen.

34 Jahre lang erinnerte nichts an diesem Ort an den Anschlag und die Ermordeten. Eine Tafel wurde vor einem Jahr im Rahmen einer Gedenkveranstaltung am 23. August 2014 aufgestellt. Sie steht für die Forderung nach einem würdigen Gedenken.

Die Initiative für ein Gedenken an Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân fordert:
* Die Umbenennung der Halskestraße nach Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân.
* Die entsprechende Umbenennung der Bushaltestelle am Tatort.
* Eine fest installierte Gedenktafel, die die Ereignisse dokumentiert und an die beiden Opfer erinnert.

weitere Infos: inihalskestrasse.blackblogs.org

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Kompass-Newsletter Nr. 41 - Juli-August 2015

Seit März 2012 verschickt http://kompass.antira.info/ (Antira-Kompass | Plattform der Antirassistischen Bewegung) einen monatlichen Newsletter mit aktuellen Informationen und Terminen. Themen des aktuellen Kompass-Newsletter Nr. 41 – Juli-August 2015:

+++ 23. - 28.7. in Frankfurt: Projekt Shelter und PrekärStation +++ 2.8. in Barcelona: Invisible Borders Action +++ 15. - 27.8: Back to the borders III auf Lesvos +++ 21. - 23.8.: Break-Isolation-Days: Bundesweite Refugee-Konferenz in Hannover +++ Zum 6.9. in Tunesien: Freedom Ferry Aktion +++ Sea Watch - erste Rettungseinsätze und Situation im zentralen Mittelmeer +++ Ferries not Frontex Kampagne +++ Balkanroute, neuer Zaun und Proteste in Ungarn +++ Wie weiter nach der Asylrechtsverschärfung? +++ weitere Rückblicke: Bootsaktion in Strasbourg, Eine Woche syrische Dauerdemo in Dortmund, Die Toten kommen... in Berlin +++ Ausblick: Social Transnational Strike- Konferenz vom 2. - 4.10. in Poznan +++

Kompass Newsletter Juli-August 2015 weiterlesen als PDF

Last Issue available in English: Kompass-Newsletter No. 40 – June 2015 in English
Kompass-Newslettre Nr. 41 – Juillet/Août 2015 en francais

Zur Homepage des Antira-Kompass | Plattform der Antirassistischen Bewegung
Wenn ihr den monatlichen Newsletter per E-Mail bekommen wollt,
dann schreibt eine Nachricht an kompass-notify@antira.info!

Pressemitteilung vom Bündnis gegen Rassismus:
Berlin Kreuzberg, Oranienstraße. Geflüchteter stürzt sich in den Tod. (14. Juli 2015)

Am frühen Abend des 7. Juli 2015 sprang ein Geflüchteter aus dem 4. Stockwerk in Berlin-Kreuzberg. Er verstarb noch im selben Moment. Der Suizid passierte in unmittelbarer Nähe des Refugee Protestcamps am Oranienplatz. Ein Ort, der für jahrelange Kämpfe geflüchteter Menschen gegen rassistische Sondergesetze und für ein selbstbestimmtes, diskriminierungsfreies Leben steht. Wir vom Bündnis gegen Rassismus trauern um ihn und sind zutiefst betroffen.

Nicht zum ersten Mal nimmt sich ein Mensch, der in Deutschland Asyl und Schutz sucht, das Leben. Allein in Berlin gab es in den letzten zwei Jahren mindestens 6 solcher Suizide. Für die Jahre 1993 bis 2014 dokumentiert die Antirassistische Initiative e.V. 179 Geflüchtete, die sich in der Bundesrepublik Deutschland angesichts ihrer drohenden Abschiebung das Leben nahmen oder bei dem Versuch starben, vor der Abschiebung zu fliehen, sowie 1383 Geflüchtete, die sich aus Angst oder Protest gegen die drohende Abschiebung selbst verletzten bzw. versuchten, sich das Leben zu nehmen. -- weiterlesen

http://buendnisgegenrassismus.org/ -- Facebookseite Bündnis gegen Rassismus

Appell/Petition: Völkermord ist Völkermord!
Deutschland muss den Genozid an den OvaHerero und Nama endlich offiziell anerkennen (9. Juni 2015)

Wir fordern den Bundespräsidenten, den Bundestag und die Bundesregierung auf, am 9. Juli 2015, dem 100. Jahrestag des Endes der deutschen Kolonialherrschaft im heutigen Namibia,
** den Völkermord an den OvaHerero und Nama, der schon immer als solcher hätte gelten müssen, offiziell anzuerkennen
** die Nachfahren der Genozidopfer förmlich um Entschuldigung zu bitten
** sich für die Identifizierung und Rückgabe aller nach Deutschland verschleppten Gebeine von Menschen aus Namibia und anderen ehemaligen Kolonien einzusetzen
** sich zu einem bedingungslosen und offenen Dialog über Versöhnungsmaßnahmen mit den Nachfahren der Genozidopfer und mit der namibischen Regierung bereit zu erklären

Zur Homepage: http://genocide-namibia.net/appellpetition/
Appell unterzeichnen auf: https://weact.campact.de
Initiativen, Organisationen und Institutionen können mit einer Mail unterzeichnen: buero@berlin-postkolonial.de
10. Juni 2015: Pressemitteilungen des Bündnisses und Presseberichte

Dritter Jahrestag des Mordes an Burak Bektaş: Die Angst bleibt - Findet den Mörder!
Redebeitrag der Initiative: Warum ziehen wir ein rassistisches Motiv in Betracht? (5. April 2015)

Warum ziehen wir ein rassistisches Motiv in Betracht?
Seit dem Bestehen der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak fordern wir gezielte Ermittlungen in Richtung eines rassistischen Motivs. Wir denken, dass es mehrere Anhaltspunkte gibt, die das rechtfertigen. Wir wollen uns diese hier und heute nochmal ins Gedächtnis rufen:

1) Die Tatkonstellation
Ein weißer Mann schießt in eine Gruppe Jugendlicher, die von der deutschen Mehrheitsgesellschaft als "migrantische Jugendliche" wahrgenommen werden. Die Ermittlungsbehörden kommen zu dem Schluss, dass keine persönliche Beziehung zwischen Opfer und Täter vorlag. Es gab keinen Wortwechsel, keinen Streit, keine Auseinandersetzung. Burak wurde nicht gezielt erschossen, sondern der Täter schoss wahllos in die Gruppe Jugendlicher, die sich zum Teil gerade erst kennengelernt hatten. In einer Gesellschaft wie der deutschen, die zutiefst rassistisch geprägt ist, in der jährlich hunderte Gewalttaten gegen vermeintliche Migrantinnen und Migranten, sowie Geflüchtete stattfinden, liegt unseres Erachtens ein rassistisches Motiv sehr nahe. Wesentlich näher als die These eines "verwirrten Einzeltäters", der die Polizei in alle Richtungen ermitteln lässt. -- weiterlesen

Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş: http://burak.blogsport.de/ -- http://facebook.de/burak.unvergessen

Aufruf für ein Notruftelefon für Boatpeople - Für ein "Watch The Med Alarm Phone" (27. August 2014)

11. Oktober 2013: Mehrfach rufen Flüchtlinge auf einem sinkenden Boot per Satellitentelefon die italienische Küstenwache an und bitten um dringende Hilfe. Doch ihr SOS wird nicht ernst genommen. Über 400 Menschen befinden sich auf dem Boot, das in der Nacht zuvor von einem libyschen Schiff beschossen wurde. Obwohl zunächst die italienischen und später auch die maltesischen Behörden von der unmittelbaren Gefährdung der Passagiere informiert sind, verzögern sich die Rettungsmaßnahmen um mehrere Stunden. Patrouillenschiffe erreichen die Unglücksstelle, nachdem das Boot bereits eine Stunde gesunken war. Mehr als 200 Menschen sterben, nur 212 werden gerettet.

Was wäre passiert, wenn die Boatpeople einen zweiten Notruf an eine unabhängige Hotline hätten richten können? Wenn ein Team von zivilgesellschaftlichen Akteuren sofort Alarm geschlagen und Druck zur Rettung auf die Behörden ausgeübt hätte? -- weiterlesen

Eine Initiative von: Welcome to Europe | Afrique Europe Interact | borderline-europe | Noborders Marocco | Forschungsgesellschaft Flucht und Migration | Voix des Migrantes

Der Aufruf als pdf -- Ein Plakat zum Download
Mehr Informationen bei: www.watchthemed.net -- watch the med auf facebook -- www.borderline-europe.de/ -- borderline europe auf facebook
Ein Bericht über die ersten 2 Monate des Watch the Med Alarm Phone: http://watchthemed.net/reports/view/88
Unterstützt den Aufruf: wtm-alarm-phone@antira.info

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Festival von und für Queer_Trans*_Inter*_Black_People_of_Color !
Freitag - Sonntag, 24. - 26. Juli 2015 | Cutie.BPoC-Festival Berlin

Wir, eine Gruppe aus Berlin, planen ein 3-Tages-Festival von und für QTIBPOC (Queer_Trans*_Inter*_Black_und_People_of_Color) für Juli 2015 und wünschen uns, dass Du mit dabei bist!

Wir möchten hier in Berlin einen Raum schaffen, in dem wir uns alle treffen können und die Themen ansprechen, die uns und unsere Communities betreffen: Migration, staatliche Gewalt, Rassismus, Überwachung sowie Mangel an geeigneten Räumen und Ressourcen. Auf diesem Wege möchten wir aber auch die Chance nutzen, unsere Netzwerke über die Ländergrenzen hinweg innerhalb aber auch außerhalb Europas, so fern die Möglichkeiten und Ressourcen es uns erlauben, zu stärken.

Im Rahmen dieses Festivals werden wir Workshops, Filmausstrahlungen, Performances, Diskussionen, Parties, Essen und Räume zum Abhängen bereitstellen. Die Veranstaltungen, Reden und Workshops werden sich voraussichtlich um die Themen – jedoch nicht ausschließlich – Sexarbeit, Queer sein und Altern, industrieller Gefängniskomplex, BDSM, Hackathons, Kunst, dekoloniale Identität, nicht-binäre Perspektiven auf Gender, Musik und Migration drehen. -- weiterlesen

Weitere Infos: http://www.cutiebpocfest.com/ -- https://www.facebook.com/qtbpocfest?pnref=story

Zirkuszelt/Veranstaltungsreihe: Die Widerspenstige Internationale!
Freitag - Sonntag, 16. bis 25. Juli 2015 | Straße der Pariser Kommune 8 (neben Postbahnhof) 10243 Berlin

Rund um das Thema Migration entsteht im Juli an der Straße der Pariser Kommune 8 ein Labor für Austausch, Vernetzung und subversives Gelächter. Ein Zirkuszelt als Arena für Activist-Speeddating, Edutainment und Konzerte. Auf dem Gelände, auf dem die Rosa-Luxemburg-Stiftung ihren neuen Sitz errichten will, soll ein Forum für Diskussion und mehrsprachigen Austausch entstehen.

Von Aufenthaltsrechten und Kettenduldungen über Auseinandersetzungen um bessere Arbeitsbedingungen und Löhne für Neuberliner_innen aus dem Süden Europas: Berlin ist Schauplatz von Protesten gegen die rassistische Flüchtlingspolitik Deutschlands. Eine Ausstellung dokumentiert die Kämpfe der Geflüchteten auf dem Oranienplatz. Ein Experimentierfeld für Begegnungen und Bewegungen wird für neun Tage geschaffen.

Infos: http://www.rosalux.de/kultur-medien/specials/widerspenstige-internationale.html -- Programm
Facebook Event Widerspenstige Internationale

Geistige Brandstifter in Moabit oder anderswo? Nein Danke! #NoBärgida #NoRacism !
Montag, 13. Juli 2015 | 18 Uhr | Stromstraße/ Alt-Moabit | 18:30 Uhr | Washingtonplatz am Hbf

Auch ein 5. Mal werden wir uns dem rassistisch-nationalistischen Sammelsurium namens "Bärgida" aus selbsternannten "Volksvertreter_innen" rund um "Pegida", "Pegada", "pro Deutschland", "Die Freiheit", "German Defence League", Identitären, Vertreter_innen der AfD, rechte Hooligans und den rassistischen Webblog "politically incorrect" bis hin zu Neonazis und NPD, in Moabit, entgegenstellen.

Am kommenden Montag, den 13. Juni 2015, werden wir uns an verschiedenen Orten zusammenfinden. Zum Auftakt in Moabit in der Stromstraße, Ecke Alt-Moabit um 18:00 Uhr. Zudem am Washingtonplatz, Hauptbahnhof um 18:30 Uhr. Die Demonstrationen werden sich, wenn die Rassist_innen nicht nach Moabit laufen können, auf dem Washingtonplatz vereinigen und gemeinsam, in Sicht- und Hörweite zu Bärgida, zum Brandenburger Tor laufen. -- weiterlesen

Bleibt weiterhin laut, bunt und kreativ!
Weitere Infos: Facebook Event -- http://nobaergida.blogspot.de/ -- "Bärgida? Läuft noch immer" von Rote Aktion Berlin

Bärgida in Moabit? Läuft nicht!
Montag, 22. Juni 2015 | 18 Uhr | Treffpunkt: Stromstraße/ Alt-Moabit zum Hbf

Zwei Wochen lang lief Bärgida durch Moabit. In der vergangenen Woche nicht! Sie versprachen, dass sie wieder kommen, um Stimmung zu machen, gegen Geflüchtete und MuslimInnen sowie Migration.
BÄRGIDA, das sind AnhängerInnen rassistisch-nationalistischer Ideen, die zusammen mit "Pro Deutschland", Identitäre, German Defence League, AfD, Reichsbürgern bis hin zur NPD, Nazikameradschaften und rechten Hooligans von HoGeSa agieren.

Für ein friedliches, solidarisches und selbstbestimmtes Zusammenleben ohne Nazis und Rassisten!
Beteiligt euch an einer den Demonstrationen und Mahnwachen gegen BÄRGIDA, für Vielfalt und Zusammenhalt, am 22. Juni 2015 auf eurer Insel.

Moabit hilft! https://www.facebook.com/groups/moabithilft/

Freitag, 5. Juni 2015 | 15 - 17 Uhr | Mahnwache für die Aufklärung des Mordes an Burak B.

Freitag, 5. Juni 2015 von 15 bis 17 Uhr, am Rathaus Neukölln

Vor inzwischen über 3 Jahren wurde Burak B. ermordet und Jamal und Alex lebensgefährlich verletzt. Nach wie vor gibt es keinerlei Ermittlungsergebnisse der Behörden, wir schweigen nicht sondern fragen weiter: "War das Mordmotiv wieder Rassismus"?

Wir laden Euch zu unserer nun wieder monatlich statt findenden Mahnwache diesmal zum Rathaus Neukölln ein.

Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B.

9. Mai - nazifrei! Gegen Rassismus und Nationalismus - für eine offene Gesellschaft!
Samstag, 9. Mai 2015 | 14 Uhr | Bundestag, Platz der Republik

Am 9. Mai wollen Nazis, Hooligans, Pegida Rassist*innen und Verschwörungsanhänger*innen vor dem Reichstag aufmarschieren. Es wird zu einem "Sturm auf den Reichstag" aufgerufen, Hunderte Rechte kündigen ihr Kommen an, es wird bundesweit mobilisiert. Gerade am 9. Mai, dem Tag der Befreiung, wäre ein solcher nationalistischer Aufmarsch ein provokanter Versuch, die rassistische Stimmung und Gewalt der letzten Monate fortzuführen. Die verschiedenen rechten Spektren vereint ihr Wille, emanzipatorische Ansätze zurückzudrängen und stattdessen ihre reaktionäre Vorstellung von Gesellschaft durch zu setzen. Das werden wir nicht zulassen. Wir werden uns reaktionären Aufmarsch am 9. Mai konsequent entgegenstellen!
Achtet auf aktuelle Informationen -- Bündnis 9. Mai

aktuelle Infos von NoBergida NoRacism unter https://www.facebook.com/NoBergida -- Facebook Event

Bedingungsloses Bleiberecht statt Abschiebeknast. Asylrechtsverschärfung stoppen!
Samstag, 5. Mai 2015 | 17:30 Uhr | Demonstration (Oranienplatz, Kreuzberg)

Unconditional right to stay instead of deportation prisons. Stop tightening of asylum laws!
Droit de séjour inconditionnel plutôt que centre de rétention. Non au durcissement du droit d’asile !

Nachdem am Samstag 10.000 Teilnehmer_innen auf dem Oranienplatz klar gemacht haben, dass es breiten Widerstand gegen die Asylrechtsverschärfung gibt, sehen wir uns drei Tage vor der Abstimmung im Bundestag nochmal auf der Straße und fordern: Bedingungsloses Bleiberecht statt Abschiebeknast. Asylrechtsverschärfung stoppen! Am 5. Mai um 17:30 auf dem Oranienplatz. -- weiterlesen

Wir befinden uns damit am Vorabend einer einschneidenden Verschärfung des Asylrechts, einer massiven Verschlechterung der Rechte und Lebensbedingungen von Geflüchteten. Stoppen wir sie!

Denn Antirassismus heißt:
Gleiche Rechte und globale Bewegungsfreiheit für alle!

www.asylrechtsverschaerfung-stoppen.de -- Facebook Event

#Bleiberecht #RefugeesWelcome #Seenotrettung
Freitag, 24. April 2015 | 15 - 20 Uhr | Mahnwache (Europäisches Parlament, Unter den Linden 78)

Protest-Mahnwache im Anschluss an die Schülerstreikdemo gegen die geplante Asylrechtsverschärfung und ihre Folgen von ca. 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Beteiligt Euch in jeder möglichen Form, um diese mörderische Politik zu beenden, der Toten zu gedenken und zu erinnern sowie ihnen ein Gesicht zu geben!
Freedom not Frontex
#Bleiberecht #RefugeesWelcome #Seenotrettung

Facebook Event

No more deaths in the Mediterranean Sea!
Mittwoch, 22. April 2015 | 18 Uhr | Protest gegen Frontex anlässlich einer Veranstaltung mit Klaus Rösler bei der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa (Sophienstraße 28/29, 10178 Berlin)

Last week more than 1000 persons drowned in the Mediterranean Sea, while trying to reach Italy. This is the biggest catastrophe in the recent history of the Mediterranean. These persons lost their lives and everyday new people continue to risk their lives because there are no safe and legal ways to reach Europe!

The EU kills refugees, as it invests in Frontex instead of sea rescue operations. Tomorrow at 7 pm. Klaus Rösler, joint operations director of Frontex, will speak at the Schwarzkopf Foundation, about the European border system. We call you to come to this event to demonstrate together against this deadly policy!

Facebook Event

BLACK LIFE MATTERS!!! Wut und Trauer ### TAG X heißt: AUF DIE STRAßE!!!
Montag, 20. April 2015 | 19 Uhr | Spontankundgebung (Oranienplatz, Kreuzberg)

Allein in dieser Woche sind knapp 1000 Menschen auf der Flucht im Mittelmeer ertrunken, und ganz aktuell droht wieder hunderten der Tod!! Deutschland und Europa sieht zu, und führt diese Zustände durch ihre Abschottungspolitik herbei!
Statt Menschenleben zu retten werden die Asylgesetze verschärft, geplant wie die Grenzen weiter cicht gemacht werden, und sortiert in "echte" und "Wirtschaftsflüchtlinge".
Jedes Leben zählt!!!
Immer wieder wenn ein Boot im Mittelmeer in Gefahr ist oder untergeht, lasst uns unsere Wut und Trauer lautstark auf die Strasse bringen!!!

HEUTE IST TAG X, DENN AUCH HEUTE SIND WIEDER MENSCHEN AUF DER FLUCHT IM MITTELMEER IN LEBENSGEFAHR!!!
DESHALB: KOMMT ALLE UM 19 UHR ZUM ORANIENPLATZ ZUR SPONTANEN KUNDGEBUNG!!!

Bringt Transpis und Dinge zum laut sein!!

Facebook Event

Alarm Phone Press Release: The EU kills Refugees, Ferries not Frontex! (19. April 2015)

Last night at least 650 people drowned about 73 nautical miles north of the Libyan coast when seeking to reach Italy. They were on board of a 30 meter long boat that capsized when the container vessel King Jacob approached them for assistance. There were only 28 survivors.

This is the biggest refugee boat catastrophe in the recent history of the Mediterranean Sea. With its decision from the 27th of August 2014 to scale down rescue operations at sea, the EU is responsible for this mass dying. The EU has the means and possibilities to rescue refugees in the Mediterranean Sea. But instead, they let people drown.

Over the last weeks, we, as the Watch The Med Alarm Phone, became direct witnesses of struggles over life and death on these boats and of the relatives’ worries. We also witnessed how the coastguards of Italy and Malta as well as the crews of commercial vessels made great efforts but could often not prevent the dying as they were not sufficiently equipped to conduct rescue operations. And this is due to political decisions made on the level of the European Union. -- weiterlesen

Watch the Med Alarm Phone -- info@watchthemed.net -- http://watchthemed.net/reports/view/110

Kundgebung gegen die Verschärfung des Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung
Samstag, 18. April 2015 | 16 Uhr | Oranienplatz in 10999 Berlin

Das Bündnis für Bedingungsloses Bleiberecht "Asylrechtsverschärfung stoppen!" will zusammen mit euch am 18. April auf dem Oranienplatz in Berlin ein starkes Zeichen gegen die drohende Asylrechtsverschärfung setzen, die von der Bundesregierung geplant ist.

Dabei werden uns zahlreiche Künstler_innen wie Antinational Embassy, Amewu, Irie Revoltés, PeterFox-DJSet haben ihre Teilnahme angekündigt und werden den massenhaften Protest in ein kraftvolles Konzert verwandeln. Untermauert von Redebeiträgen und Vorträgen verschiedener antirassistischer Initiativen und diverser Kulturschaffender, wird klar gemacht, dass eine weitere Verschärfung des Aufenthaltsrechts nicht hingenommen wird.

Nein zu den rassistischen Abschiebegesetzen.
Nein zum massenhaften Inhaftierungsprogramm für Flüchtlinge.
Bedingungsloses Bleiberecht für alle. Asylrechtsverschärfung stoppen.

http://www.asylrechtsverschaerfung-stoppen.de/ -- https://www.facebook.com/buendnisfuerbedingungslosesbleiberecht -- Facebook Event

FORUM-VERANSTALTUNG: Gegen das Schweigen - Drei Jahre nach dem Mord an Burak und die Konsequenzen aus dem NSU
Freitag, 17. April 2015 | 18 Uhr | Jockel Biergarten (Ratiborstr. 14c)

Nur fünf Monate nach der Selbstenttarnung des NSU und seiner Täterschaft an neun rassistischen Morden schießt im Berliner Stadtteil Neukölln ein weißer Mann wortlos in eine Gruppe von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Alex und Jamal werden lebensgefährlich verletzt und Burak stirbt noch am Tatort an seinen Verletzungen. (...)

In einem offenen Forum wollen wir mit geladenen Gästen und dem Publikum kritisch die Fragen diskutieren, die uns seit Beginn unserer Arbeit immer wieder umtreiben: Was ist das Ziel unserer Arbeit? Wann können wir von Erfolg sprechen? Wären es eher konkrete Veränderungen – wie Ermittlungsergebnisse oder gar Veränderungen innerhalb des Polizeiapparates? Oder sind es vielmehr abstrakte Ziele – eine kritische Öffentlichkeit oder Solidarität mit den Angehörigen? -- weiterlesen

Gäste: Mehmet Daimagüler und Ogün Parlayan (Anwälte der Familie Bektaş und NSU-Nebenklagevertreter), Canan Bayram (Abgeordnete der Grünen im Abgeordnetenhaus Berlin), Ibrahim Arslan (Überlebender des rassistischen Brandanschlags in Mölln 1992 und Aktivist, Hamburg), Mouctar Bah (Initiative in Gedenken an Oury Jalloh), Ayşe Güleç (Ini 6. April Kassel)

http://burak.blogsport.de/ -- http://facebook.de/burak.unvergessen -- Facebook Event

Asylrechtsverschärfung stoppen! – Bündnis für Bedingungsloses Bleiberecht
10. bis 18. April 2015 | Bundesweite Antirassistische Aktionswoche

Asylrechtsverschärfung stoppen! – Bündnis für Bedingungsloses Bleiberecht
Für ein solidarisches Miteinander statt Ausgrenzung.
Keine Verschärfung des Asylrechts!

Nach der Ausweitung der sicheren Herkunftsstaaten-Regelung im Herbst 2014 wird jetzt eine weitere Verschärfung des Aufenthaltsrecht geplant, welche fast jede_n Asylsuchende_n automatisch zum/zur Gesetzesbrecher_in macht.

Was die rassistische PEGIDA-Bewegung auf der Straße fordert ("Die Ausschöpfung und Umsetzung der vorhandenen Gesetze zum Thema Asyl und Abschiebung") will die Bundesregierung nun kompromisslos umsetzen. Eine zugespitzte Abschieberegelung steht dann auch im Mittelpunkt des "Gesetzentwurfs zur Neubestimmung des Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung". -- weiterlesen

Berlin: 10. - 17. April 2015 | täglich 14-19 Uhr | Mahnwache: Pariser Platz
Informationen zur Mahnwache und ein genaues Programm gibt es bald unter: http://corasol.blogsport.de Wenn ihr etwas zum Programm beisteuern wollt, meldet euch unter: corasol@web.de
15. April 2015 | 20 Uhr | Veranstaltung: "Refugees Welcome? – Eine Bestandsaufnahme und ein Ausblick" im Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin

Genauere Informationen zum Gesetz und zur Aktionswoche: http://www.asylrechtsverschaerfung-stoppen.de/ -- https://www.facebook.com/buendnisfuerbedingungslosesbleiberecht

Dritter Jahrestag des Mordes an Burak Bektaş: Die Angst bleibt - Findet den Mörder!
Sonntag, 5. April 2015 | 14 Uhr | Kundgebung am Tatort (Rudower Straße 51, 12351 Berlin)

Vor drei Jahren wurde Burak auf offener Straße erschossen, Alex und Jamal durch weitere Schüsse lebensgefährlich verletzt. Dieser Mordanschlag und der Verlust machte uns zunächst vor allem traurig und betroffen. Wir können uns die Tat bis heute nicht erklären. Doch nach drei Jahren ergebnisloser Ermittlungen der Polizei verlieren wir die Hoffnung, dass von den Ermittlungsbehörden eine Aufklärung zu erwarten ist. Das macht uns wütend! Deshalb gehen wir auf die Straße!

Zum dritten Jahrestag des Mordanschlags auf fünf Jugendliche in Berlin-Neukölln stellen wir fest, dass die polizeilichen Ermittlungen nicht vorangehen. Der Mörder läuft immer noch frei herum.

Wir fordern gezielte und bundesweite Ermittlungen in Richtung eines rassistischen Mordanschlags bzw. einer NSU-Nachahmungstat!
Wir fordern Ermittlungen mit Blick auf Rassisten und Neonazis, die durch Gewalttaten und Waffendelikte aufgefallen sind - über die engere Umgebung des Tatorts in Neukölln hinaus!
Wir fordern endlich vollständige Akteneinsicht für die Anwälte!
-- weiterlesen

Pressemitteilung des Refugee Protests in Berlin: Drei unserer Freunde sind angeklagt (1. April 2015)

Drei unserer Freunde befinden sich seit dem 10. Dezember 2014, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, in Untersuchungshaft.
Am 10. Dezember 2014 wurden während einer unangekündigten Brandschutzkontrolle des Bezirks in Begleitung der Polizei ab 5 Uhr morgens zwei Bewohner der Ohlauer Schule aus dem Schlaf gerissen und verhaftet. An Respektlosigkeit nicht zu überbieten, wurde ein weiterer Bewohner am darauf folgenden Tag auf der Trauerfeier für die Refugee-Aktivistin Sista Mimi vor der Schule verhaftet. Sista Mimi war eine Aktivistin, die in der Schule gewohnt hat und am Nachmittag des 10. Dezember verstorben ist.

Unsere Freunde befinden sich seitdem in Untersuchungshaft in der JVA Moabit.
Gegen alle drei lautet die Anklage: Gemeinschaftlich versuchte gefährliche Körperverletzung gegen Polizeibeamte. Der Vorwurf bezieht sich auf die Zeit der Dachbesetzung der besetzten Schule in der Ohlauer Straße in Berlin-Kreuzberg im Juni/ Juli 2014.
Der Prozess beginnt am 7. April 2015. -- weiterlesen

http://oplatz.net -- https://www.facebook.com/solidarity.asylumseekers.berlin

Pressekonferenz der Geflüchteten vom Oranienplatz zum
Brandanschlag auf das "Haus der 28 Türen" am Oranienplatz (31. März 2015)

In der Nacht vom 30. auf den 31. März wurde ein Brandanschlag auf das "Haus der 28 Türen" am Oranienplatz, dem Zentrum unseres politischen Kampfes, verübt. Dieser Angriff auf die Refugee Bewegung ist offensichtlich politisch motiviert und von der herrschenden Politik provoziert.

Es ist nur einer von zahlreichen Angriffen gegen unseren Protest: Im August 2014 wurde unser großes Versammlungszelt verbrannt, mehrmals wurden Tische und andere Materialien unseres Infopunktes zerstört und auch physische Angriffe auf Refugee-Aktivist_innen kamen bereits vor.

Entgegen des vermeintlichen Bedauerns von Politiker_innen, zeigt das Vorgehen des Bezirks und Berliner Senats gegen unseren Protest am Oranienplatz seit 2012, dass solch gewaltvolle Angriffe eigentlich im Interesse der regierenden Politiker_innen sind. Einerseits wurde durch scheinheilige Solidaritätsbekundungen und gebrochene Versprechen – wie der Zusage von D. Kolat (Senat, SPD) einen stabilen Infopunkt zur Verfügung zu stellen – stets versucht unsere Bewegung zum Schweigen zu bringen. Andererseits wurde sowohl vom Berliner Senat als auch dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg unter M. Herrmann (Grüne) immer versucht unseren Protest als illegitim darzustellen und uns durch Kriminalisierung und staatliche Gewalt, aus dem Weg zu räumen. So fungiert die Politik als Wegbereiter für Gewalt, wie den Brandanschlag auf das "Haus der 28 Türen".

Ein Grund mehr unseren Kampf für Bewegungsfreiheit, gegen Lager und Abschiebungen fortzusetzen, am Oranienplatz und anderswo!

You cannot evict a movement!

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PM von Allmende zur illegalen Zwangsräumung aus ihren Vereinsräumen (30. März 2015)
ILLEGAL! BRUTAL! FESTNAHMEN! SCHWERVERLETZTE!
Hausfriedensbruch und illegale Vollstreckung der Zwangsräumung durch die Berliner Polizei!

Die Vereinsräume von Allmende e.V. wurden am 26. März 2015 ab 18 Uhr durch die Polizei illegal besetzt.
Die Räume des migrantischen Vereins Allmende, die verschiedenste Gruppen und Initiativen als Treffpunkt sozialer, politischer und kultureller Aktivitäten nutzten, wurden 18 Stunden vor der angekündigten Zwangsräumung durch die Polizei besetzt. Und am angesetzten Termin wurde am Freitag, 27. März um 11 Uhr die Zwangsräumung vollstreckt. Das Vorgehen von Polizei und Politik ist bislang beispiellos. -- weiterlesen

Wir fordern:
- Aufklärung der rechtswidrigen und gewalttätigen Räumung von Allmende e.V.
- Wir verurteilen die brutale Polizeigewalt! Der Senat trägt die Verantwortung!
- Wir fordern den Bezirk und Senat auf, Räumlichkeiten für Initiativen zur Verfügung zu stellen.
- Wir fordern die Politik auf, mietergerechte Stadtpolitik zu entwickeln.

ALLMENDE -- Kontakt: allmende.berlin@yahoo.de

Montag, 20. April | 10 Uhr | Innenausschusssitzung des Abgeordnetenhauses von Berlin (Niederkirchnerstr. 5, 10117 Berlin, Raum 311), Thema: Rechtswidrige Zwangsräumung von Allmende e.V.

AUFRUF ZUM INTERNATIONALEN TAG GEGEN POLIZEIGEWALT
Sonntag, 15. März 2015 | 15 Uhr | Brandenburger Tor, Platz des 18. März, 10117 Berlin

„Join us in this struggle that has no borders and that will continue on, for dignity, true justice and freedom! Together let's put an end to the police state and its brutality!" (C.O.B.P.)

Wir, die Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt / KOP, rufen auf zur Kundgebung am 15. März, dem Internationalen Tag gegen Polizeibrutalität. Gemeinsam wollen wir unsere Wut über rassistische Polizeigewalt zum Ausdruck zu bringen und den Menschen gedenken, die in Deutschland von der Polizei getötet wurden.

Der internationale Tag gegen Polizeibrutalität wurde 1997 auf Initiative der C.O.B.P. (Montréal/Kanada) und der anarchistischen Gruppe "Black Flag" (Schweiz) initiiert. Das Datum erinnert an den brutalen Übergriff der Schweizer Polizei am 15. März 1996 auf zwei Kinder im Alter von 11 und 12 Jahren. Seitdem gehen am 15. März jährlich weltweit Menschen auf die Straße, um der Toten zu gedenken und sich gegen Polizeigewalt zu wehren.

Weltweit wird der Tag dazu genutzt, sich mit marginalisierten Gruppen, die potentielle Opfer von Polizeigewalt sind, zu vernetzen. People of Colour, Wohnungslose, LSBTTIQ, psychisch Erkrankte, Drogennutzer_innen, Sexarbeiterinnen. Dadurch ist die inhaltliche Ausrichtung der jeweiligen Demonstrationen immer auch abhängig von aktuellen Ereignissen.

IN DEUTSCHLAND HAT DER INTERNATIONALE TAG GEGEN POLIZEIBRUTALITÄT BISHER KEINE GROßE AUFMERKSAMKEIT. DAS SOLL SICH 2015 ÄNDERN! -- weiterlesen

www.kop-berlin.de/veranstaltung/aufruf-zum-internationalen-tag-gegen-polizeigewalt...

Gemeinsam gegen Pegida-Bärgida und rassistische Gewalt!
Montag, 9. März 2015 | 18 Uhr | #nobärgida-Demo ab Hbf / Washingtonplatz

Das Aktionsbündnis "No Bärgida" ruft für den kommenden Montag zu einer Kundgebung am Hauptbahnhof gegen den Berliner Pegida-Ableger Bärgida auf, der dort erneut aufmarschieren will.

Pegida ist eine rassistisch und nationalistisch geprägte Bewegung. Hinter vielen Pegida-Ablegern, auch dem in Berlin, stehen rechte Parteien und Neonazistrukturen. Sie schüren Hass, Spaltung und Entsolidarisierung in der Gesellschaft. Lasst uns gemeinsam verhindern, dass diese menschenverachtenden Ansichten ungestört auf den Straßen Berlins vertreten werden können, indem wir uns den Aufmärschen von Bärgida entschlossen, kreativ und gemeinsam entgegenstellen.

2014 gab es deutschlandweit mindestens 150 Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte - dreimal so viele wie im Jahr 2013. Und pro Monat gab es mindestens sechs körperliche Übergriffe auf Geflüchtete. Berlin nimmt dabei mit 20 Angriffen in den letzten Monaten des vergangenen Jahres den traurigen Spitzenplatz ein. Die tatsächliche Anzahl rassistischer Angriffe dürfte allerdings noch weit darüber liegen.
Die zunehmende rassistische Gewalt nimmt für viele Menschen ein real lebensbedrohliches Ausmaß an. -- weiterlesen

http://nobaergida.blogspot.de/

"Der Mord an Burak - eine NSU-Nachahmungstat?" - Mahnwache und Pressegespräch beim NSU-Prozess in München
Donnerstag, 5. März 2015 | 8.30 – 14 Uhr | vor dem OLG München (Nymphenburger Straße 16)

Wer hat Burak ermordet? War das Motiv wieder Rassismus? Handelt es sich um eine NSU-Nachahmungstat? Wir wollen Antworten!

Einen Monat vor dem dritten Jahrestag des Mordes an Burak Bektaş stellen wir wütend fest: Es kann nicht sein, dass die polizeilichen Ermittlungen nicht vorangehen! Deshalb fahren wir gemeinsam mit Melek Bektaş und Familie nach München, um die Zusammenhänge zwischen dem Mord an Burak und den NSU-Morden zu verdeutlichen, sowie gezielte Ermittlungen in Richtung eines rassistischen Mordanschlags zu fordern. Wir halten eine Mahnwache vor dem Oberlandesgericht ab, präsentieren dort in einer Ausstellung unsere Arbeit und wenden uns in einem Pressegespräch an die Öffentlichkeit. -- weiterlesen

Unterstützt uns in München! Verbreitet die Informationen! Es gibt noch freie Plätze für die Fahrt nach München ab Berlin Neukölln (4. März um 13 Uhr). Rückkehr ist am 5. März abends. Meldet euch bei der Initiative, wenn ihr mitfahren wollt!
https://www.facebook.com/events/1420083384952145

Termine in Berlin zum dritten Jahrestag des Mordes an Burak:
Sonntag, 5. April 2015 | 14 Uhr | Versammlung am Tatort -- https://www.facebook.com/events/799782743390478
Freitag, 17. April 2015 | Veranstaltung "Bilanz ziehen – Drei Jahre nach dem Mord an Burak Bektaş"

aktuelle Infos und ausführliche Hintergründe: http://burak.blogsport.de/ -- http://facebook.de/burak.unvergessen

Zum dritten Jahrestag des Mordes an Burak Bektaş:
Donnerstag, 5. März 2015 | Burak-Initiative goes NSU Prozess München

Es nähert sich der dritte Jahrestag des Mordes an Burak Bektaş. Noch immer gibt es keine Ermittlungsergebnisse, deshalb werden wir den politischen Druck verstärken: Zu Buraks 25. Geburtstag versammelten sich bereits mehr als 80 Menschen am Tatort um Burak zu Gedenken und Aufklärung zu fordern. Am 5. März werden wir gemeinsam mit der Mutter von Burak und dem Anwalt der Familie nach München zum NSU-Prozess fahren und dort eine Mahnwache mit Pressekonferenz abhalten. Zum Jahrestag am 5. April rufen wir dazu auf, sich am Tatort zu versammeln und gemeinsam unserer Trauer und Wut Ausdruck zu verleihen. In den Tagen nach dem Todestag werden wir eine Veranstaltung organisieren "Bilanz ziehen nach drei Jahren!", um mit euch und geladenen Gästen über weitere Schritte zu diskutieren. Nähere Infos folgen! Seid mit dabei und erzählt es weiter!

Aktuelle Informationen bei: http://burak.blogsport.de/ -- https://www.facebook.com/Burak.unvergessen -- Facebookseite R.I.P. Burak Bektaş

Gemeinsam gegen Rassismus #nobärgida
Montag, 2. März 2015 | 18 Uhr | HbH / Washingtonplatz

Das Aktionsbündnis "No Bärgida" ruft für den kommenden Montag erneut zu einer Kundgebung am Hauptbahnhof gegen den Berliner Pegida-Ableger Bärgida auf, der dort aufmarschieren will. Wir haben bereits geschafft, dass die Nazis immer weniger werden – jetzt lasst uns ihnen endgültig den Spaß an ihren Aufmärschen verderben!

2014 gab es deutschlandweit mindestens 150 Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte - dreimal so viele wie im Jahr 2013. Und pro Monat gab es mindestens sechs körperliche Übergriffe auf Geflüchtete. Berlin nimmt dabei mit 20 Angriffen in den letzten Monaten des vergangenen Jahres den traurigen Spitzenplatz ein. Die tatsächliche Anzahl rassistischer Angriffe dürfte allerdings noch weit darüber liegen. Die zunehmende rassistische Gewalt nimmt für viele Menschen ein real lebensbedrohliches Ausmaß an. -- weiterlesen

http://nobaergida.blogspot.de/ -- Facebook Event

Bundesweite Demonstration in Dresden:
Samstag, 28. Februar 2015 | 14:00 Uhr | Theaterplatz (Dresden)
Ganz Berlin fährt nach Dresden! Solidarity with Refugees!

PEGIDA hat in den letzten Wochen an Zulauf verohren. Statt 17.000 marschieren nur noch 2.000 rechte durch Dresdens Straße, ein Größenordung die vor ein paar Jahren noch Anlass einer antifaschistischen Gegenmobilisierung gewesen wäre.
Wir denken dass der Spuk in Dresden schneller wiederkommen kann als wir denken und dass es "nach" dem PEGIDA-Hype Sinn macht die Forderungen der Geflüchteten zu stärken.

Darum findet am 28. Februar eine Demo in Dresden eine überregionale Demo statt (http://www.feb28.net/), die von Refugees, Zivilgesellschaft und Antifa mobilisiert wird. Es wird einen Antifa-Block geben (Dresden, Leipzig, Chemnitz, Berlin).

BERLIN FÄHRT NACH DRESDEN:
Tickets gibt es im Buchladen Schwankende Weltkugel (Kastanienallee 85, P-Berg)

Alle Infos & NEA-Aufruf: http://antifa-nordost.org/2182/

9. Gedenkmarsch zur Erinnerung an die afrikanischen Opfer von Sklavenhandel, Sklaverei, Kolonialismus und rassistischer Gewalt
Samstag, 28. Februar 2015 | 11 Uhr | ab Wilhelmstraße 92, 10117 Berlin

Das Komitee für ein afrikanisches Denkmal in Berlin (KADIB) veranstaltet am 28. Februar 2015 um 11 Uhr in Berlin den 9. Gedenkmarsch zur Erinnerung an die afrikanischen Opfer von Sklavenhandel, Kolonialismus und rassistischer Gewalt. Dieser Gedenkmarsch wurde ins Leben gerufen, um der Forderung nach Anerkennung der Verbrechen gegen Schwarze Menschen und Menschen afrikanischer Herkunft Nachdruck zu verleihen. Als Datum für diesen jährlichen Gedenktag haben wir den letzten Samstag im Februar (Ende der Berliner Afrika-Konferenz von 15. November 1884 - 26. Februar 1885) ausgewählt, auf der Afrika vor 130 Jahren unter den europäischen Kolonialmächten willkürlich aufgeteilt wurde.

Völkermorde, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Zwangsarbeit, kulturelle Genozide, politische und ökonomische Ausbeutung und Unterdrückung sind die verheerenden Folgen des Kolonialismus. Mehr als 30 Millionen Afrikaner wurden Opfer von Versklavung und kolonialer Verbrechen gegen die Menschlichkeit. -- weiterlesen

Kontakt: Moctar Kamara, info@zentralrat-afrikagemeinde.de -- https://www.facebook.com/events/857988264258461/

Push Back Frontex! Gegen eine neue Dimension des Sterbenlassens auf See
Mittwoch, 25. Februar 2015 | 8:30 Uhr | Kundgebung vorm BCC am Alexanderplatz

Klaus Rösler, Direktor der Abteilung "Einsatzangelegenheiten - Operations Division" von Frontex, wird am 25. Februar 2015 auf dem internationalen Polizeikongress in Berlin über europäische Grenzkontrollen sprechen. Das nehmen wir zum Anlass um gegen die aggressive und menschenverachtete Politik zu demonstrieren, die Frontex im Namen der Europäischen Union im Mittelmeer durchsetzt. Die Kundgebung läuft im Rahmen der "Push back Frontex"- Kampagne von den folgenden Netzwerken: Netzwerke Afrique-Europe-Interact, borderline-europe, Welcome to Europe, FFM Berlin, All Included Amsterdam, Flüchtlingsrat Hamburg und der Stiftung :do. -- weiterlesen

Kontakt: borderline-europe – Menschenrechte ohne Grenzen e.V. -- Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin -- Tel.: +49 (0)176 420 276 55 -- E-Mail: mail@borderline-europe.de
Appell -- Plakate

Bargeld statt Gutscheine

Einige Landkreise geben extra Geld dafür aus, dass es Flüchtlingen schlechter geht. Es wird kein Bargeld ausgezahlt, sondern nur Gutscheine.

Einer dieser rassistischen Landkreise ist der Oberhavel-Kreis. Die Flüchtlinge, die dem Landkreis zugewiesen werden, müssen im Lager Hennigsdorf leben und erhalten nur Gutscheine.

Beteiligt Euch am Gutschein-Umtausch!

Gutschein-Tausch-Initiative 'Willkommen in Oberhavel' zum Gutschein-Umtausch: "Es gibt zwei Möglichkeiten, sich an der Umtausch-Aktion zu beteiligen:

1. Einkaufspartnerschaften: Wir vermitteln den Kontakt zwischen Ihnen und einer Person aus dem Flüchtlingsheim. Sie beide verabreden sich dann zu Beginn jeden Monats und tauschen Geld gegen Gutscheine oder gehen zusammen einkaufen. Wenn Sie in Hennigsdorf und Umgebung leben, können Sie so persönliche Kontakte knüpfen und unser Verwaltungsaufwand wird geringer.

2. Gutscheine bestellen: Sie lassen uns bis zum 26. des Vormonats Geld zukommen, am besten per Dauerauftrag auf unser Konto, notfalls auch in bar. Wir kaufen dann zu Beginn des Monats den gewünschten Betrag an Gutscheinen und verschicken sie per Post. Dadurch können Sie auch tauschen, wenn sie etwas weiter weg von Hennigsdorf leben oder wenig Zeit haben."

Informationen zum Gutscheinumtausch bei www.willkommen-ohv.de Weitere Infos: www.corasol.blogsport.de/ -- www.gutscheinboykott.blogsport.eu/ -- Klage gegen den Oberhavel-Kreis wegen Gutscheinen (rbb) -- Film Doku: Der alltägliche Rassismus an den Supermarktkassen von den Filmpiraten

Einladung zu Abschlussaktionen Gutscheinsystem Hennigsdorf: Freitag, 20. Februar 2015 | 17 Uhr | Besonderer Abschluss-Antira-Einkauf mit Kundgebung vor dem Penny Markt (Berliner Str. 77a in 16761 Hennigsdorf).
Dienstag, 24. Februar 2015 | 20 Uhr | KüfA mit Aktionsrückblick zum Gutscheinsystem und Sekt in der Friedelstr. 54, Berlin-Neukölln -- http://corasol.blogsport.de/2015/02/18/abschlussaktionen-gutscheinsystem...

CALL FOR PAPERS: ZAG_69 /2015
Thema_Polizei. Staat. Rassismus. (17. Februar 2015)

Zum Gedenken an den Nagelbombenanschlag in der Kölner Keupstraße vor zehn Jahren wurde in Berlin ein großes Transparent aufgehängt. Kurz darauf kam die Berliner Polizei und entfernte mit großem Aufwand einen Teil des Plakats. Der Spruch "Staat und Nazis Hand in Hand" hatte sie aufmerken lassen. Dieser Kommentar zum Umgang staatlicher Stellen mit den Verbrechen rechter TerroristInnen im Zusammenhang mit dem NSU-Komplex schien ihnen strafwürdig.

Dieses Ereignis ist Anlass für das Thema "Polizei. Staat. Rassismus." der ZAG 69. Wir möchten die verschiedenen Formen von Rassismus in Polizei und Staat auf personeller, institutioneller und struktureller Ebene beleuchten. Denn die Konsequenzen sind mörderisch! -- weiterlesen

ZAG - antirassistische Zeitschrift -- c/o Netzwerk Selbsthilfe, Mehringhof -- Gneisenaustr. 2a -- 10961 Berlin -- Fax: +49/ (0)30/ 691 30 05 -- Email: redaktion@zag-berlin.de -- http://www.zag-berlin.de -- pgp: http://wwwkeys.de.pgp.net

#NoBaergida Demo-Aufruf für nächsten Montag!
Montag, 16. Februar 2015 | 17.30 Uhr | Treffpunkt: Brandenburger Tor, Demo zum Washingtonplatz

#NoBaergida #NoRacism
Gemeinsam gegen Pegida-Bärgida und rassistische Gewalt!

weitere Infos bald unter http://nobaergida.blogspot.de und http://buendnisgegenrassismus.org

Gedenken zu Buraks Geburtstag
Samstag, 14. Februar 2015 | 15 Uhr | gegenüber Krankenhaus Neukölln (Rudower Straße 51)

Foto vom 15.02.2014

Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt...
Burak Bektas wäre am 14. Februar 25 Jahre alt geworden.
Wir fordern Gerechtigkeit. Und die Aufklärung dieser Tat!

Wir sind traurig und wir sind wütend! Das Schweigen, dass Behörden und Politik seit fast drei Jahren über den Tod von Burak legen, ist nicht länger hinnehmbar! Noch immer gibt es keinerlei Ermittlungsergebnisse. Die Berliner Polizei ist nicht in der Lage oder nicht Willens, diese Tat aufzuklären. Wir stellen fest, dass auch 3 Jahre nach der Selbstenttarnung des NSU die Polizei ihre Arbeitsweise nicht wesentlich verändert hat.

Wir sind aber nicht bereit zu schweigen und wegzuschauen! Wir sind nicht bereit hinzunehmen, dass der Mord an Burak unaufgeklärt bleibt! -- weiterlesen
Aktuelle Informationen bei: Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B.

Die Betroffenen der Keupstraße ergreifen das Wort - und werden erneut verunglimpft
Pressemitteilung des bundesweiten Aktionsbündnis "NSU-Komplex auflösen" (11. Februar 2015)

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Kassel/München/Köln, 11. Februar 2015 - Die Initiative "Keupstraße ist überall" und das bundesweite Aktionsbündnis "NSU-Komplex auflösen" weisen die jüngsten Diffamierungen durch einige MedienvertreterInnen zurück, die sich gegen Betroffene der Nagelbombe in der Kölner Keupstraße und einige NebenklägerInnen im NSU-Prozess richten. Es wird versucht, den Betroffenen des Mordanschlags das Recht abzusprechen, die rassistische Tat anzuklagen. Dieses Recht ist aber nicht verhandelbar. Wir lassen nicht zu, dass die Betroffenen des Neonazi-Terrors in Opfer erster und zweiter Klasse gespalten werden. -- weiterlesen

Aktuelle Informationen bei: http://keupstrasse-ist-ueberall.de/

Rebel, Refuse, Resist! In Solidarität mit unserem Genossen und Freund Arash D.
Erklärung von Aktivist_innen aus Berlin und The VOICE Refugee Forum (Network) (9. Februar 2015)

Seit fast mehr als einem Monat saß Arash D. im Knast - weil er sich bewegt hat und auch andere dazu bewegt sich zu bewegen.

Arash ist seit mindestens 2012 wichtiger Aktivist der Geflüchtetenproteste deutschlandweit. Bereits durch den Marsch von Würzburg nach Berlin und spätestens im Anschluss mit dem Hungerstreik am Branderburger Tor 2012, kennen wir ihn als überzeugten Noborder-Aktivisten. Er sitzt nun im Knast wegen des Hungerstreiks am Rindermarkt in München (2013), dessen Forderungen in erster Linie Bleibereicht für alle und Bewegungsfreiheit für alle waren.

Die deutsche Mainstreamöffentlichkeit dürfte mittlerweile durch den Aktivismus von Arash und vielen anderen Geflüchteteaktivist_innen wissen, dass Geflüchtete in Deutschland und Europa bzw. in vielen Fällen auch im eigenen Land diese Grund- und Menschenrechte nicht zugesprochen bekommen.

Widerstand dagegen wird hart bestraft - wie auch im Fall von unserem Genossen Arash! -- weiterlesen

Weitere Informationen auf: http://www.thevoiceforum.org

2015-01-26-no-baergida Gedenken heißt Handeln! NoBärgida, No Racism!
Montag, 26. Januar 2015 | ab 17 Uhr | Berlin Hauptbahnhof

Für den 26. Januar, dem Vorabend des 70. Jahrestages der Befreiung des KZ Auschwitz und dem "Tag für die Opfer des Nationalsozialismus", mobilisieren die Neonazis und Rassist_innen vom Pegida-Ableger 'Bärgida' zu ihrem 4. Demonstrationsversuch nach Berlin-Mitte.

Bärgida will sich ab 17:30 Uhr vor dem Hauptbahnhof auf dem Washingtonplatz treffen. Die Gegendemo vom Bündnis gegen Rassismus beginnt um 17 Uhr.

Kartenquelle: antifa-berlin.info

Demoaufruf vom Bündnis gegen Rassismus

Aufruf "FÜR EINE GESELLSCHAFT OHNE RASSISMUS - KEUPSTRASSE IST ÜBERALL"
Der Tag X (bundesweiter Aktionstag) steht fest:
Dienstag, 20. Januar 2015 | ab 9 Uhr Dauermahnwache | ab 17:30 Demonstration in München

Jetzt ist es amtlich: das OLG München wird ab dem 12. Januar 2015 den Komplex 'Nagelbombenanschlag auf die Keupstraße' behandeln. Ab dem 20. Januar 2015 werden die Betroffenen befragt. Daher steht der lange als Tag X bezeichnete Termin nun fest: Die Initiative "Keupstraße ist überall" und das Aktionsbündnis "NSU-Komplex auflösen" rufen für den 20. Januar 2015 zu einem Aktionstag vor dem Münchener Oberlandesgericht auf.

KOMMT MIT UNS - GEMEINSAMER BUS AUS BERLIN:
Abfahrt Montag 19. Januar 2015 22 Uhr Blücherplatz vor der AGB (Hallisches Tor) - Rückfahrt ab München Dienstag 20. Januar 2015 voraussichtlich 21 Uhr - Ticket: 25 EUR
VERKAUFSSTELLEN: Buchhandlung oh21, Oranienstrasse 21, Berlin -Kreuzberg (Mo-Fr 10.00 - 19.00 Uhr, Sa 10.00 - 16.00 Uhr); k-fetisch, Wildenbuchstrasse 86, Ecke Weserstraße, Berlin-Neukölln (Di-So 10.00-24.00) -- weiterlesen

Aktuelle Informationen, Aufruf etc. auf: http://keupstrasse-ist-ueberall.de/

NoBärgida, NoRacism!
Montag, 19. Januar 2015 | 17 Uhr | Gegendemonstration ab Bundeskanzleramt durch Berlin-Mitte

Am 19. Januar möchten die Rassist_innen von Bärgida/Pegida in Berlin gerne die 3. Pleite einfangen und mobilisieren erneut zu 18.30 Uhr nach Berlin-Mitte. Allerdings ist durch Protestanmeldungen das ganze vorher bevorzugte Pleitegebiet belegt. Wohin sie dann ausweichen werden, ist derzeit noch unklar. Wir werden Euch aber hier auf dem Laufenden halten.

Die aktuellsten Infos unter: facebook event

In Gedenken an Khaled Idris Bahray. Gegen den rassistischen Normalzustand!
Sonntag, 18. Januar 2015 | 14 Uhr | Demonstration, ab Hermannplatz, Berlin

Khaled Idris Bahray wurde in der Nacht auf den 13. Januar in Dresden erstochen. Am Dienstag Morgen wurde er im Hof der Wohnanlage, in der er lebte, tot aufgefunden. Sein Körper war blutüberströmt, dennoch leugnete die Polizei zunächst, dass es eine Fremdeinwirkung gegeben habe. Es brauchte erst die Obduktion am folgenden Tag, damit die Behörden bestätigten, was seine Mitbewohner_innen und Freund_innen von Anfang an gesagt hatten: Khaled Idris Bahray wurde ermordet. Seine Mitbewohner_innen und Freund_innen hatten sich bereits am Abend Sorgen gemacht, sie hatten sich aber aufgrund der laufenden Pegida-Demonstration nicht aus dem Haus getraut, um nach ihrem Freund zu suchen. Bereits bei vorherigen Aufmärschen von Pegida war gegen die Tür der Unterkunft getreten, mehrfach waren rassistische Parolen gerufen worden. Aufgrund dieser erlebten Bedrohungen gingen sie von Anfang an von einem rassistischen Mord aus.

Wir gedenken Khaled Idris Bahray und solidarisieren uns mit seinen Freund_innen und Mitbewohner_innen. Wir sind entsetzt, traurig und wütend über diesen Mord! Auch wenn wir nicht wissen, wer ihn umgebracht hat, bereits die unzähligen widerlich rassistischen Kommentare, die die Meldungen zu seinem Tod begleiteten wären Grund genug auf die Straße zu gehen, ebenso wie die erneute Verschleierungstaktik der Polizei. -- weiterlesen

Kampagne Deutschland demobilisieren der NFJ Berlin -- Facebook Event

Gedenken an Khaled Idris, der in Dresden von Montag abend auf Dienstag morgen ermordet wurde

Donnerstag, 15. Januar 2015 | ab 9 Uhr | GEDENKMAHNWACHE VOR DER SÄCHSISCHEN LANDESVERTRETUNG | Brüderstraße 11, 10178 Berlin-Mitte

(aus einer e-mail:) Wir wollen morgen ab 9 Uhr vor der Vertretung des Freistaates Sachsen beim Bund (Brüderstraße 11, 10178 Berlin) an Khaled Idris gedenken und gleichzeitig eine transparente sowie lückenlose Aufklärung des Verbrechens fordern.

Denn trotzdem am Dienstagmorgen Anwohner_innen den zwanzigjährigen Geflüchteten tot in einer Blutlache gefunden haben sollen, meldete die Polizei zunächst, dass von "keiner Fremdeinwirkung" auszugehen ist.

Bis 18.00 Uhr besteht die Möglichkeit dort Kerzen und Blumen abzulegen.

14. Januar 2015 Dresden 14:00 Gomondai-Platz: Mahnwache für Khaled Idris Bahray: http://afadresden.blogsport.de/
http://www.eritrea-chat.com/
Presse: faz / spiegel / mopo / mopo mit Bericht zur Mahnwache in DD / zeit / sächsische Z.
http://linksunten.indymedia.org/ Bericht 1 / Bericht 2 / Bericht 3

NoBärgida, NoRacism!
Montag, 12. Januar 2015 | 17 Uhr | Gegendemonstration ab Kanzleramt

zum Aufruf vom Bündnis gegen Rassismus den wir unterstützen

AM 7. JANUAR 2015 JÄHRT SICH DER GRAUSAME TOD VON OURY JALLOH ZUM 10. MALE
Mittwoch, 7. Januar 2015 | 14 Uhr | Demonstration, Dessau-Roßlau Hbf
Abfahrt Berlin: 10 Uhr | Parkplatz "Park Inn Hotel" Alexanderplatz und Oranienplatz (2 Busse)

Oury Jalloh wurde am 7. Januar 2005 von Polizeibeamten in Dessau-Roßlau bestialisch und kollektiv ermordet.
Nach rechtswidriger Festnahme und brutaler Gewalt wurde Oury in der Zelle Nr. 5 des Polizeireviers in der Dessauer Wolfgangstraße an Händen und Füßen auf eine feuerfeste Matratze fixiert, mit mehreren Litern Brandbeschleuniger übergossen und bei lebendigem Leibe verbrannt.
Am 4. September 2014 erteilte der Bundesgerichtshof den Mördern seinen höchstrichterlichen Segen und schließt damit die Kette der Mittäterschaft und Vertuschung. -- weiterlesen

Aktuelle Informationen, Aufruf etc. auf: http://initiativeouryjalloh.wordpress.com/

Dienstag, 6. Januar 2015 | 18 Uhr | Antirassistische Demonstration in Hohenschönhausen
Falkenberger Chaussee/Egon-Erwin-Kisch-Straße (Nähe S-Bhf Hohenschönhausen)

Am 6. Januar 2015 findet wegen der anhaltenden Proteste gegen die geplante Flüchtlingsunterkunft im Hohenschönhausener Stadtteil Falkenberg um 18 Uhr eine antirassistische Demonstration statt. Gemeinsam wollen wir für eine offene Gesellschaft und gegen Rassismus demonstrieren.

Ab 19 Uhr wollen auch Rassist_innen erneut einen Aufmarsch nach Falkenberg durchführen, der am Netto-Supermarkt in der Egon-Erwin-Kisch-Straße starten soll. -- Aktuelle Informationen auf: antifa-berlin.info

Berlin: #NoPegida #NoBergida #NoBärgida #NoRacism
Gemeinsam gegen rassistische Hetze und soziale Ausgrenzung auf die Straße!
Montag, 5. Januar 2015 | 17 Uhr | Demonstration & Gegenproteste Stralauer Str./Ecke Jüdenstraße (U2 Klosterstraße)

Am 5. Januar wollen Rassist*innen erneut versuchen Pegida nach Berlin zu bringen. Als BärGiDa rufen sie zu einer Demonstration ab 18:30 Uhr am Alten Stadthaus in der Klosterstraße nahe des Alexanderplatzes auf. Von dort wollen sie über die Spandauer Straße und Unter den Linden zum Brandenburger Tor laufen. -- Aktuelle Informationen auf: antifa-berlin.info

Antirassistische & Antifaschistische Initiativen rufen zur Demonstration ab 17 Uhr am 5. Januar 2015 auf: Als verängstigte Bürger_innen verharmloste Nazis und Rassist_innen mobilisieren seit Wochen zu Aufmärschen, die sich hauptsächlich gegen Geflüchtete und Muslime_a richten. Ängste vor dem Verlust von Privilegien und des eigenen sozialen Status werden geschürt, Sündenböcke erfunden und Betroffene gegeneinander ausgespielt.
Politiker_innen aus Bundes- und Landesregierungen verbergen mit zaghaften Abgrenzungen von Pegida ihre eigene Verantwortung für die rassistischen Mobilisierungen. Diskriminierende Debatten über einen angeblichen "Asylmissbrauch" dienen ihnen im politischen Tagesgeschehen als Rechtfertigung für Sanktionen, Verschärfungen des Asylrechts und die Ausgrenzung von Menschen. Die Argumentationsmuster und Vorgehensweisen ähneln dabei der "Das Boot ist voll"-Rhethorik Anfang der 1990er Jahre. -- Aktuelle Informationen, Aufruf etc. auf: http://buendnisgegenrassismus.org

Für pathologische und toxikologische Nachuntersuchungen um endlich die Brand- und Todesursache von Oury Jalloh aufzuklären!
900 x 10 Euro als Spenden gesucht (23. November 2014)

Auf der Pressekonferenz der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh im November 2013 stellte der von der Initiative beauftragte irische Brandgutacher nach mehreren Brandversuchen mit Schweinekadavern fest, dass ein vergleichbares Brandbild des Leichnams von Oury Jalloh sowie der Matratze nur unter Verwendung von 5 Litern Benzin erreicht werden konnte. Die Beweise verdichten sich zu dem, das die Initiative von Anfang an gesagt hat: "Oury Jalloh - das was Mord". Die Staatsanwaltschaft in Dessau war auf einmal "überrascht", von den "ernsten" und "teilweise erschreckenden Informationen", die das Brandgutachten aufdeckte; dabei hätte sie Gleiches bei entsprechenden Willen zur Aufklärung auch entdecken können. Anstelle dessen durften die von der Staatsanwaltschaft beauftragten Gutachter wohl nur das herausfinden, was in die politischen Vorgaben passte.

Toxikologen, Forensiker und Brandgutacher, die willens sind, öffentlich über den Fall zu sprechen, zeigen sich alle erstaunt darüber, wie der Brandherd und die Blutwerte von Oury Jalloh einem Selbstmord zugeordnet werden konnten: "Irgendetwas stimmt hier nicht", ist ihre Meinung. -- weiterlesen

Spenden bitte auf folgendes Konto: Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V., Bank für Sozialwirtschaft, BIC: BFSWDE33BER, IBAN: DE22100205000001233601 (Spenden sind steuerlich absetzbar - bitte die Adressen per Post oder Mail an uns schicken oder auf den Überweisungsträger schreiben)
Initiative in Gedenken an Oury Jalloh, Colbestraße 19, 10247 Berlin - Friedrichshain -- initiative-ouryjalloh@so36.net
Spendenaufruf als PDF-Datei bitte verschicken, ausdrucken, weiterverbreiten

Der Mord an Burak B. am 5. April 2012
War Rassismus wieder das Motiv?

Am 5. April 2012 um 1:15 Uhr passiert ein bis heute unfassbarer Mord im Neuköllner Ortsteil Buckow/Britz. Gegenüber vom Krankenhaus Neukölln in der Rudower Str. steht Burak B. mit Freunden und unterhält sich.
Ein unbekannter Mann, bekleidet mit grün-schwarzer Kapuzenjacke, geht gezielt auf die Gruppe Jugendlicher zu und feuert mehrere Schüsse auf sie ab. Der damals 22-jährige Burak B. wird getroffen und stirbt an den Folgen eines Lungendurchschusses - die Freunde Alex und Jamal werden schwer verletzt und sind bis heute traumatisiert.

Der Täter kam aus dem nahegelegenen Möwenweg und verschwand dorthin auch wieder. Seine Zielstrebigkeit deutete darauf hin das er in dieser Gegend wohnt bzw. sich dort gut auskennt. Es gab keinen Streit zwischen Opfer und Täter - alles geschah wortlos. Parallelen zu den Morden des "Nationalsozialistischen Untergrund" (NSU) tun sich auf. Es könnte sich um eine rassistische "Nachahmungstat" handeln.
Die polizeilichen Ermittlungen sind bisher völlig erfolglos - der Mörder ist weiterhin auf freiem Fuß und stellt eine Gefahr dar.

Wir fordern von der der Polizei gezielte Ermittlungen bezüglich eines rassistischen oder neonazistischen Hintergrunds.

Hinweise bitte auch an burak-initiative@web.de -- mehr Informationen: Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B.

TERMINE/VERANSTALTUNGEN/AKTIVITÄTEN (2014 und früher)

findet ihr HIER

Die alte ARI-Webseite (2008 und früher)

findet ihr HIER