antirassistische initiative berlin


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Öffentliche Erklärung zur akuten Zwangsräumung von Allmende (22. Dezember 2014)

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Die Zwangsräumung des Vereins Allmende e.V. nähert sich. Das Urteil des Landgerichts sieht eine sofortige Räumung vor. Dass ein Zwangsräumungstermin durch einen Gerichtsvollzieher angesetzt wird, ist nur noch eine Frage von wenigen Wochen. Dieses Urteil halten wir für absolut einseitig und ungerecht. Wie in vielen anderen Fällen wurde auch dieses Mal zu Gunsten des Vermieters entschieden.

Die Stadt gehört uns allen!
Seit vielen Jahren werden durch höhere Mieteinnahmen und erwarteter steigender Grundstückspreise Investor_innen angezogen. Die soziale Infrastruktur im Kiez wird zerstört. Die Stadtpolitik begünstigt diesen Wandel und treibt ihn gar an. Die Mieten im Bezirk werden immer teurer, Menschen werden gezwungen, ihre Wohnungen zu verlassen. Wegen Rassismus auf dem Wohnungsmarkt finden manche erst gar keine Wohnung. -- weiterlesen

Aktuelle Informationen bei: http://www.allmendeberlin.de/

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Nächste #NoBaergida-Demo: Montag, 2.2. 17 Uhr Brandenburger Tor

Bärgida will am nächsten Montag wieder aufmarschieren. Wir setzen ein Zeichen dagegen: Zeit und Ort für die Gegendemo stehen:

#NoBaergida #NoRacism
Montag, 2. Februar um 17:30
Brandenburger Tor, Berlin

weitere Infos bald unter http://nobaergida.blogspot.de und http://buendnisgegenrassismus.org

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Kompass-Newsletter Nr. 35 - Januar 2015

Seit März 2012 verschickt http://kompass.antira.info/ (Antira-Kompass | Plattform der Antirassistischen Bewegung) einen monatlichen Newsletter mit aktuellen Informationen und Terminen. Themen des aktuellen Kompass-Newsletter Nr. 35 - Januar 2015:

Am 7.1. in Dessau – Oury Jalloh-Demo +++ Am 20.1. in München – Aktionstag zum NSU-Prozess – Keupstrasse ist überall +++ Am 31.1. in Hamburg – "Never mind the papers" Demo +++ Vom 4. – 8.2. in Berlin – transnationale Aktionstage gegen den Krieg gegen MigrantInnen +++ Fortsetzung der Kampagne gegen die Verschärfung der Asylgesetze +++ Kampagne gegen das Asylbewerberleistungsgesetz +++ Harte Zeiten und rechte Mobilisierungen in Berlin +++ Ausblicke: am 18.3. in Frankfurt zu Blockupy, ab 24.3. zum Weltsozialforum in Tunis …

Kompass Newsletter Januar 2015 weiterlesen als PDF

Last Issue available in English: Kompass-Newsletter No. 35 - January 2015 in English
Kompass-Newslettre Nr. 35 – Janvier 2015 en francais

Zur Homepage des Antira-Kompass | Plattform der Antirassistischen Bewegung
Wenn ihr den monatlichen Newsletter per E-Mail bekommen wollt,
dann schreibt eine Nachricht an kompass-notify@antira.info!

Für pathologische und toxikologische Nachuntersuchungen um endlich die Brand- und Todesursache von Oury Jalloh aufzuklären!
900 x 10 Euro als Spenden gesucht (23. November 2014)

Auf der Pressekonferenz der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh im November 2013 stellte der von der Initiative beauftragte irische Brandgutacher nach mehreren Brandversuchen mit Schweinekadavern fest, dass ein vergleichbares Brandbild des Leichnams von Oury Jalloh sowie der Matratze nur unter Verwendung von 5 Litern Benzin erreicht werden konnte. Die Beweise verdichten sich zu dem, das die Initiative von Anfang an gesagt hat: "Oury Jalloh - das was Mord". Die Staatsanwaltschaft in Dessau war auf einmal "überrascht", von den "ernsten" und "teilweise erschreckenden Informationen", die das Brandgutachten aufdeckte; dabei hätte sie Gleiches bei entsprechenden Willen zur Aufklärung auch entdecken können. Anstelle dessen durften die von der Staatsanwaltschaft beauftragten Gutachter wohl nur das herausfinden, was in die politischen Vorgaben passte.

Toxikologen, Forensiker und Brandgutacher, die willens sind, öffentlich über den Fall zu sprechen, zeigen sich alle erstaunt darüber, wie der Brandherd und die Blutwerte von Oury Jalloh einem Selbstmord zugeordnet werden konnten: "Irgendetwas stimmt hier nicht", ist ihre Meinung. -- weiterlesen

Spenden bitte auf folgendes Konto: Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V., Bank für Sozialwirtschaft, BIC: BFSWDE33BER, IBAN: DE22100205000001233601 (Spenden sind steuerlich absetzbar - bitte die Adressen per Post oder Mail an uns schicken oder auf den Überweisungsträger schreiben)
Initiative in Gedenken an Oury Jalloh, Colbestraße 19, 10247 Berlin - Friedrichshain -- initiative-ouryjalloh@so36.net
Spendenaufruf als PDF-Datei bitte verschicken, ausdrucken, weiterverbreiten

Die Verlierer der Großen Koalition sind immer die Flüchtlinge und Migrant_innen!
KARAWANE MÜNCHEN ruft auf zu einer Kampagne (24. Oktober 2014)

Es ist uns allen noch im Gedächtnis, wie am 19. September 2014 das Gesetz zur Neubestimmung der Balkanstaaten Serbien, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien als sog. 'sichere Herkunftsstaaten' den Bundesrat passierte und es damit zu einer weiteren Einschränkung des Rechts auf Asyl kam. Rund um dieses Gesetz kam es schon zu erheblichen Protesten.

Dieses Gesetz ist jedoch nur der Auftakt: Die Große Koalition forciert derzeit weitere Verschärfungen und die Einführung neuer repressiver Maßnahmen im Bereich Asyl- und Migrationspolitik. Wenn alle Gesetze durchkommen, handelt es sich um die gravierendsten Verschlechterungen der Rechte und der Lebensbedingungen für Asylsuchende und Migrant_innen in Deutschland seit 1993. Dies könnte viele Erfolge der Kämpfe der letzten Jahre auf einen Schlag zunichte machen.

Es ist also höchste Zeit für einen lauten und breiten Protest! -- weiterlesen

Eine Initiative der Karawane München

Aufruf für ein Notruftelefon für Boatpeople - Für ein "Watch The Med Alarm Phone" (27. August 2014)

11. Oktober 2013: Mehrfach rufen Flüchtlinge auf einem sinkenden Boot per Satellitentelefon die italienische Küstenwache an und bitten um dringende Hilfe. Doch ihr SOS wird nicht ernst genommen. Über 400 Menschen befinden sich auf dem Boot, das in der Nacht zuvor von einem libyschen Schiff beschossen wurde. Obwohl zunächst die italienischen und später auch die maltesischen Behörden von der unmittelbaren Gefährdung der Passagiere informiert sind, verzögern sich die Rettungsmaßnahmen um mehrere Stunden. Patrouillenschiffe erreichen die Unglücksstelle, nachdem das Boot bereits eine Stunde gesunken war. Mehr als 200 Menschen sterben, nur 212 werden gerettet.

Was wäre passiert, wenn die Boatpeople einen zweiten Notruf an eine unabhängige Hotline hätten richten können? Wenn ein Team von zivilgesellschaftlichen Akteuren sofort Alarm geschlagen und Druck zur Rettung auf die Behörden ausgeübt hätte? -- weiterlesen

Eine Initiative von: Welcome to Europe | Afrique Europe Interact | borderline-europe | Noborders Marocco | Forschungsgesellschaft Flucht und Migration | Voix des Migrantes

Der Aufruf als pdf -- Ein Plakat zum Download
Mehr Informationen bei: www.watchthemed.net -- watch the med auf facebook -- www.borderline-europe.de/ -- borderline europe auf facebook
Ein Bericht über die ersten 2 Monate des Watch the Med Alarm Phone: http://watchthemed.net/reports/view/88
Unterstützt den Aufruf: wtm-alarm-phone@antira.info -

Bargeld statt Gutscheine

Einige Landkreise geben extra Geld dafür aus, dass es Flüchtlingen schlechter geht. Es wird kein Bargeld ausgezahlt, sondern nur Gutscheine.

Einer dieser rassistischen Landkreise ist der Oberhavel-Kreis. Die Flüchtlinge, die dem Landkreis zugewiesen werden, müssen im Lager Hennigsdorf leben und erhalten nur Gutscheine.

Beteiligt Euch am Gutschein-Umtausch!

Gutschein-Tausch-Initiative 'Willkommen in Oberhavel' zum Gutschein-Umtausch: "Es gibt zwei Möglichkeiten, sich an der Umtausch-Aktion zu beteiligen:

1. Einkaufspartnerschaften: Wir vermitteln den Kontakt zwischen Ihnen und einer Person aus dem Flüchtlingsheim. Sie beide verabreden sich dann zu Beginn jeden Monats und tauschen Geld gegen Gutscheine oder gehen zusammen einkaufen. Wenn Sie in Hennigsdorf und Umgebung leben, können Sie so persönliche Kontakte knüpfen und unser Verwaltungsaufwand wird geringer.

2. Gutscheine bestellen: Sie lassen uns bis zum 26. des Vormonats Geld zukommen, am besten per Dauerauftrag auf unser Konto, notfalls auch in bar. Wir kaufen dann zu Beginn des Monats den gewünschten Betrag an Gutscheinen und verschicken sie per Post. Dadurch können Sie auch tauschen, wenn sie etwas weiter weg von Hennigsdorf leben oder wenig Zeit haben."

Informationen zum Gutscheinumtausch bei www.willkommen-ohv.de Weitere Infos: www.corasol.blogsport.de/ -- www.gutscheinboykott.blogsport.eu/ -- Klage gegen den Oberhavel-Kreis wegen Gutscheinen (rbb) -- Film Doku: Der alltägliche Rassismus an den Supermarktkassen von den Filmpiraten

Der Mord an Burak B. am 5. April 2012
War Rassismus wieder das Motiv?

Am 5. April 2012 um 1:15 Uhr passiert ein bis heute unfassbarer Mord im Neuköllner Ortsteil Buckow/Britz. Gegenüber vom Krankenhaus Neukölln in der Rudower Str. steht Burak B. mit Freunden und unterhält sich.
Ein unbekannter Mann, bekleidet mit grün-schwarzer Kapuzenjacke, geht gezielt auf die Gruppe Jugendlicher zu und feuert mehrere Schüsse auf sie ab. Der damals 22-jährige Burak B. wird getroffen und stirbt an den Folgen eines Lungendurchschusses - die Freunde Alex und Jamal werden schwer verletzt und sind bis heute traumatisiert.

Der Täter kam aus dem nahegelegenen Möwenweg und verschwand dorthin auch wieder. Seine Zielstrebigkeit deutete darauf hin das er in dieser Gegend wohnt bzw. sich dort gut auskennt. Es gab keinen Streit zwischen Opfer und Täter - alles geschah wortlos. Parallelen zu den Morden des "Nationalsozialistischen Untergrund" (NSU) tun sich auf. Es könnte sich um eine rassistische "Nachahmungstat" handeln.
Die polizeilichen Ermittlungen sind bisher völlig erfolglos - der Mörder ist weiterhin auf freiem Fuß und stellt eine Gefahr dar.

Wir fordern von der der Polizei gezielte Ermittlungen bezüglich eines rassistischen oder neonazistischen Hintergrunds.

Hinweise bitte auch an burak-initiative@web.de -- mehr Informationen: Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B.

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Montag: 26.01.2015 | ab 17 Uhr | Berlin Haupptbahnhof | Gedenken heißt Handeln! NoBärgida, No Racism!

Für den 26.01., dem Vorabend des 70. Jahrestages der Befreiung des KZ Auschwitz und dem "Tag für die Opfer des Nationalsozialismus", mobilisieren die Neonazis und Rassist_innen vom Pegida-Ableger ''Bärgida'' zu ihrem 4. Demonstrationsversuch nach Berlin-Mitte.
Bärgida will sich ab 17:30 Uhr vor dem Hauptbahnhof auf dem Washingtonplatz treffen. Die Gegendemo vom Bündnis gegen Rassismus beginnt um 17 Uhr.

 2015-01-26-no-baergida  Kartenquelle: antifa-berlin.info -- Demoaufruf vom Bündnis gegen Rassismus

Aufruf "FÜR EINE GESELLSCHAFT OHNE RASSISMUS - KEUPSTRASSE IST ÜBERALL"
Der Tag X (bundesweiter Aktionstag) steht fest:
Dienstag, 20. Januar 2015 | ab 9 Uhr Dauermahnwache | ab 17:30 Demonstration in München

Jetzt ist es amtlich: das OLG München wird ab dem 12. Januar 2015 den Komplex 'Nagelbombenanschlag auf die Keupstraße' behandeln. Ab dem 20. Januar 2015 werden die Betroffenen befragt. Daher steht der lange als Tag X bezeichnete Termin nun fest: Die Initiative "Keupstraße ist überall" und das Aktionsbündnis "NSU-Komplex auflösen" rufen für den 20. Januar 2015 zu einem Aktionstag vor dem Münchener Oberlandesgericht auf.

KOMMT MIT UNS - GEMEINSAMER BUS AUS BERLIN:
Abfahrt Montag 19. Januar 2015 22 Uhr Blücherplatz vor der AGB (Hallisches Tor) - Rückfahrt ab München Dienstag 20. Januar 2015 voraussichtlich 21 Uhr - Ticket: 25 EUR
VERKAUFSSTELLEN: Buchhandlung oh21, Oranienstrasse 21, Berlin -Kreuzberg (Mo-Fr 10.00 - 19.00 Uhr, Sa 10.00 - 16.00 Uhr); k-fetisch, Wildenbuchstrasse 86, Ecke Weserstraße, Berlin-Neukölln (Di-So 10.00-24.00) -- weiterlesen

Aktuelle Informationen, Aufruf etc. auf: http://keupstrasse-ist-ueberall.de/

NoBärgida, NoRacism!
Montag, 19. Januar 2015 | 17 Uhr | Gegendemonstration ab Bundeskanzleramt durch Berlin-Mitte

Am 19. Januar möchten die Rassist_innen von Bärgida/Pegida in Berlin gerne die 3. Pleite einfangen und mobilisieren erneut zu 18.30 Uhr nach Berlin-Mitte. Allerdings ist durch Protestanmeldungen das ganze vorher bevorzugte Pleitegebiet belegt. Wohin sie dann ausweichen werden, ist derzeit noch unklar. Wir werden Euch aber hier auf dem Laufenden halten.
Die aktuellsten Infos unter: facebook event

In Gedenken an Khaled Idris Bahray. Gegen den rassistischen Normalzustand!
Sonntag, 18. Januar 2015 | 14 Uhr | Demonstration, ab Hermannplatz, Berlin

Khaled Idris Bahray wurde in der Nacht auf den 13. Januar in Dresden erstochen. Am Dienstag Morgen wurde er im Hof der Wohnanlage, in der er lebte, tot aufgefunden. Sein Körper war blutüberströmt, dennoch leugnete die Polizei zunächst, dass es eine Fremdeinwirkung gegeben habe. Es brauchte erst die Obduktion am folgenden Tag, damit die Behörden bestätigten, was seine Mitbewohner_innen und Freund_innen von Anfang an gesagt hatten: Khaled Idris Bahray wurde ermordet. Seine Mitbewohner_innen und Freund_innen hatten sich bereits am Abend Sorgen gemacht, sie hatten sich aber aufgrund der laufenden Pegida-Demonstration nicht aus dem Haus getraut, um nach ihrem Freund zu suchen. Bereits bei vorherigen Aufmärschen von Pegida war gegen die Tür der Unterkunft getreten, mehrfach waren rassistische Parolen gerufen worden. Aufgrund dieser erlebten Bedrohungen gingen sie von Anfang an von einem rassistischen Mord aus.

Wir gedenken Khaled Idris Bahray und solidarisieren uns mit seinen Freund_innen und Mitbewohner_innen. Wir sind entsetzt, traurig und wütend über diesen Mord! Auch wenn wir nicht wissen, wer ihn umgebracht hat, bereits die unzähligen widerlich rassistischen Kommentare, die die Meldungen zu seinem Tod begleiteten wären Grund genug auf die Straße zu gehen, ebenso wie die erneute Verschleierungstaktik der Polizei. -- weiterlesen

Kampagne Deutschland demobilisieren der NFJ Berlin -- Facebook Event

Gedenken an Khaled Idris, der in Dresden von Montag abend auf Dienstag morgen ermordet wurde

Donnerstag, 15. Januar 2015 | ab 9 Uhr | GEDENKMAHNWACHE VOR DER SÄCHSISCHEN LANDESVERTRETUNG | Brüderstraße 11, 10178 Berlin-Mitte

(aus einer e-mail:) Wir wollen morgen ab 9 Uhr vor der Vertretung des Freistaates Sachsen beim Bund (Brüderstraße 11, 10178 Berlin) an Khaled Idris gedenken und gleichzeitig eine transparente sowie lückenlose Aufklärung des Verbrechens fordern.

Denn trotzdem am Dienstagmorgen Anwohner_innen den zwanzigjährigen Geflüchteten tot in einer Blutlache gefunden haben sollen, meldete die Polizei zunächst, dass von "keiner Fremdeinwirkung" auszugehen ist.

Bis 18.00 Uhr besteht die Möglichkeit dort Kerzen und Blumen abzulegen.

14. Januar 2015 Dresden 14:00 Gomondai-Platz: Mahnwache für Khaled Idris Bahray: http://afadresden.blogsport.de/
http://www.eritrea-chat.com/
Presse: faz / spiegel / mopo / mopo mit Bericht zur Mahnwache in DD / zeit / sächsische Z.
http://linksunten.indymedia.org/ Bericht 1 / Bericht 2 / Bericht 3

NoBärgida, NoRacism!
Montag, 12. Januar 2015 | 17 Uhr | Gegendemonstration ab Kanzleramt

zum Aufruf vom Bündnis gegen Rassismus den wir unterstützen

AM 7. JANUAR 2015 JÄHRT SICH DER GRAUSAME TOD VON OURY JALLOH ZUM 10. MALE
Mittwoch, 7. Januar 2015 | 14 Uhr | Demonstration, Dessau-Roßlau Hbf
Abfahrt Berlin: 10 Uhr | Parkplatz "Park Inn Hotel" Alexanderplatz und Oranienplatz (2 Busse)

Oury Jalloh wurde am 7. Januar 2005 von Polizeibeamten in Dessau-Roßlau bestialisch und kollektiv ermordet.
Nach rechtswidriger Festnahme und brutaler Gewalt wurde Oury in der Zelle Nr. 5 des Polizeireviers in der Dessauer Wolfgangstraße an Händen und Füßen auf eine feuerfeste Matratze fixiert, mit mehreren Litern Brandbeschleuniger übergossen und bei lebendigem Leibe verbrannt.
Am 4. September 2014 erteilte der Bundesgerichtshof den Mördern seinen höchstrichterlichen Segen und schließt damit die Kette der Mittäterschaft und Vertuschung. -- weiterlesen

Aktuelle Informationen, Aufruf etc. auf: http://initiativeouryjalloh.wordpress.com/

Dienstag, 6. Januar 2015 | 18 Uhr | Antirassistische Demonstration in Hohenschönhausen
Falkenberger Chaussee/Egon-Erwin-Kisch-Straße (Nähe S-Bhf Hohenschönhausen)

Am 6. Januar 2015 findet wegen der anhaltenden Proteste gegen die geplante Flüchtlingsunterkunft im Hohenschönhausener Stadtteil Falkenberg um 18 Uhr eine antirassistische Demonstration statt. Gemeinsam wollen wir für eine offene Gesellschaft und gegen Rassismus demonstrieren.

Ab 19 Uhr wollen auch Rassist_innen erneut einen Aufmarsch nach Falkenberg durchführen, der am Netto-Supermarkt in der Egon-Erwin-Kisch-Straße starten soll. -- Aktuelle Informationen auf: antifa-berlin.info

Berlin: #NoPegida #NoBergida #NoBärgida #NoRacism
Gemeinsam gegen rassistische Hetze und soziale Ausgrenzung auf die Straße!
Montag, 5. Januar 2015 | 17 Uhr | Demonstration & Gegenproteste Stralauer Str./Ecke Jüdenstraße (U2 Klosterstraße)

Am 5. Januar wollen Rassist*innen erneut versuchen Pegida nach Berlin zu bringen. Als BärGiDa rufen sie zu einer Demonstration ab 18:30 Uhr am Alten Stadthaus in der Klosterstraße nahe des Alexanderplatzes auf. Von dort wollen sie über die Spandauer Straße und Unter den Linden zum Brandenburger Tor laufen. -- Aktuelle Informationen auf: antifa-berlin.info

Antirassistische & Antifaschistische Initiativen rufen zur Demonstration ab 17 Uhr am 5. Januar 2015 auf: Als verängstigte Bürger_innen verharmloste Nazis und Rassist_innen mobilisieren seit Wochen zu Aufmärschen, die sich hauptsächlich gegen Geflüchtete und Muslime_a richten. Ängste vor dem Verlust von Privilegien und des eigenen sozialen Status werden geschürt, Sündenböcke erfunden und Betroffene gegeneinander ausgespielt.
Politiker_innen aus Bundes- und Landesregierungen verbergen mit zaghaften Abgrenzungen von Pegida ihre eigene Verantwortung für die rassistischen Mobilisierungen. Diskriminierende Debatten über einen angeblichen "Asylmissbrauch" dienen ihnen im politischen Tagesgeschehen als Rechtfertigung für Sanktionen, Verschärfungen des Asylrechts und die Ausgrenzung von Menschen. Die Argumentationsmuster und Vorgehensweisen ähneln dabei der "Das Boot ist voll"-Rhethorik Anfang der 1990er Jahre. -- Aktuelle Informationen, Aufruf etc. auf: http://buendnisgegenrassismus.org

Erneut rassistische Demos in Marzahn und Buch, beteiligt Euch an Gegenaktionen:
Montag, 8. Dezember 2014 | 17:30 Uhr | Treffpunkt zur Anreise Buch: S-Bahn Gesundbrunnen S2
17:30 Uhr | Treffpunkt zur gemeinsamen Anreise nach Marzahn: S-Bahn Ostkreuz, Ausgang Sonntagsstraße

Montag, 8. Dezember in Buch ab 18 Uhr Kundgebung gegen Nazis, um 17 Uhr Infostand der politischen Parteien vor 1000 kleine Dinge Laden, Walter Friedrich Str 1/Wiltbergstr,
Treffpunkt zur gemeinsamen Anreise 17.30 h S-Bahn Gesundbrunnen > S2 Richtung Bernau bis "Buch".
Möglicherweise auch an den folgenden Montagen, aktuelle Infos auf: http://pankowhilft.blogsport.de/

Montag, 8. Dezember in Marzahn Demo für den solidarischen Umgang mit Geflüchteten S-Bahn Marzahn ab ca. 18 Uhr,
Treff zur gemeinsamen Anreise um 17.30 Uhr S-Bahn Ostkreuz, Ausgang Sonntagsstraße.
Möglicherweise auch an den folgenden Montagen, aktuelle Infos: Facebook-event -- https://grenzenwegberlin.wordpress.com/category/aktuell/

Mall of Shame - bezahlt die Arbeiter!
Gegen die Ausbeutung migrantischer ArbeiterInnen
Samstag, 6. Dezember 2014 | 14 Uhr | Demonstration, Beginn: Leipziger Platz 12, 10117 Berlin

Der Bau der "Mall of Berlin" soll ca. eine Milliarde Euro gekostet haben und könnte nun in der Vorweihnachtszeit zum Symbol der gängig gewordenen Ausbeutung migrantischer ArbeiterInnen aus dem EU-Ausland werden.

Subunternehmen haben Arbeiter aus Rumänien für schlappe fünf bis sechs Euro Stundenlohn zehn Stunden am Tag schuften lassen, und am Ende nicht einmal diesen niedrigen Lohn vollständig an die Arbeiter bezahlt.

Systematisch wurden die Arbeiter durch dieses Geflecht von Subunternehmen hingehalten und Versprechungen hinsichtlich der Bezahlung nicht eingehalten, wobei die mangelnden Deutschkenntnisse gezielt ausgenutzt wurden und es auch zu Gewaltandrohungen gegenüber den Arbeitern kam. Im weiteren Verlauf wurden die Kollegen sogar obdachlos, da ihnen keine Unterkünfte gestellt wurden und sie ohne Löhne keine Miete zahlen konnten. -- weiterlesen

Im Web: http://berlin.fau.org/ -- http://www.facebook.com/mallofshame -- http://www.facebook.com/fau.berlin

Stoppt die drohende Verschärfung des Asylrechts! Für eine wirkliche Bleiberechtsregelung für langjährig Geduldete!
Freitag, 5. Dezember 2014 | 14 Uhr | Demonstration am Potsdamer Platz

Die Bundesregierung wird am 3. Dezember 2014 einen Gesetzesentwurf mit dem sperrigen Titel "zur Neubestimmung des Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung" veröffentlichen. Doch die angekündigte Bleiberechtsregelung für langjährig Geduldete wird so gut wie keinem der Betroffenen zugute kommen. Stattdessen stellt dieses Gesetz die umfassendste Verschärfung des Asylrechts seit 1993 dar. Alle Flüchtlinge im Dublin-Verfahren, die in einem anderen EU-Land registriert sind, sollen in Abschiebungshaft gesperrt werden. Das betrifft gut ein Drittel aller Flüchtlinge.

Den ganzen Aufruf lesen -- [engl.] -- [franz.]

Veranstalter: Bündnis gegen Lager Berlin/Brandenburg, Initiative gegen Abschiebehaft, Medibüro Berlin, Borderline Europe, Women in Exile & Friends, Fels.

ZWEITE WOCHE: Mall of Shame - FAU Berlin fordert Lohn für Bauarbeiter
Montag - Freitag, 1. - 5. Dezember 2014 | 12 - 18 Uhr | Solikundgebung, S und U Potsdamer Platz

Die Basisgewerkschaft FAU Berlin prangert Ausbeutung bei "Mall of Berlin" an. Die FAU Berlin vertritt eine größere Gruppe Bauarbeiter aus Rumänien, die bei dem Großprojekt "Mall of Berlin" bis September 2014 arbeiteten und dabei einen erheblichen Teil ihres Lohns nicht ausgezahlt bekommen haben.

Solidarität mit den rumänischen KollegInnen ist erwünscht!
Auch diese Woche wird es wieder von Montag bis Freitag Kundgebungen vor der Mall of Berlin geben. -- weiterlesen

Weitere Informationen findet ihr bei: LabourNet Germany -- Facebookseite "Mall of Shame"

Immer wieder Montags - Marzahn ist auch Berlin
Montag, 1. Dezember 2014 | Gegendemonstration S-Bahnhof Marzahn
Treffpunkt: 17:30 S-Bahnhof Ostkreuz, Ausgang Sonntagsstraße

wie in den letzten Wochen werden auch kommenden Montag Nazis und solche die versuchen sich als "besorgte Anwohnende" zu tarnen in Marzahn auf die Straße gehen um gegen die geplanten Containerlager zu demonstrieren. Dieses "Event" scheint sich bei den Nazis immer mehr zu etablieren, letzte Woche ist die Teilnehmendenzahl noch mal gestiegen. Dabei konnten die fast 1000 Nazis letzten Montag bei gerade mal 150 Gegendemonstrant*innen nahezu ungestört durch Marzahn laufen. Gleichzeitig lässt die erschreckend bedrohliche Lage nur Schlimmeres befürchten. Hinter dem Aufruf steht die rechte Bürgerbewegung Marzahn, ein Ableger der Bürgerbewegung Hellersdorf. Umso wichtiger ist es, dass wir in den kommenden Wochen Montags klare Zeichen gegen Rassismus und Nazis in Marzahn setzen und gleichzeitig für einen menschenwürdigen Umgang mit Geflüchteten eintreten und eine dezentrale Unterbringung für Geflüchtete fordern.

Marzahn ist auch Berlin! Deswegen treffen wir uns am Montag, den 1. Dezember, um 17:30 am Ostkreuz, Ausgang Sonntagsstraße. Bitte reist nicht alleine oder in Kleingruppen an! Anfangsstartpunkt der Gegendemo ist diesmal: S Bahnhof Mahrzahn.
Kommt Zahlreich, seid Laut, seid kreativ und lasst nicht zu, dass Rassist*innen ungestört ihre Parolen rufen.
Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen gegen diese Hetze und für einen solidarischen Umgang mit Geflüchteten.

#FergusonIsEverywhere - #BlackLivesMatter
Samstag, 29. November | 15:30 - 16:30 Uhr | Solidaritätskundgebung (Brandenburger Tor/ Platz des 18. März)

Aufgrund der Entscheidung der Geschworenenjury im Fall von Michael Brown und den Auswirkungen der Ereignisse in Ferguson planen wir, die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland Bund e.V., am Samstag, den 29. November 2014 eine Solidaritätskundgebung um 15:30 - 16:30 Uhr auf dem Platz des 18. März direkt vorm Brandenburger Tor .
Bringt Grabkerzen und Transparente mit #FergusonIsEverywhere #BlackLivesMatter

Based on the jury verdit in the case of Michael Brown and the current events in Ferguson we, the Initative of Black People in Germany, are planning a solidarity manifestation from 3:30 - 4:30 pm at Platz des 18.März right in front of the Brandenburger Gate.
Bring candles and banners #FergusonIsEverywhere #BlackLivesMatter

Mall of Shame - FAU Berlin fordert Lohn für Bauarbeiter
Montag - Freitag, 24. - 28. November 2014 | 12 - 18 Uhr | Solikundgebung, S und U Potsdamer Platz

Die Basisgewerkschaft FAU Berlin prangert Ausbeutung bei "Mall of Berlin" an. Die FAU Berlin vertritt eine größere Gruppe Bauarbeiter aus Rumänien die bei dem Großprojekt "Mall of Berlin" bis September 2014 arbeiteten und dabei einen erheblichen Teil ihres Lohns nicht ausgezahlt bekommen haben...

Solidarität mit den rumänischen KollegInnen ist erwünscht!
Vom 24. - 28. November jeweils 12 - 18 Uhr finden Solidaritätskundgebungen für und mit den Betroffenen sowie FAUistas und FreundInnen in der Voßstraße an der Rückseite der Mall of Berlin (S + U Potsdamer Platz) statt! Kommt vorbei und stärkt unsere Reihen!
Oder macht mit beim Telefon- und Mail-Protest!
Metatec-Fundus -- 030 375 927 90 und 030 375 927 8 -- Openmallmaster GmbH -- Tel: (069) 29801580 -- Fax: 069 264922444
Diese Firmen sind die Subunternehmen die die Kollegen betrogen haben also macht ihnen die Hölle heiß!

Pressemitteilung der FAU Berlin vom 23.11.2014 -- Weitere Informationen findet ihr hier -- Facebookseite "Mall of Shame"

Ein Bündnis von Kulturschaffenden und weiteren UnterstützerInnen der von Flucht betroffenen Menschen in Berlin lädt herzlich ein:
Montag, 24. November 2014 | 17 - 20 Uhr | Kampagnenstart im Ballhaus Naunynstraße (Naunynstraße 27, 10997 Berlin-Kreuzberg)

Am Montag, dem 24. November 2014, von 17 - 20 Uhr im Ballhaus Naunynstrasse, Naunynstraße 27, 10997 Berlin-Kreuzberg, starten wir eine Kampagne zur Unterstützung der Geflüchteten in Berlin, der Leute vom Oranienplatz, der BewohnerInnen der Gerhard-Hauptmann-Schule und der Kriegsflüchtlinge und ihrer Familien. Wir laden Interessierte und Unterstützer aus allen Bereichen der Berliner Zivilgesellschaft ein und stellen konkrete Ideen, Initiativen und politische Aktionen vor, die gemeinsam und im Sinne eines humanen und respektvollen Umgangs mit Geflüchteten in Berlin agieren.

Für das Bündnis: Grips Theater, Ballhaus Naunynstrasse, Theater an der Parkaue, Maxim-Gorki-Theater, Schlesische 27, Jugendtheaterbüro Moabit, Asyl in der Kirche, Republikanischer Anwaltsverein, Bündnis gegen Rassismus u.v.a.


Quelle: http://www.antifa-berlin.info/news/688-der-rassistische-mob-formiert-sich

Für die Gegenaktivitäten am Samstag, 22. November gibt es konkrete Infos unter: www.antifa-berlin.info
Es existieren jetzt Vortreffpunkte, um sich gemeinsam zu den Gegenkundgebungsorten zu bewegen:
12 Uhr Ostkreuz (Sonntagstraße) - für Kreuzberg / Neukölln / Treptow / etc.
12 Uhr Frankfurter Allee (Sparkasse) - für Friedrichshain / Pankow / Weißensee / etc.

+++ Größten Naziaufmärsche Berlins seit Jahren befürchtet +++
Aufruf zur Demo: Solidarität statt Ausgrenzung
Montag, 17. November 2014 | 18 Uhr | Demonstration in Berlin Marzahn Ecke Landsberger Allee / Blumberger Damm

+++ Bitte über alle Kanäle verbreiten - Zivilgesellschaft geforderter denn je +++

In den vergangen zwei Wochen gab es bereits zwei Aufmärsche gegen Geflüchtete und deren Unterbringung in Marzahn, organisiert von Neonazis aus NPD, Die Rechte und der freien Kameradschaftsszene. Wir - ein breites Bündnis aus Initiativen, Zivilgesellschaft und demokratischen Parteien - sind entsetzt über den Zulauf und über den unverhohlenen Rassismus und die Propaganda, basierend auf Vorurteilen und Falschinformationen, die von diesen Demonstrationen und Aktionen ausgehen. Daher rufen wir erneut zu Solidarität und Menschlichkeit auf! -- weiterlesen

Facebookevent
Quelle: www.hellersdorfhilft.wordpress.com

Freitag, 14. - Sonntag, 16. November 2014 | Refugee Conference (Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, Berlin-Kreuzberg)

Nov. 14th - 16th there will be the Refugee Conference at Mehringhof in Berlin

The conference is organized by and for people, who are positioned as refugees in Berlin and surrounding areas in Brandenburg
We are a small group of supporters, who are trying to help out with some of the infrastructure.
We are not involved in the actual conference program, nor do we think we should be.
So, in order for the activists to meet and focus on their issues, a lot of stuff is needed, specifically interpreters, child care, food, sleeping places, and some general stuff.

CALL FOR SUPPORT
- this is the Email were you can make contact if you have anything to offer: ohme@riseup.net -- weiterlesen

Quelle: https://asylstrikeberlin.wordpress.com/2014/10/16/refugee-conference-in-berlin-at-mehringhof-nov-14th-16th/ --

Solidarität statt Ausgrenzung! Rassistischer Hetze entschieden entgegentreten!
Montag, 10. November 2014 | 17.30 Uhr | Kundgebung in Berlin-Marzahn, Landsberger Allee/ Blumberger Damm

Nach dem erschreckenden Aufmarsch von Neonazis in Marzahn am vergangenen Montag wurde für den kommenden Montagabend (10.11.14) erneut eine Demonstration, die sich gegen Geflüchtete und deren Unterbringung richtet angemeldet.
Am letzten Montag konnten ca. 150 Neonazis und SympatisantInnen zwei Stunden ungestört durch Marzahn laufen und ihre menschenverachtende Hetze verbreiten. Darunter Neonazis von NPD, Die Rechte und der freien Kameradschaftsszene. Die Abschlusskundgebung hielt Selbastian Schmidtke, Landesvorsitzender der NPD Berlin. Zusammen zogen sie "Deutschland den Deutschen - Ausländer raus", "Marzahn bleibt deutsch" und "Rudolf Hess" rufend aggressiv durch die Marzahner Straßen. Von den Balkonen hallten immer wieder Solidaritätsbekundungen in Richtung des rechten Demonstrationszuges. Für kommenden Montag haben sich bereits erneut zahlreiche rassistische SympatisantInnen und organisierte Neonazis angekündigt.

Wir, ein Bündnis aus Zivilgesellschaft, Initiativen und demokratischen Parteien, sollten nicht zulassen, dass Nazis wiederholt ungestört durch Marzahn marschieren können. Der Verein Hellersdorf hilft ruft daher zu lautstarkem und buntem Gegenprotest auf. Wir wollen zeigen, dass Marzahn vielfältig und tolerant ist und sich aktiv und entschlossen gegen jede Form von Rassismus und Ausgrenzung stellt. Mit einer Gegenkundgebung soll dem braunen Spuk bunter Protest entgegensetzt werden.

Wir sagen klar und deutlich: Refugees are welcome - auch in Marzahn-Hellersdorf!

Aktuelle Infos auf: facebook event

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Sonntag, 9. November 2014 | Jetzt doch: Rechter Aufmarsch von Hooligans in Berlin

Nach Informationen der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) findet nun am 9. November doch (eine) Demonstration(en) aus dem rechten Hooliganspektrum statt.
Mobilisiert wird für den Sonntag um 11 Uhr zur Weltzeituhr. Von dort soll eine Demonstration bis zum Rosa-Luxemburg-Platz gehen.

Updates und Gegenaktivitäten unter: http://www.berlin-gegen-nazis.de/aktuelles/ -- Facebook Seite von MBR Berlin -- Homepage MBR Berlin -- Zeit Störungsmelder

Bleiberecht für alle! Selbstorganisierte Flüchtlingsräume in der Ohlauer Straße verteidigen!
Freitag, 7. November 2014 | 18 Uhr | Demonstration ab Lausitzer Platz, Berlin-Kreuzberg

Vier Monate nach den Ereignissen um die Gerhart-Hauptmann-Schule, hat der Bezirk durch seine grüne Bürgermeisterin Monika Herrmann zum 31.10.2014 die verbliebenen Bewohner_innen auf die Straße gesetzt. Vom im Juli vereinbarten internationalen Flüchtlingszentrum in Selbstverwaltung mit vielfältigsten Angeboten droht nun nicht viel mehr als ein besseres Lager übrig zu bleiben, die unwürdige Unterbringung, gegen die die Geflüchteten seit Jahren kämpfen. Dass viele der Bewohner_innen in Berlin formell keinerlei Anspruch auf Leistungen hätten und der den Bewohner_innen aufgezwungene Sicherheitsdienst, zuviel Geld kostet, scheint der grünen Bezirksbürgermeisterin jetzt auszureichen, um aktiv diese Vereinbarung zu brechen. -- weiterlesen

Gemeinsam gehen wir deshalb auf die Straße!
Für ein Flüchtlingszentrum in Selbstverwaltung - für eine Stadt der Menschlichkeit und Solidarität!
Bleiberecht für alle!

Update: Die Räumung der Ohlauer ist vorerst ausgesetzt! Das Verwaltunggericht untersagt dem Bezirk die Räumung. Demo trotzdem 18 Uhr Lausitzer Platz
Neues Deutschland vom 6. November: Gericht untersagt Räumung der Gerhart-Hauptmann-Schule -- Gerichtsbeschluss (Quelle: ND)

Umbenennung des Kurfürstendamms Ecke Joachimsthaler Straße in Mehmet-Kubaşıkdamm Ecke Keupstraße
Dienstag, 4. November 2014 | 17:30 Uhr | Kurfürstendamm Ecke Joachimsthaler Straße

Über 2.000 Menschen zeigten am Samstag ihre Wut, Trauer und Solidarität auf der Demo "NSU: Staat und Nazis Hand in Hand - Rassismus in der Gesellschaft bekämpfen". Am 4. November jährt sich die Selbstenttarnung des NSU. Wir sagen: Die Opfer des rassistischen NSU-Terrors bleiben unvergessen!

KOMMT ZUR BUNDESWEITEN AKTION: EINLADUNG ZUR STRAßENUMBENENNUNG IN GEDENKEN AN MEHMET KUBAŞIK UND DEN NAGELBOMBENANSCHLAG IN DER KEUPSTRAßE.

Umbenennung des Kurfürstendamms Ecke Joachimsthaler Straße in Mehmet-Kubaşıkdamm Ecke Keupstraße: 4.11.2014 um 17.30 Uhr

Am 4. November werden bundesweit Straßen in Gedenken an Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter sowie an die Bombenanschläge in der Kölner Probsteigasse und der Keupstraße umbenannt. -- weiterlesen

Flyer als pdf -- Bundesweite Sammlung von Presseberichten, Fotos etc. bei: http://keupstrasse-ist-ueberall.de

Gemeinsame Stellungnahme von Bündnis gegen Rassismus und Antirassistische Initiative e.V.
Zum Umgang der Wolfsbühne mit den rassistischen Übergriffen bei ihrer Veranstaltung in Berlin-Kreuzberg (3. November 2014)

Rassismus ist keine Privatangelegenheit.

An das Ensemble der Wolfsbühne!

Am 30.08.2014 kam es im Rahmen einer von der Wolfsbühne nicht angemeldeten Veranstaltung zu massiven rassistischen Übergriffen auf eine Gruppe von Menschen am früheren Studentenbad in Kreuzberg. Teile des Publikums und des Ensembles formierten sich zu einem rassistischen Mob.

Die von diesen Übergriffen Betroffenen haben einen Bericht verfasst, den wir veröffentlicht haben.

Die Antirassistische Initiative Berlin und das Berliner Bündnis gegen Rassismus übernehmen die Verantwortung für die Veröffentlichungen. -- weiterlesen
Text als pdf

NSU-Terror: Staat und Nazis Hand in Hand - Rassismus in der Gesellschaft bekämpfen!
Samstag, 1. November 2014 | 13:30 Uhr | DEMONSTRATION in Berlin-Wedding (ab Gesundbrunnen / Hanne-Sobek-Platz)

Der "NSU-Prozess" in München dauert schon über ein Jahr und Untersuchungsausschüsse haben tausende Seiten vorgelegt. Es ist sehr deutlich geworden, was wir uns davon NICHT erhoffen können: Aufklärung, Gerechtigkeit und ein Ende rassistischer Gewalt. Deswegen ist es an uns laut zu werden! -- weiterlesen

Es rufen auf: AKEBI e.V. -- Allmende e.V. -- andere zustände ermöglichen -- Antirassistische Initiative (ARI) -- Bündnis gegen Rassismus -- Café Cralle -- DIDF-Berlin -- DurDe! Deutschland -- GLADT e.V. -- Hände weg vom Wedding! -- Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B. -- Lesbenberatung Berlin e.V. -- Migrantengruppe Wedding -- Migrationsrat Berlin-Brandenburg e.V. -- North-East Antifascists [NEA] -- ReachOut

Aufruf auf Deutsch und Türkisch
Demonstration auf facebook -- http://buendnisgegenrassismus.org
Materialien: Plakat -- Plakat2 Text/mehrsprachig -- Flyer Arabisch Vorderseite -- Flyer arabisch Rückseite -- Flyer Kurdisch

TERMINE/VERANSTALTUNGEN/AKTIVITÄTEN (2014 und früher)

findet ihr HIER

Die alte ARI-Webseite (2008 und früher)

findet ihr HIER