antirassistische initiative berlin


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Schul- & Unistreik: RASSISMUS STOPPEN - In der Schule. Auf der Straße. Im Parlament.
Donnerstag, 29. September 2016 | 11-14 Uhr | Rotes Rathaus/Alexanderplatz

schulstreik Die rassistische Rechte ist auf dem Vormarsch. An keinem sind die alarmierenden Ergebnisse der letzten Landtagswahlen unbemerkt vorbeigegangen, auch in Berlin wird in knapp einer Woche das Abgeordnetenhaus gewählt. Auch bei uns sind beängstigende Erfolge der #AfD zu erwarten.

Grade jetzt ist es an der Zeit, als Jugendliche und junge Erwachsene ein Zeichen zu setzen. Wir spielen nicht mit! Wir nehmen Rassismus nicht als 'Sorgen und Ängste' ernst. Wir kämpfen für eine solidarische, antirassistische Schule, Stadt, Welt!

Aus der Schule und Uni, auf die Straße! #Schulstreik #RassismusStoppen #FCKAFD

https://www.facebook.com/refugeeschulstreikberlin/ -- Facebook Event -- Bundesweiter Streik- und Aktionstag: Keine Grenze steht für Immer!

jeden Montag | 18:30 Uhr | NoBärgida - Gemeinsam gegen Rassismus, Berlin, Washingtonplatz /Hbf

no-baergida Jede Woche gibt es in Berlin einen Pegida-Aufmarsch. Ihre Anhänger_innen nennen sich Bärgida.

Treffpunkt des Aktionsbündnis #NOBÄRGIDA ist der Hauptbahnhof (Washingtonplatz) um 18.30 Uhr. Die Rassist_innen, Nazi-Hooligans und Flüchtlingsfeinde von Bärgida versammeln sich ebenso um 18.30 Uhr am selben Ort.

Aktuelle Infos können auf Twitter über den Hashtag #nobärgida nachverfolgt werden.

weitere Infos: nobaergida.blogspot / nobaergida facebook -- türkçe

Mahnwache: Ein Gedenkort für Burak Bektaş!
Mittwoch, 5. Oktober 2016 | 16.30 - 18.30 Uhr | Alfred-Scholz-Platz (U Rathaus Neukölln)

gedenkort-fuer-burak Es wird Tee/Kaffee und selbstgemachtes Essen zum Spendenpreis geben, um Geld für den geplanten Gedenkort zu sammeln.

Die Familie Bektaş kämpft seit Buraks gewaltsamen Tod für die Aufklärung des Mordes und ein angemessenes Gedenken. Der Fall ist seit über vier Jahren nicht aufgeklärt. Unsere Konsequenz aus dem NSU ist es, die Angehörigen mit all ihrer Trauer, dem Leid und der Wut nicht allein zu lassen und ihnen solidarisch zur Seite zu stehen. Deshalb werden wir den Wunsch der Angehörigen umsetzen, einen sichtbaren Gedenkort für Burak Bektaş in der Nähe des Tatorts zu schaffen. Um die Erinnerung an ihn wachzuhalten und den ungeklärten Fall im öffentlichen Bewusstsein zu halten.

Der Gedenkort soll als Ort des öffentlichen Gedenkens, der Begegnung und der individuellen und emotionalen Verarbeitung zur Verfügung stehen. Er soll aber auch die Auseinandersetzung mit dem Mord nicht abschließen, sondern darauf aufmerksam machen, dass die Tat bis heute nicht aufgeklärt ist. -- weiterlesen

Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş -- http://burak.blogsport.de -- Facebookseite der Ini -- http://gedenkort-fuer-burak.org/ -- burak-initiative@web.de

Tagung "5 Jahre nach dem Öffentlichwerden des NSU – eine interdisziplinäre Standortbestimmung und Perspektiventwicklung"
Freitag - Samstag, 21. - 22. Oktober | Frankfurt University of Applied Sciences

Vor fünf Jahren wurden die Taten des sog. "Nationalsozialistische Untergrund" (kurz: NSU) öffentlich. Von 1998 bis 2011 beging die rechtsterroristische Gruppierung nach aktuellem Kenntnisstand insgesamt 10 Morde, drei Bombenanschläge und mehrere Raubüberfälle. Seitdem wurden mehrere Untersuchungsausschüsse in den Ländern und im Bund sowie ein Strafprozess vor dem Oberlandesgericht in München eingesetzt, um die Täter_innenschaft der Morde sowie den Umstand zu ergründen, warum Rechtsterrorist_innen unerkannt im Untergrund morden konnten. Gegenüber der zivilgesellschaftlichen, journalistischen und parlamentarischen Aufklärungsarbeit ist die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem NSU bislang als defizitär zu bezeichnen. Obschon die NSU-Mordserie als eine Zäsur der bundesrepublikanischen Geschichte gedeutet werden kann, beschäftigen sich nur wenige Forschungsprojekte mit dem Gegenstand NSU. Auch in den akademischen Fachdisziplinen gibt es kaum wissenschaftliche Resonanz und noch weniger werden Konsequenzen für Forschungsperspektiven gezogen. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung ist gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte virulent, um fundierte Analysen über den Rechtsterrorismus in Deutschland zu erarbeiten. -- weiterlesen

Programm -- Anfahrt und Lageplan
Anmeldung: per Mail bis 8. Oktober 2016 an tagung2016@gmx.de Anmeldegebühr 10 Euro

Rassismus: angeklagt
10. - 14. Mai 2017 | NSU-Tribunal | Köln-Mülheim

Bis heute ist die Mord- und Anschlagsserie, die der sogenannte Nationalsozialistische Untergrund (NSU) in den Jahren 1999 bis 2011 beging, nicht aufgeklärt. Immer noch ist ungeklärt, wer die Morde an zehn Menschen, von denen man bisher weiß, begangen hat, und wer für die vielen Verletzten der Anschläge verantwortlich ist. Weder der NSU-Prozess vor dem Münchner Oberlandesgericht noch die zahlreichen parlamentarischen Untersuchungsausschüsse in Bund und Ländern haben bisher aufgedeckt, welche Personen zum NSU gehören und wie das Netzwerk organisiert war und ist. Ebenfalls ungeklärt ist, welche und wieviele V-Leute der Geheimdienste an den Vergehen beteiligt waren, und auf welche Weise diese staatlichen Dienste selber in den organisierten Nazi-Terrorismus verstrickt sind. Wir müssen daher davon ausgehen, dass sich Täter/innen und Unterstützer/innen dieses terroristischen Netzwerkes immer noch frei und unerkannt bewegen können. -- weiterlesen

nsu-tribunal.de

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Kompass-Newsletter Nr. 52 - September 2016

Seit März 2012 verschickt http://kompass.antira.info/ (Antira-Kompass | Plattform der Antirassistischen Bewegung) einen monatlichen Newsletter mit aktuellen Informationen und Terminen. Themen des aktuellen Kompass-Newsletter Nr. 52 – September 2016:

+++ 10.9.: Zelt-Aktionstag von Lampedusa in Hamburg +++ 10. und 11.9. in Bochum und Wuppertal: Solidarity Networking of Refugee Communities +++ 17.9. in Düsseldorf: Demo für Bleiberecht +++ 22./23.9. in Ungarn und überall: Free Röszke 11 – Solidaritätsaktionen +++ Welcome2Stay – wie weiter? +++ Zentrales Mittelmeer: Andauernd hohe Ankunftszahlen +++ Griechenland: Proteste in den Camps +++ 29.9.: Bundesweiter Schul/Uni-Streik- und Aktionstag – Keine Grenze steht für immer +++ 30.9. – 2.10. in Frankfurt: Konferenz zu "Erneuerung durch Streik" +++ 30.9. – 2.10. in Köln: Konferenz zu "solidarischen Perspektiven gegen den technologischen Zugriff" +++ 1.10. in Heidelberg: Demo "gegen jede Form von Rassismus und Ausgrenzung" +++ Zeitung Daily Resistance Nr.2 +++ Update Welcome2Europe +++ Rückblicke: Noborder Thessaloniki, Blockupy +++ Ausblick: Transnational Social Strike Meeting in Paris im Oktober +++

Kompass Newsletter September 2016 weiterlesen als PDF / als HTM

Last Issue available in English: Kompass-Newsletter No 52 - September 2016 in English
Kompass-Newslettre Nr. 52 – Septembre 2016 en francais

Zur Homepage des Antira-Kompass | Plattform der Antirassistischen Bewegung
Wenn ihr den monatlichen Newsletter per E-Mail bekommen wollt,
dann schreibt eine Nachricht an kompass-notify@antira.info!

ENDLICH EINE LÖSUNG FÜR GENERATIONEN FINDEN: BLEIBERECHT FÜR ROMA IN DEUTSCHLAND
Antirassistische Initiative Berlin unterstützt Aufruf des Bundesromaverbandes

Das Mahnmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Roma und Sinti Europas in Berlin erinnert an Verfolgung und Vernichtung, an Überleben und Deportation. Dort versammelten sich im Mai 2016 etwa 50 Romnja und Roma, um gegen die ihnen drohenden Abschiebungen und die strukturelle Diskriminierung, soziale und politische Ausgrenzung zu protestieren.

Nachts wurde die Versammlung am Mahnmal gewaltsam von der Polizei geräumt. Weder in den als sicher eingestuften Herkunftsstaaten noch in Deutschland finden Roma einen Ort, an dem ihnen ein Leben in Würde möglich ist. Das Wort Deportation ist heute mit der Praxis der nächtlichen unangekündigten Abschiebungen in existentielle Unsicherheit und Verfolgung in den Sprachgebrauch der Roma zurück gelangt. Alle zuletzt beschlossenen Verschärfungen des Asyl- und Aufenthaltsrechts wirken sich auf die Situation von Roma in Deutschland als dramatische Verschlechterung aus. -- weiterlesen

Quelle: http://www.bundesromaverband.de/endlich-eine-loesung-fuer-generationen-finden-bleiberecht-fuer-roma-in-deutschland/ -- Bundesromaverband

June 13th, 2016 : The second issue of "Daily Resistance" is out! - pdf
Daily Resistance Newspaper first issue (9. März 2016) pdf

oplatz-newspaper A newspaper published and written by people, so-called refugees, who don't accept their disfranchisement by the German state. They write about their fight and share their opinions to reach out to people who are in the same situation.

We are very interested in your opinion, in your ideas and your criticism, too. Please get in touch: dailyresistance@oplatz.net

The authors and publishers are actively fighting against the criminal German state and the establishment suiting themselves. You can join and contribute to the newspaper as an author or join as translater, lecturer, editor, photographer, distributer, … get in contact with us.

http://dailyresistance.oplatz.net/

Amnesty-International-Bericht: Leben in Unsicherheit
Wie Deutschland die Opfer rassistischer Gewalt im Stich lässt" (9. Juni 2016)

Der deutsche Staat vernachlässigt seine menschenrechtlichen Verpflichtungen, indem er Geflüchtete und andere People of Color nicht ausreichend vor Diskriminierung und rassistischen Angriffen schützt. Das geht aus dem neuen Amnesty-Bericht "Leben in Unsicherheit: Wie Deutschland die Opfer rassistischer Gewalt im Stich lässt" hervor. Die deutschen Strafverfolgungsbehörden sind auch fünf Jahre nach ihrem Versagen beim NSU-Skandal nicht in der Lage, entschieden gegen rassistische Gewalt vorzugehen, die sich mehr denn je gegen Flüchtlinge und andere People of Color richtet.

"Die Zahl der erfassten rassistisch motivierten Angriffe ist so hoch wie noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik", sagt Selmin Çalişkan, Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland. -- weiterlesen

Quelle: Amnesty International, "Leben in Unsicherheit: Wie Deutschland die Opfer rassistischer Gewalt im Stich lässt"

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In Gedenken an Luke Holland - Remembering Luke Holland.
Dienstag, 20. September 2016 | 18 Uhr | Kundgebung | Karl-Marx-Straße/Ringbahnstraße (S/U Neukölln)

Gedenkkundgebung am 20.09.2016 Vor einem Jahr in Berlin-Neukölln von einem Nazi ermordet! Wir rufen zu einer Gedenkkundgebung für Luke Holland auf. Er wurde vor einem Jahr, am 20. September 2015, in der Neuköllner Ringbahnstraße aus nächster Nähe heimtückisch mit einer Schrotflinte erschossen. Luke Holland war Brite, 31 Jahre alt und wohnte erst seit kurzer Zeit in Berlin. Er kam gerade aus der Kiezkneipe "Del Rex" - einer Bar, in der sich vor allem ein internationales, junges Publikum tummelte.

Das gefiel dem Nachbarn Rolf Z. nicht, der der vorigen rechtslastigen Rockerkneipe nachtrauerte. Er beschwerte sich über die vielen Ausländer in der Bar und dass dort kaum noch Deutsch gesprochen werde. Rolf Z. ist im Juli wegen des Mordes an Luke Holland zu knapp 12 Jahren Haft verurteilt worden. Er hatte die Tatwaffe kurz nach dem Mord bei einer Verwandten versteckt. Seine Wohnung war voller Nazi-Devotionalien, einer Fahne der verbotenen Neonaziband Landser, diversen Waffen und einem Kilo Schwarzpulver. Er äußerte sich häufiger verächtlich über die Ausländer im Kiez, laut Zeugenaussagen stand er der NPD nahe. Ein rassistisches Motiv wollten Richter und Staatsanwälte trotzdem nicht erkennen. Sie haben den Mordprozess komplett entpolitisiert, aus Rolf Z. einen Alkoholiker mit Sammelleidenschaft gemacht und im Prozess einen "Mord ohne Motiv" entstehen lassen. Auch einem möglichen Zusammenhang zum Mord an Burak Bektaş wurde nicht weiter nachgegangen. -- weiterlesen (English -- türkçe)

http://burak.blogsport -- https://www.facebook.com/Burak.unvergessen -- http://gedenkort-fuer-burak.org/

"In the name of humanity. Human rights for all!"
Samstag, 17. September 2016 | 15 Uhr | Demonstration und Kundgebung geflüchteter Menschen

Start: 15 Uhr am Platz der Luftbrücke (Mehringdamm/Ecke Columbiadamm) Abschlusskundgebung: ca. 17 Uhr vor der Heilig-Kreuz-Kirche, Zossener Straße 65, 10961 Berlin

Mit der Demonstration und Kundgebung wollen wir – Geflüchtete aus Notunterkünften in Berlin - zeigen, welche Forderungen wir haben und zur Solidarität aufrufen. Unterstützt uns und kommt vorbei!

Facebook Event

AKTION IN ERINNERUNG AN DAS RASSISTISCHE POGROM VON 1991
Samstag, 17. September 2016 | Hoyerswerda

hoyerswerda 2016 jährt sich das rassistische Pogrom von Hoyerswerda zum 25. Mal.

An dieses Ereignis wollen wir mit einer Aktion in Hoyerswerda am 17. September 2016 im Kontext der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen erinnern.

Vom 17. bis 23. September 1991 griff in Hoyerswerda ein Mob aus Neonazis und vermeintlich normalen Bürgerinnen und Bürgern die Bewohnerinnen und Bewohner zweier Unterkünfte für Vertragsarbeiterinnen und Vertragsarbeiter sowie Asylsuchende an. An den Ausschreitungen beteiligten sich bis zu 600 Menschen, die Steine, Flaschen oder Molotowcocktails warfen oder aber die Gewalttäterinnen und Gewalttäter vor der Polizei schützen, Beifall klatschen oder Parolen brüllen. Die Polizei sah sich nicht in der Lage, die Angegriffenen zu schützen und ordnete die Evakuierung der Wohnheime an, deren Bewohnerinnen und Bewohner die Stadt verlassen mussten.

Hoyerswerda war der Auftakt einer ganzen Welle von Gewalttaten durch Rassistinnen und Rassisten sowie Neonazis Anfang der 1990er Jahre, der eine Verschärfung der Asylgesetzgebung folgte. Der September 1991 war ein wichtiger Moment in der Entwicklung vieler Neonazis, der NSU wurde deshalb auch als "Generation Hoyerswerda" bezeichnet. -- weiterlesen

Wir freuen uns über Interesse und Anfragen und sind über folgende Kanäle zu erreichen: Website: pogrom91.tumblr.com -- Mail: pogrom91@systemli.org -- Facebook: https://www.facebook.com/hoyerswerda.1991 -- Twitter: https://twitter.com/initiativep91

Pressemitteilung der Antirassistischen Initiative (16. September 2016)

25 Jahre nach dem Pogrom in Hoyerswerda und 35 Kilometer von Hoyerswerda entfernt:
Rassistische Menschenjagd in Bautzen - Lokalpresse, Polizei und Stadt Bautzen machen aus Opfern Täter

In den letzten Tagen gab es mehrere rechtsextreme Demonstrationen in Bautzen, darunter unter anderem ein Fackelmarsch mit aggressivem Einsatz von Pyrotechnik. Am Abend des 14. September 2016 versammelten sich rund 100 Nazis und Rechtsextreme auf dem Bautzener Kornmarkt.

Der Markt ist der Treffpunkt von Kinder und Jugendlichen, die unbegleitet nach Deutschland geflohen sind. Hier gibt es freies W-Lan. Und diese minderjährigen unbegleiteten Geflüchteten sind nicht freiwillig in Bautzen. Sie sind geflohen und hierher "verteilt" worden. Der Kornmarkt mit freiem W-Lan bietet die Chance zur Kommunikation mit der Außenwelt.

Die Kinder und Jugendlichen werden am 14.09.2016 von einem 100-köpfigen Mob beschimpft und angegriffen. Die bereits anwesende Polizei schreitet nicht ein. Einige der 20 Minderjährigen wehren sich, dann flüchten sie zurück zu ihren Unterkünften, verfolgt vom rechten Mob. -- weiterlesen

Freitag, 16. September | 18 Uhr | Demo nach rassistischem Übergriff in Prenzlauer Berg
S / U-Bahnhof Schönhauser Allee/ Prenzlauer Berg

Am 3. September kam es im Mauerpark zu einem massiven Übergriff von 200 Nazihools auf 40 Kameruner. Aus diesem Grund findet am 16. September eine antifaschistische/ antirassistische Demo statt.

Eigentliches Anliegen der Demo war (und ist) die AfD und das rechte Zentrum von Beatrix von Storch in Mitte. Da es die nächste größere Demo zum Thema Rassismus in genau dieser Gegend ist, wollen wir die Anliegen verbinden. Wir sind derzeit mit Freunden der Betroffen in Kontakt und werden die Route am Mauerpark vorbei gehen lassen. Hier wollen wir zusammen ein gemeinsames Zeichen gegen rassistische Gewalt, das Nichtverhalten der Polizei und die rechten Übergriffe nach BFC Dynamo-Spielen setzen. Es sieht gut aus, dass sie bei der Demo sprechen und Freunde mitbringen. Wir schreiben dazu noch einen Extra-Aufruf.

Sagt euren Freunden bescheid, verbreitet / verlinkt diese Info und kommt zur Demo. Das Problem heisst Rassismus!

Infos zum Übergriff: http://www.pfefferwerk.de/moskito/node/91 -- Anti-AfD-Aufruf -- North East Antifa (NEA)

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Tag der Erinnerung und Mahnung – Aktionstag gegen Rassismus, Neonazismus und Krieg 2016
Sonntag, 11. September 2016
12 Uhr | Auftaktkundgebung - vor dem Mahnmal für die ermordeten Sinti und Roma Europas
13 Uhr | Antifaschistischer Fahrradkorso
ab 14.30 Uhr | Tag der Erinnerung, Mahnung und Begegnung (Kulturzentrum Wasserturm, Kopischstr. 7, Kreuzberg)
18 Uhr | Konzert mit Sistanagila – eine iranisch-israelische Affäre

"Alle bleiben - Bleiberecht für Roma!" und (schließlich stehen uns die Wahlen bevor)
"Aufstehen gegen Rassismus - Deine Stimme gegen die AfD und andere Rassist*innen"

Roma sind nirgendwo sicher. In den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens haben sie keine Rechte, selbst wenn von der Bundesrepublik und den jeweiligen Regierungen entsprechende Vereinbarungen getroffen werden. Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien sind trotz ihrer Einstufung als "sichere Herkunftsstaaten" für Roma nicht sicher. Damit wird ihnen jegliche Chance auf eine Anerkennung als Flüchtling genommen. Die Regelung der "sicheren Herkunftsstaaten" kommt für Roma einer Abschaffung des Asylrechts gleich. Die Bundesrepublik steht in historischer Schuld gegenüber den Sinti und Roma in Europa. Dieser gerecht zu werden, entspräche im akuten Fall die vorbehaltlose Sicherstellung einer Aufenthalts- und Lebensperspektive in Deutschland.

Die sich demagogisch als "Alternative für Deutschland" bezeichnende Partei droht nach den Wahlen am 18. September in die Berliner Parlamente, also in das Abgeordnetenhaus und in die Bezirksverordnetenversammlungen, einzuziehen. -- weiterlesen

Weitere Infos, Flyer und Plakate und ein Aufruf folgen bald! Wir hoffen euch zu sehen!
Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V [VVN-BdA] Achtung: Seit 1. Juli 2015 neue Adresse: Magdalenenstraße 19 -- 10365 Berlin -- Tel.: 030 - 55 57 90 83-0 -- Fax: 030 - 55 57 90 83-8

Exit Austerity – Exit Fortress Europe – Exit Capitalism!
Freitag, 2. September 2016 | 7:30 Uhr | Blockade des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Nachmittags: dezentrale Aktionen
Samstag, 3. September 2016 | 14 Uhr | "Grenzenlos"-Block auf der Demo des Bündnisses "Aufstehen gegen Rassismus", Adenauerplatz
Sonntag, 4. September 2016 | 10 - 17 Uhr | Welcome2Stay-Treffen, Franz Mehring Platz 1.

BLOCKUPY beteiligt sich in diesem September am Aktionswochenende gegen Rassismus. Dabei werden wir nicht nur die AfD ins Visier nehmen. Die Grenzen der Festung Europa, die Grenzen innerhalb Europas und die Grenze zwischen Oben und Unten gehören zu einem Normalzustand, der tagtäglich Menschen erniedrigt, ausbeutet und tötet. Dieser Normalzustand wird mit dem Dogma der Alternativlosigkeit am Laufen gehalten. Wir wollen diese Grenzen gemeinsam mit Vielen angehen und markieren – um sie irgendwann einreißen zu können. Wir wollen ein Zeichen setzen: Der Kampf gegen die AfD und den Rechtsruck muss auch ein Kampf für soziale Rechte, Demokratie und ein radikal anderes Europa sein.

Gehen wir in die Offensive, blockieren wir am 2. September das Ministerium für Arbeit und Soziales, markieren wir ihre Verarmungs- und Ausgrenzungspolitik – gegen die soziale Spaltung im Innern & die Grenzen nach Außen -- weiterlesen

2. September | 7:30 Uhr | Blockade des Arbeitsministeriums | nachmittags: dezentrale Aktionen

3. September | 14 Uhr | Demonstration des Bündnisses "Aufstehen gegen Rassismus"
| ab 12 Uhr | "Welcome Festival" auf dem Tempelhofer Feld

4. September | 10 - 17 Uhr | "Welcome 2 Stay"- Treffen | pdf | Franz-Mehring-Platz 1

Aufstehen gegen Rassismus! Deine Stimme gegen die AfD!
Samstag, 3. September 2016 | Berlin

aufstehen-gegen-rassismus Am 3. September, kurz vor den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin, wollen wir mit einem Konzert und einer Demonstration in Berlin ein klares Zeichen gegen Rassismus setzen und die Stimmung in der Stadt mit prägen.

Gerade die Wahlen in Berlin haben eine Signalwirkung für die weitere Entwicklung der AfD, aber auch den Widerstand dagegen. Deshalb mobilisieren wir bundesweit zu der Demonstration und dem Konzert.

Darüber hinaus wird es an dem Wochenende weitere Aktionen gegen die AfD geben, die das Bündnis Aufstehen gegen Rassismus organisiert, bzw. an denen es sich beteiligt.

Den Aufruf findet ihr hier!
Zur Unterstützung des Aufrufs bitte eine Mail schicken an: 3.september@aufstehen-gegen-rassismus.de

Without paternalism: free training series for people with experience as refugees: critical sensitization and empowerment workshops in solidarity work (29. August 2016)

Glokal e.V. offers free training series for up to 15 people with experience as refugees which they can learn about solidarity work and racism and make critical empowerment and sensitization about training in the field of fleeing.

The need for trainer in the field of anti-discrimination, refugees and solidarity work is currently very high. At the same time the labor access for people with refugees experience is very difficult, so many people without refugees' experience acting as expert in this topic we want to change this by giving chance to people with refugees' experience to this qualification series. The participants get by this learning access to different educational methods. At the same time we want to offer a space where they can develop their ideas.

The qualification consists of 5 modules (each 3 days) and take place in Berlin. -- weiterlesen

If you have questions, please write us at the following e-mail opat [at] glokal [dot] org or painemal [at] glokal [dot] org
Aufruf auf Deutsch -- Vorläufiges Programm
Weitere Infos und Hintergrundmaterial: www.glokal.org -- www.mangoes-and-bullets.org

"Niemand ist vergessen! Anerkennung für Günter Schwannecke!"
29. August 2016 | 18 Uhr | Gedenkkundgebung, Berlin-Charlottenburg (Pestalozzistraße, Ecke Fritschestraße)

Wir rufen auf, anlässlich des 24. Todestages an der Gedenk-Kundgebung für Günter Schwannecke, Berliner Kunstmaler und ein Opfer rechter Gewalt, teilzunehmen. Das Gedenken findet am 29. August 2016, ab 18 Uhr, auf dem Günter-Schwannecke-Spielplatz (Pestalozzistraße, Ecke Fritschestraße), in Berlin-Charlottenburg statt. Wir bitten darum Blumen mitzubringen.

Wir fordern, dass die Bundesregierung und der Berliner Senat Günter Schwannecke dauerhaft als Todesopfer rechter Gewalt anerkennen. Wir werden den Fall weiterhin recherchieren, aufarbeiten und politisch aufklären und öffentlich darüber informieren.

Wir laden ein, bereits um 17.15 Uhr auf dem Spielplatz über die Zukunft des Günter-Schwannecke-Gedenkens zu diskutieren und Ideen für unsere weitere Arbeit zu entwickeln. Alle Interessierten und Engagierten sind dazu herzlich eingeladen.

Günter Schwannecke war ein bekannter und für gesellschaftliche Veränderung engagierter Kunstmaler. Er saß mit dem Künstler Hagen Knuth am Abend des 29. Augusts an dem Spielplatz. Die Neonazis Norman Z. und Hendrik J. kamen hinzu, um Menschen mit Migrationsgeschichte rassistisch zu beleidigen und zu vertreiben. Günter Schwannecke und Hagen Knuth bewiesen Zivilcourage und mischten sich ein. Z. schlug mit einem Baseballschläger auf beide ein. Knuth überlebte, doch Günter Schwannecke starb am 5. September 1992 an den schweren Verletzungen. Er musste sterben, weil er Zivilcourage gezeigt hatte. Umso erschreckender ist, dass Günter Schwannecke ein weitgehend unbeachtetes Opfer rechter Gewalt geblieben ist. Günter Schwannecke ist eines der mindestens 184 Opfer rechter Gewalt in Deutschland seit 1990.

Mehr Informationen auf: http://guenterschwannecke.blogsport.eu

36 Jahre nach den rassistischen Morden – Gedenken an Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân!
Samstag, 27. August 2016 | 14 Uhr | Gedenkkundgebung in Hamburg-Billwerder (Halskestraße 72)

Auch in diesem Jahr erinnern wir an den Brandanschlag von 1980 in der Hamburger Halskestraße auf eine Unterkunft von Geflüchteten und gedenken der beiden damals ermordeten jungen Männer. Bereits 2014 und 2015 haben wir dort eine Gedenkkundgebung abgehalten.

Die Veranstaltung soll ein politisches Zeichen setzen und Druck auf die Stadt Hamburg ausüben, sich ihrer Verantwortung zu stellen und einen würdigen Ort der Erinnerung und des Gedenkens für Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân – sowie für alle anderen Opfer rassistischer und/ oder neonazistischer Mordtaten – zu schaffen.

Es wird Redebeiträge der Initiative für ein Gedenken an Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân sowie anderer Initiativen geben, die zu ähnlichen Themen arbeiten; außerdem ein Interview mit einem Überlebenden des Anschlags und der Sozialarbeiterin der damaligen Geflüchtetenunterkunft (angefragt). Ferner möchten wir eine Schweigeminute abhalten, eine Gedenktafel aufstellen und Blumen niederlegen. Bringt gern eigene Blumen mit!

Kontakt: Initiative-Chau-und-Lan@nadir.org -- Social Media: https://www.facebook.com/inihalskestrasse -- Mehr Hintergründe und Informationen: Halskestr-Kundgebungsflyer 2016.doc -- https://inihalskestrasse.blackblogs.org
Bericht über die Kundgebung der Initiative für ein Gedenken an Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân

"We are are coming to you" – The refugee community needs you!
Freitag-Samstag, 18. - 19. August 2016 | Refugee-Migrants Political Community Meeting in Hamburg (GWA St. Pauli e.V./Kölibri, Hein-Köllisch-Platz 11/12, 20359 Hamburg)

We will reconcile our differences and unite our political resources to empower our struggles for an independent space to nuture and protect our community.

Refugee Activists and Members of Refugee-Migrants Political Community Meeting in Hamburg on the 18th and 19th of August 2016.

We want to inform and implore refugees living in Hamburg and in other cities in Germany to support the meeting by showing/confirm their interest to participation in and contribute to the meeting. We are planning to discuss the 2nd preparatory meeting of our nationwide meeting "Refugee-Migrants Political Community Movement Activism" in September and other issues. Amongst them, the continued and intensified wars and deadly exploitation of the home countries of refugees, which are the actual causes of flight for most refugees.

Further, we want discuss the on-going assault on refugee rights in Europe and expose the hypocrisy surrounding the notion of human rights, freedom and human dignity that are often-touted as European values with the dubious and catastrophic collaborations/agreements with dictatorial governments ranging from Turkey to Sudan. -- weiterlesen

Hamburg: "Wir kommen zu euch" - Die Flüchtlings-Community braucht euch! (Aufruf: DEUTSCH)

Treffpunkt und Adresse in Hamburg: GWA St. Pauli e.V./Kölibri -- Telefonkontakt: 01521 8218050 Ali
http://thevoiceforum.org -- thevoiceforum@gmx.de

WER hat Oury Jalloh angezündet? - WER hat das "Beweismittel" Feuerzeug in wessen Auftrag manipuliert?
Freitag, 18. August | 11 Uhr | Bundesweite Mahnwachen

oury-jalloh AUFRUF ZU DEUTSCHLANDWEITEN MAHNWACHEN anlässlich der neuen "Transparenz"-Offensive der Dessauer Staatsanwaltschaft mit Brandversuchen am sächsischen Institut für Brand- und Löschforschung in Schmiedeberg, wo die Staatsanwaltschaft das Brandgeschehen nachstellen lassen will.

Hintergrund: Am 26. Juli 2016 hat die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau die Anwältinnen der Familie kurzfristig über die geplante Durchführung eines Brandversuches am 18. August 2016 informiert und eine formelle Einladung zur persönlichen Teilnahme ausgesprochen. Da diese "Einladung" außer der Anmerkung "zur Nachstellung des Zellenbrandes am 7.1.2005" keinerlei konkrete Informationen zu Fragestellungen, Versuchsplanung und -durchführung oder zum Auswertungsdesign enthielt und der Termin im Übrigen - entgegen üblicher Gewohnheit - vorher nicht abgestimmt wurde, erging am 1. August 2016 ein dringliches Antwortschreiben des Rechtsbeistandes der Familie an die Staatsanwaltschaft (...) -- weiterlesen -- als pdf

Wo immer Ihr seid, organisiert Mahnwachen oder Kundgebungen am 18. August um gegen die Sinnlosigkeit dieses Brandversuches zu demonstrieren und ein Zeichen für das breite öffentliche Interesse am Fall Oury Jalloh zu setzen.

KEINE SPUREN – KEIN FEUERZEUG – KEINE "SELBSTENTZÜNDUNG" DURCH OURY JALLOH !
TOUCH ONE – TOUCH ALL
-- #OuryJalloh -- #BlackLivesMatter

Mehr Informationen und jede Menge Infomaterial auf https://initiativeouryjalloh.wordpress.com/
PM vom 5. August 2016 -- Video: Falsche Fragen, keine Antworten

"SOLIDARITÄT MIT ALLEN GEFLÜCHTETEN. FÜR EIN BUNTES BUCH!"
Sonntag, 14. August 2016 | 16 Uhr | Kundgebung, Bucher Bürgerhaus, Franz-Schmidt-Str. 8, 13125 Berlin (Treffpunkt: 15.30 Uhr S-Buch)

Ein Bündnis aus demokratischen Parteien und antifaschistischen Gruppen ruft unter dem Motto "SOLIDARITÄT MIT ALLEN GEFLÜCHTETEN. FÜR EIN BUNTES BUCH!" zu einer Kundgebung nach dem Brandanschlag im Refugium Buch auf

In den frühen Morgenstunden des 8. August wurde auf die Unterkunft für Geflüchtete in Berlin-Buch ein Brandanschlag verübt. Daraufhin mussten 170 Menschen in andere Unterkünfte umziehen. Der Anschlag reiht sich ein in eine Serie von hunderten Angriffen auf Geflüchtete und ihre Unterkünfte in Deutschland und auch in Berlin in den letzten Jahren. Auch für 2016 ist ein weiterer Anstieg der Zahlen zu verzeichnen. Angesichts dieser rassistischen Stimmung ist es uns wichtig, den Betroffenen von rechtsextremer und rassistischer Gewalt unsere Solidarität zu versichern und mit ihnen gemeinsam ein Zeichen zu setzen, dass rassistische Hetze und Angriffe auf Unterkünfte, Geflüchtete und Migrant_innen in ganz Berlin nicht unbeantwortet bleiben.

Daher rufen wir alle Bucher_innen und Berliner_innen auf, sich an unserer Kundgebung "Solidarität mit allen Geflüchteten. Für ein buntes Buch" zu beteiligen! -- Es rufen auf: DIE LINKE, EAG, Grüne, NEA, Piraten, SPD

Artikel aus der Berliner Zeitung -- Info von moskito -- Info auf Pankow Hilft!

Kundgebung gegen AfD
Samstag, 13. August 2016 | 14 Uhr | Kundgebung (Weltzeituhr am Alex)

Die 18. Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin findet am 18. September 2016 statt. Die AFD hat wohl gute Chancen ins Parlament einzuziehen. Wir appellieren an die Zivilgesellschaft in Berlin, nicht die AfD zu wählen und ihr stattdessen die Rote Karte zu zeigen.

Wir als ITAP e.V. kämpfen gegen Rassismus, egal von welcher Seite. Wir sagen nein zur AfD, nicht mit uns, nicht in Berlin und anderswo.

Kommt am Samstag, den 13. August 2016, um 14 Uhr zahlreich zur Kundgebung gegen Rassismus und Hass vor der Weltzeituhr am Alex!

Initiative Togo Action Plus e.V.

Solidarity4all - antirassistisches Protestcamp gegen die Ankunfts- und Rückführungseinrichtung (ARE) in Bamberg
4.-7. August 2016 | Protestcamp Bamberg (Bayern)

protestcamp-bamberg Solidarity4all - Gegen Ausgrenzung und Abschiebelager!
Ein Bündnis aus mehreren Organisationen aus Nürnberg, Bamberg, München, Göttingen, Erlangen, Fürth, Dresden und anderen Städten wird im August ein mehrtägiges antirassistisches Protestcamp vor der Ankunfts- und Rückführungseinrichtung in Bamberg mit Kundgebung vor dem Lager, Demo durch Bamberg und Protestaktionen in der Innenstadt durchführen.

[update 25.07.2016] Das Protestcamp gegen Ausgrenzung und Abschiebelager in Bamberg wird auf jeden Fall stattfinden! Momentan ist noch keine Campwiese genehmigt. Die Stadt Bamberg versucht, das Camp zum mehrtätigen Protest mit vorgeschobenen Begründungen zu verhindern.
Ein breites Bündnis wird jedoch das antirassistische Protestcamp gegen die Ankunfts- und Rückführungseinrichtung (ARE) in Bamberg auf jeden Fall durchführen. Die Verhandlungen mit der Stadt dauern an. Sobald ein Ort feststeht, wird dieser veröffentlicht.

Aktuelle Infos hier: www.protestcamp-bamberg.antira.info -- https://www.facebook.com/protestcampbamberg

Ich vermisse meine Familie - Kundgebung für die Erleichterung der Familienzusammenführung
Mittwoch, 3. August 2016 | 12 Uhr | vor dem Auswärtigen Amt in Berlin, Werderscher Markt

Seit dem 26.Juli 2016 findet dort eine Mahnwache von Jalal Al Mukdad und weiteren syrischen Angehörigen statt. Bisher hat das auswärtige Amt jedes Gespräch mit uns abgelehnt. Wir warten noch auf Antworten auf unsere Forderung nach einer Verbesserung der Familienzusammeführung!

Deshalb bitten wir jetzt alle Menschen jederzeit zur Mahnwache und am Mittwoch zur Demonstration zu kommen - wir müssen mehr werden und den Druck verstärken. Wir rufen alle Bürger*innen, alle Politiker*innen und alle Medien die unsere Sorgen verstehen können auf, uns zu helfen!

Wir müssen oft mehr als 2 Jahre nach unserer Ankunft in Deutschland auf unsere Familien warten. Es ist so schwer für uns unsere Kinder und Frauen im Krieg alleine zu lassen. Auch alleinreisende Minderjährige vermissen ihre Eltern. Wir möchten uns gut in die deutsche Gesellschaft integrieren - doch das geht nur, wenn wir hier mit unseren Familien zusammen leben können. Mittlerweile ist sogar ein illegaler Handel mit Terminen an den deutschen Botschaften entstanden und die Familien zahlen viel Geld dafür.

Das auswärtige Amt bestreitet dieses illegale Geschäft mit der Not der Familien, doch wir haben es selbst erlebt und werden es öffentlich machen. Damit die Not beseitigt wird!

Die Mahnwache wird unterstützt von der Initiative people meet people – Respekt e.V. -- Pressekontakt: 0176-2695455 -- Facebook Event der Mahnwache -- Hintergrundinfos: http://peoplemeetpeople.strikingly.com/

No Border Camp Münster
Freitag, 15. - 24. Juli | Münster (Westfalen)

nobordercamp-ms Wir glauben an Bewegungsfreiheit für jede*n sowie an die Freiheit, an jedem Ort zu bleiben und zu leben. Wir wollen keine Grenzen, wir wollen die Grenzen von Nationalstaaten öffnen, genauso wie die Grenzen von Gesetzen und die Grenzen in unseren Köpfen. Wir wollen keine Grenze, die die Menschenrechte brechen und uns davon abhalten zusammenzuleben!

Das No Border Camp in Münster wird paralell zum No Border Camp in Thessaloniki stattfinden, vom 15. bis zum 24. Juli. Das Camp wird selbstorganisiert sein und jede*r ist eingeladen mitzumachen und mitzuorganisieren. Bringt eure Ideen, Fähigkeiten, Workshops, Aktionen und gute Laune mit!

Kommt und lasst uns campen!

Wenn ihr Ideen für Workshops, Vorträge, Aktionen oder oder oder habt, großartig! Dann immer her damit! Schreibt uns: program.nbc-ms@riseup.net

Hier findet den ausführlichen Aufruf. Für mehr Informationen schaut auf die Webseite: www.nobordercamp-ms.org oder schreibt uns eine E-Mail an nobordercamp-ms@riseup.net

RECHTER MORD IN NEUKÖLLN? – AUFRUF ZUR PROZESSBEOBACHTUNG
Montag, 11. Juli 2016 | 9 Uhr | Urteilsverkündung: Prozess gegen Rolf Z., Gericht Moabit, Turmstr. 91

PROZESS GEGEN ROLF Z.
Aktenzeichen 529 (Richter Miczajka) KS 1/16
Raum: Saal 500/129a,b/218, Turmstraße 91/Wilsnacker Str. , 10559 Berlin

In der Nacht zum 20. September 2015 wurde in der Neuköllner Ringbahnstraße der 31-jährige britische Jurist Luke Holland erschossen. Noch am selben Abend wurde als mutmaßlicher Mörder der 62-jährige Rolf Z. festgenommen. Dieser war unmittelbar nach dem Mord dabei beobachtet worden, wie er sich mit der Tatwaffe verhältnismäßig ruhig vom Tatort entfernte. Erst durch Presseberichterstattung wurde bekannt, dass im Zuge seiner Verhaftung in seiner Wohnung Nazi-Devotionalien (Hakenkreuzfahne, Hitlerbild und -büsten) beschlagnahmt worden waren. Das lässt vermuten, dass Z. ein nationalsozialistisches Weltbild hat. -- weiterlesen

Prozessberichte: http://burak.blogsport.de/prozessbeobachtungen/ -- https://www.facebook.com/Burak.unvergessen -- http://burak.blogsport.de/ -- http://gedenkort-fuer-burak.org/om/2016/03/16/rolf-z-trifft-freunde-und-helfer/" target="_blank" title="">1. Prozesstag (14.3.) -- 2. Prozesstag (16.3.) -- 3. Prozesstag (21.3.) -- 4. Prozesstag (23.3.) -- 5. Prozesstag (4.4.) -- 6. Prozesstag (6.4.) -- 9. und 13. Prozesstag (18.4. und 8.6.)

http://burak.blogsport.de -- http://facebook.com/burak.unvergessen

Abschiebungen von Roma stoppen! Nachkommen von Völkermord-Opfern Schutz und Lebensperspektive bieten – Bleiberecht für alle Roma!
Sonntag, 10. Juli | 14 Uhr | Hermannplatz

Seit Mai protestieren wir Rom*nja-Familien in Berlin gegen die uns drohende Abschiebung, für unser Bleiberecht und ein Bleiberecht für alle Rom*nja.

Am 22. Mai haben wir das Mahnmal für die im NS ermordeten Rom*ja und Sinti als politische Plattform gewählt, weil wir und unsere Kinder nach 80 Jahren noch immer mit struktureller Diskriminierung, sozialer und politischer Ausgrenzung und Abschiebungen konfrontiert sind. Niemand wird die Bilder vergessen von Rom*nja und ihren Kindern, die von deutscher Polizei in Kampfmontur gewaltsam geräumt wurden. Die Bilder dokumentieren unsere Verzweiflung und unsere Angst davor, dass der deutsche Staat uns wieder wie unsere Vorfahren gen Osten deportiert. Die geschichtlichen Kontinuitäten sind dabei unverkennbar.

In den Ländern Ex-Jugoslawiens haben wir Rom*nja keine Rechte. Nach der Zerschlagung Jugoslawiens mit Unterstützung Deutschlands sind an seine Stelle ethnisch konstruierte Staaten getreten, in denen für uns Rom*ja kein Platz ist. -- weiterlesen

Weitere Informationen: supportromaprotest.blogsport.de -- Kontakt unter: supportromaprotest@riseup.net -- facebook event: www.facebook.com/events/1227430920615198

refugeeschulkstreikberlin
Samstag, 9. Juli | 13 Uhr | Demonstration, Potsdamer Platz, Berlin

nobordercamp-ms Stop Deportation! - Demonstration gegen die Karthumerklärung, den EU-Türkei Deal und alle anderen Abschiebeabkommen

Wir als "Jugend gegen Rassismus" ein Bündnis aus Schüler*innen, Studierenden, Asylsuchenden, Migrant*innen und jungen Arbeitenden wollen gemeinsam mit euch am 9. Juli in Berlin auf die Straße. Gegen die Festung Europa, gegen rassistische Gesetze und Praktiken des deutschen Staates und anderer EU-Staaten, sowie gegen alle Abschiebeabkommen.

Denn die rassistischen Gesetze und Praktiken der deutschen Regierung und der EU werden immer unmenschlicher. Mit vielen Staaten wurden bereits Abkommen getroffen, die die Rückführung ihrer "eigenen"-, aber auch die Abschiebung anderer Staatsbürger*innen oder Staatenloser in diese Länder erlauben. -- weiterlesen

https://www.facebook.com/events/1123605654362138/ -- https://www.facebook.com/refugeeschulstreikberlin -- https://refugeeschulstreik.wordpress.com/

Erste Berliner Regionalkonferenz des bundesweiten Bündnis "Aufstehen gegen Rassismus"
Samstag, den 9. Juli 2016 | ab 13 Uhr | ver.di-Haus, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin

Konferenz: Wie stoppen wir die AfD in Berlin?
Aufstehen gegen Rassismus – bring Dich und Deine Ideen ein – gegen den Aufstieg der AfD!
Hier kann mensch sich anmelden: https://www.aufstehen-gegen-rassismus.de/regionalkonferenz-berlin/anmeldung-regionalkonferenz-berlin/

Programm:
13 – 14:30 Uhr Begrüßung und Eröffnungsbeiträge: Was macht die AfD so gefährlich und wie können wir sie aufhalten? (mit Beiträgen von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus und Aufstehen gegen Rassismus sowie Grußwörtern von ver.di und dem Deutschsprachigen Muslimkreis)
14:45 – 15:45 Uhr Vernetzungsphase 1: Wie ist die Situation im Kiez/Betrieb/Verein/Bezirk? Was brauchen wir vor Ort, um der AfD entgegenzutreten?
16:00 – 18:00 Uhr Workshops: Bündnisstruktur, Öffentlicher Raum, Aktiv auf der Straße, Material, Online
18:30 – 19:00 Uhr Berichte aus den Workshops im Plenum
19:00 – 20:00 Uhr Vernetzungsphase 2: Planung der nächsten Schritte und Verabredungen für weitere Treffen und Aktivitäten
20:00 – 20:15 Uhr Abschluss -- weiterlesen

https://www.facebook.com/events/277610555960883/

Mahnwache in Gedenken an Burak Bektaş im Juli
Dienstag, 5. Juli 2016 | 15-17 Uhr | Maybachufer/Kottbusser Damm, Berlin

Wenn im Süden Neuköllns innerhalb von dreieinhalb Jahren zwei Morde mit möglicherweise rechtem/rassistischem Hintergrund begangen werden, kann nicht einfach zur Tagesordnung übergegangen werden!

So werden wir am 5. Juli 2016 beim Markt am Maybachufer unsere monatliche Mahnwache in Gedenken an Burak Bektaş und für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş abhalten.

Ihr seid herzlich eingeladen vorbei zu kommen.

https://www.facebook.com/Burak.unvergessen -- http://burak.blogsport.de/ -- http://gedenkort-fuer-burak.org/

Refugeedemo: Wir brauchen Wohnraum - from Lichtenberg to Rigaer94
Freitag, 4. Juli 2016 | 17 Uhr | Auftakt: Lager in der Bornitzstraße 102 (Nähe S/U-Lichtenberg)

Aufruf zur Demonstration: Wohnungen statt Lager – Solidarische Strukturen erhalten und schaffen!

Wir von "Stop Deportation" sind selbstorganisierte Geflüchtete aus verschiedenen Lagern in Berlin und organisieren am Montag den 4. Juli 2016 um 17 Uhr eine Demonstration vom Lager in der Bornitzstraße 102 (Nähe S/U-Lichtenberg) zur Rigaerstraße 94.

Das Lagersystem für Geflüchtete in Deutschland ist unerträglich. Die Verhältnisse in der Asylunterkunft in der Bornitzstraße 102 sind exemplarisch hierfür. Hier sind ca. 500 Menschen dazu gezwungen auf engstem Raum miteinander zu leben. Seit Kurzem spitzen sich auch diese Verhältnisse zu. -- weiterlesen

https://www.facebook.com/events/268725833490350/ -- https://www.facebook.com/stopdeportationgroup/

Hand in Hand gegen Rassismus - für Menschenrechte und Vielfalt
Sonntag, 19. Juni 2016 | 14 Uhr | Treffpunkt: Oranienplatz

berlin@hand-in-hand-gegen-rassismus.de: Am 19. Juni werden wir uns in Berlin unter dem Motto "Hand in Hand gegen Rassismus - für Menschenrechte und Vielfalt" an den bundesweiten Menschenketten beteiligen. Lasst uns in Berlin eine Menschenkette der Solidarität starten!
Treffpunkt Oranienplatz mit Auftaktkundgebung, Musik und Infostände. Nach dem Bühnenprogramm werden wir gemeinsam mit euch die Kette in zwei Richtungen entwickeln.
Berlin-nazifrei 1. Richtung Mitte Neptunbrunnen/Rotes Rathaus
2. Richtung Zeughof/Notunterkunft - OSZ

Info: berlin@hand-in-hand-gegen-rassismus.de
Berliner Flyer und Plakate könnt ihr auch direkt bei den NaturFreunden abholen: Paretzer Straße 7, 10713 Berlin -- Info: 030-810560252 -- Öffnungszeit 10 Uhr bis 16 Uhr

http://www.hand-in-hand-gegen-rassismus.de/home/ -- http://hand-in-hand-gegen-rassismus.de/menschenkette/berlin/ -- Facebook Event

Oury Jalloh das war Mord! Break the silence!
Samstag, 18. Juni | 14 Uhr | Hauptbahnhof Dessau

Selbstentzündungsthese der Staatsanwaltschaft ist zusammengebrochen!
Obgleich unabhängige Gutachten nachgewiesen haben, dass der Feuerzeugrest, der erst drei Tage nach dem Tod auftauchte, ein manipuliertes Beweismittel ist, ignoriert die Dessauer Staatsanwaltschaft beharrlich, dass der angeblich in einer Brandschutttüte gefundene Feuerzeugrest nicht in der Zelle 5 gewesen sein kann. Wiederholte Laboruntersuchungen haben ergeben, dass dem Feuerzeugrest weder Bestandteile der Matratze, noch Fasern der Kleidung oder DNA von Oury Jalloh anhaften. An diesem Feuerzeugrest befinden sich nachweislich keinerlei Reste des Brandschuttes aus Zelle 5, dafür aber eine Vielzahl von tatortfremden Faserresten und Faserverbünden sowie zwei Tierhaare und DNA jeweils unbekannter Herkunft, welche teilweise sogar noch unverbrannt sind.

Vertuschungen durch Polizei und Justiz aufdecken!
Doch anstatt den damit dringlichen Fragen nach der tatsächlichen Herkunft des Feuerzeugrestes nachzugehen und herauszufinden, wessen DNA am Feuerzeugrest ist und welchem Tier die Haare am Feuerzeugrest zugeordnet werden können, unterschlägt die Staatsanwaltschaft die brisanten Ergebnisse der Untersuchungen am Feuerzeugrest gegenüber der Öffentlichkeit. Sie behauptet hartnäckig, dass es keine "konkreten" Anhaltspunkte für eine Beteiligung sog. Dritter Personen am Brandgeschehen gäbe.

Mord an Oury Jalloh kein Einzelfall!
Die Ermordung von Oury Jalloh ist kein Einzelfall. Rassistische Polizeimorde werden von den Ermittlungsbehörden systematisch gedeckelt, Aufklärung findet nicht statt. Mitte Mai wurde die junge chinesische Studentin Yangjie Li in Dessau ermordet. Wir trauen mit der Familie und Freunden von Yangji Li und empfinden es als unerträglich, wie die Dessauer Staatsanwaltschaft sich im Mordfall Li Yangjie verhält. Auch in diesem Fall drängt sich der Verdacht auf, dass durch Kungelei, ein Mord vertuscht und Täter geschützt werden sollen.

Der Kampf um Aufklärung geht weiter!
TOUCH ONE – TOUCH ALL!
Bringt eine Blume für die Schweigeminute zum Gedenken an Yangjie Li mit.
OURY JALLOH – DAS WAR MORD!

Demo Aufruf -- weitere Infos: https://initiativeouryjalloh.wordpress.com/ -- Facebook

GENUG IST GENUG! Demonstration in Gedenken an Jaja Diabi
Samstag, 18. Juni | 13 Uhr | Park Fiction, St. Pauli, Hamburg

Berlin-nazifrei Gegen Polizeigewalt, rassistische Behandlung, Kontrollen und Inhaftierung!
Nein zu Diskriminierung und Kriminalisierung!

Wir sind solidarisch mit der Familie und demonstrieren in Gedenken an Jaja Diabi, der im Alter von 21 Jahren am 19. Januar 2016 in der Haft gestorben ist. Wir sehen die Verantwortung für seinen Tod bei diesem System und seinen Vertreter_innen, denn er starb zumindest unter Beihilfe der Polizei und in den Mauern der deutschen Justiz. Es kann nicht sein, dass massenhaft rassistische Kontollen durchgeführt werden, Menschen in Gefängisse gebracht werden und gar dort sterben.

Am 14. Januar 2016 wurde Jaja Diabi an der Reeperbahn aus nichtigen Gründen und rassistischen Vorurteilen von der Polizei festgenommen, vier Tage später, am 18. Januar wird er von der U-Haft an der Holstenglacis nach Hahnöfersand verlegt. Genau einen Monat später, am 19. Februar 2016 ist Jaja Diabi tot. -- weiterlesen

Stoppt die rassistischen Kontrollen!
Solidarität mit den Betroffenen!

https://deadbylaw.blackblogs.org/

WELCOME2STAY: Zusammenkunft der Bewegungen des Willkommens, der Solidarität, der Migration und des Antirassismus
Freitag - Sonntag, 10.-12. Juni 2016 | Leipzig, Pavillon der Hoffnung, Alte Messe, Halle 14, Puschstr. 9

welcome2stay Die wenigen Monate seit dem "summer of migration" haben unsere Gesellschaft verändert. Die Kraft der Migration hat Grenzen überwunden. Nun werden die Mauern um die Festung Europa wieder geschlossen, das Sterben an den Außengrenzen geht weiter. Rassistische Gewalt und rechte Wahlerfolge erreichen erschreckende Ausmaße. Aber gleichzeitig gibt es unzählige Erfahrungen der Begegnung, der Solidarität und des gemeinsamen Widerstands.

Vor diesem Hintergrund laden wir ein zu einer Zusammenkunft unserer Bewegungen, zu drei Tagen des Austauschs und der Diskussion. Wir wünschen uns, dass Menschen aus den vielen Willkommensinitiativen, Solidaritätsgruppen, Selbstorganisationen von Geflüchteten, aus den antirassistischen und antifaschistischen Gruppen und Netzwerken und aus den zivilgesellschaftlichen Organisationen nach Leipzig kommen. -- weiterlesen

KONTAKT ZU UNS BEI ALLEN FRAGEN: mail@welcome2stay.org

Bisher beteiligte Organisationen: Attac // DIE LINKE im Bundestag // IL - Interventionistische Linke // RAV - Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein // Komitee für Grundrechte und Demokratie // Rosa-Luxemburg-Stiftung // ISM

http://www.welcome2stay.org

no-baergida Mahnwache in Gedenken an Burak Bektaş
Sonntag, 5. Juni 2016 | 15-17 Uhr | am geplanten Gedenkort gegenüber Krankenhaus Neukölln (Rudower Str./Möwenweg, U Britz Süd)

Zwei Monate nach dem 4. Todestag Burak Bektaş treffen wir uns wieder in der Nähe der Todesstelle. Das Gedenken an Burak Bektaş muss seinen Platz haben. Dies fordern wir mit unserer neuen Kampagne für einen "lebendigen Gedenkort". Wir wollen gemeinsam mit den Angehörigen und Freund*innen von Burak einen sichtbaren und lebendigen Gedenkort schaffen, um die Erinnerung an Burak wachzuhalten.
Für ein sichtbares und lebendiges Gedenken!

http://gedenkort-fuer-burak.org/ -- https://www.facebook.com/Burak.unvergessen -- http://burak.blogsport.de/

Bleiberecht für alle Sinti und Roma! Demonstration zur Dauerkundgebung vor dem "Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma"
Freitag, 3. Juni 2016 | 17 Uhr | DEMONSTRATION VON ALEXANDERPLATZ, WELTZEITUHR

BLEIBERECHT FÜR ALLE SINTI UND ROMA.
SOLIDARITÄT MIT DEN VOM "DENKMAL FÜR DIE IM NATIONALSOZIALISMUS ERMORDETEN SINTI UND ROMA" GERÄUMTEN ROMA. DEMONSTRATION ZUM UND DAUERKUNDGEBUNG VOR DEM DENKMAL.

Weil Deutschland uns abschieben will und wir keine andere Wahl haben, haben wir das "Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma" am 22. Mai 2016 besetzt - den Ort, an dem an unsere deportierten und ermordeten Großeltern erinnert werden soll. Die Politik sollte sich schämen. Bereits kurz nach Mitternacht wurde unser Protest gewaltvoll geräumt, unsere Kinder wurden an diesem Ort geschlagen und bedroht. Das haben wir und unsere Kinder nicht verdient. Wir befürchten, dass auch unsere Enkelkinder Gewalt, Ausgrenzung und Rassismus erleben werden. -- weiterlesen

Romano Jekipe Ano Hamburg -- https://www.facebook.com/romanojekipe/ -- aktuelle Infos: Facebook Event

Gedenkdemo an Dieter Eich (Im Mai 2000 von Nazis in Berlin-Buch ermordet)
Samstag, 28. Mai 2016 | 14.00 Uhr | S-Bhf. Berlin-Buch

no-baergida Never again! - Im Gedenken an Dieter Eich | Im Mai 2000 von Nazis in Berlin-Buch ermordet | Gegen Faschismus und Sozialchauvinismus

Im Mai 2000 ermordete im Pankower Stadtteil Buch eine Gruppe Nazis den damals 60 Jahre alten Dieter Eich. In den Abendstunden des 23. Mai versammelten sich die Jungnazis in der Wohnung ihres Kameraden René Rost, in der Walter-Friedrich-Straße 52, um dessen Wohnungseinweihung zu feiern. Bereits vor Beginn der Feierlichkeit beleidigten sie beim Alkoholeinkauf einen Migranten und brüllten »Sieg heil!«-Rufe aus dem Fenster der Wohnung. In einem Rausch von Rechtsrock und Alkohol ergingen sie sich in Gewaltphantasien, zuerst gegen Migrant*innen, dann gegen den im selben Haus wohnenden Dieter Eich. Dieser war zu jenem Zeitpunkt erwerbslos und galt im Viertel als "Trinker". Wenn "man so einen aufklatschen würde, täte man etwas fürs Volk" bestärkten sich die Täter. Sie verschafften sich Zugang zu Dieter Eichs Wohnung und schlugen den schlafenden Mann zusammen. Später gingen sie ein weiteres Mal hinunter und erstachen ihn, damit er sie bei der Polizei nicht anzeigen konnte. Die Täter erhielten mehrjährige Haftstrafen, die sie nicht vollends verbüßen mussten. -- weiterlesen

Samstag, 11. Juni 2016 | 19.00 Uhr | Veranstaltung: Der Nazimord in Buch | Werkschule Buch (Hintergrundinformationen zum Mord an Dieter Eich, Rückblick auf sechs Jahre Gedenkarbeit, Vorstellung der "Niemand ist vergessen!"-Broschüre.)

Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/179183

Von Abschiebung bedrohte Roma besetzen Mahnmal der ermordeten Roma und Sinti Europas.
Sonntag, 22. Mai 2016 | 16:30 Uhr | Mahnmal der ermordeten Roma und Sinti Europas (Simpsonweg zwischen Brandenburger Tor und Reichstagsgebäude)

Wir sind hier – Berlin. Mahnmal für die ermordeten Sinti und Roma

Einigen von uns droht die Abschiebung. Andere sollten abgeschoben werden. Mit den Gesetzesänderungen der letzten Monate ist die Situation für uns sehr schlecht geworden.

Denjenigen, die in dieser Zeit neu nach Deutschland kommt, um hier Schutz zu suchen gelingt es oft gar nicht mehr, überhaupt hier anzukommen: kaserniert in Sonderlagern für u.a. Balkanflüchtlinge müssen sie eine Bearbeitung der Schutzgesuche abwarten, nahezu hundert Prozent davon Ablehnungen. Eine Bleibeperspektive wird von vornherein ausgeschlossen und gesetzlich verhindert. Ob organisierte Sammelabschiebungen oder die unmissverständlichen Aufforderung zur »freiwilligen Rückkehr« – abgespalten von den Flüchtlingen, deren Fluchtgründe als legitim gelten wird uns eine nur "geringe Bleibeperspektive" zugeordnet, dementsprechend werden uns Wege zu einem gleichberechtigten Leben hier versperrt. Ob wir seit drei Monaten hier leben, seit 2 oder 20 Jahren – wenn wir in die Staaten gehen deren Adler unsere Papiere ziert, dann erwarten uns Verfolgung, Rassismus, Ausschluss – und keine Spende aus Westeuropa kann unsere Probleme dort lösen. Die Lösung unserer Probleme liegt hier.

Wir können nicht mehr in unseren Verstecken bleiben.
Wir können nur unterwegs sein – oder etwas besetzen.

Wir haben uns entschieden uns auf den Weg zu machen. Wir verließen die Kommunen, die unsere Schutzgesuche ablehnen. Wir kommen hierher, nach Berlin, wo die Gesetze beschlossen werden die unsere Leben hier beenden. -- weiterlesen

http://www.alle-bleiben.info

23. aktualisierte Auflage der Dokumentation "Bundesdeutsche Flüchtlingspolitik und ihre tödlichen Folgen (1993 bis 2015)" (10. Mai 2016)

ARI-Dokumentation 23 Jahre Recherche und Dokumentation des staatlichen & gesellschaftlichen Rassismus
Die Dokumentation umfasst Einzelgeschehnisse, bei denen Flüchtlinge körperlich zu Schaden kamen. Auch im 23. Jahr ihrer Fortsetzung und Aktualisierung ist sie ein Spiegelbild der Lebensbedingungen, denen schutzsuchende Menschen in der Bundesrepublik ausgesetzt sind. Anhand der vielen Einzelgeschehnissen (über 8000) wird der gesetzliche, behördliche und gesellschaftliche Druck deutlich, den nur die wenigsten Flüchtlinge unbeschadet überstehen können.
Die Ankunft vieler Flüchtlinge im Jahre 2015 wurde zum Anlass dafür, dass rassistische und islamophobe Organisationen im Schulterschluss mit rechtsradikalen Parteien und Gruppierungen den Rassismus auf die Straße trugen und medial salonfähig machten. Parallel dazu reagierte die Politik entsprechend und verschärfte die bestehenden – ohnehin restriktiven – Asylgesetze, forcierte die Entrechtung von Flüchtlingen, definierte Staaten zu "sicheren Herkunftsländern" um und arbeitete mit anderen europäischen Staaten unvermindert am weiteren Ausbau der Festung Europa.
Ziel sowohl der Straße als auch der Politik war und ist die Fortsetzung der langjährigen Nicht-Willkommenskultur in der BRD: Abschottung nach außen und die schnelle Abschiebung von hier lebenden Flüchtlingen. -- weiterlesen

Die Dokumentation umfasst drei Hefte (DIN A4). Sie kosten zusammen 30 € plus 5,00 € Porto & Verpackung. -- HEFT I (1993 – 2004) 10 € für 354 S. -- HEFT II (2005 – 2011) 11 € für 260 S. -- HEFT III (2012 – 2015) 12 € für 216 S. plus je 1,80 € Porto & Verpackung.

Beispiele aus 2015: Todesfälle – Selbstverletzungen – unterlassene Hilfeleistung
Auszug aus 2015: Der Monat September 2015
Bestellung der Dokumentation

#Berlin Nazifrei. Für ein solidarisches Berlin
Samstag, 7. Mai 2017 | 13 Uhr | Demonstration, Hackescher Markt

Berlin-nazifrei Die rechtspopulistische AfD konnte im März weitere erschreckend hohe Wahlerfolge erzielen. Ihr Programm und Wahlkampf sind von völkisch fundamentalistischer, rassistischer, homophober, frauen*- und arbeitnehmer*innenfeindlicher Politik geprägt. So sprach sich Petry für den Schießbefehl gegen Geflüchtete an deutschen Grenzen aus. Höcke fabulierte über angebliche biologische Unterschiede zwischen Menschen aus Europa und Afrika. Die Wahlerfolge sind Ausdruck eines in der Gesellschaft tief verwurzelten Rassismus. Dies zeigt sich in Berlin auch durch die Zahlen der Berliner Register und ReachOut. Demnach kam es 2015 zu 175 rassistisch motivierten Angriffen. 43 ereigneten sich an oder in der Nähe von Geflüchtetenunterkünften. Auch fanden 223 rassistische Veranstaltungen und Kundgebungen statt. Dies sind nur die erfassten Zahlen, die Dunkelziffer liegt weit höher.

Diese Stimmung nutzte Enrico Stubbe, Bundesvorstand der nationalistischen Bürgerbewegung "Pro Deutschland", im März für eine rassistische und nationalistische Demonstration unter dem Motto "Merkel muss weg – Wir für Berlin & Wir für Deutschland". Rund 3000 Rassist*innen, darunter Hooligans, autonome Nationalist*innen, NPD– und BärGiDa-Anhänger*innen und selbsternannte "besorgte" Bürger*innen, nahmen teil. -- weiterlesen

Nazis und Rassist*innen bekämpfen! Refugees Welcome!

http://nazifrei.berlin/ -- Facebook Event

Solidarität muss sichtbar werden - Free Mumia - Free Them All!
Sonntag, 24. April 2017 | 15 Uhr | Kundgebung, vor der US Botschaft

Am 24. April 2016 ist der 62. Geburtstag von Mumia Abu-Jamal. Er wird ihn erneut in Haft verbringen, der er seit 1981 ohne juristische Beweise unterworfen ist. Zusammen mit Tausenden anderer Gefangener im US Bundesstaat Pennsylvania kämpft der Langzeitgefangene aktuell um medizinische Versorgung gegen Hepatitis C, die ihnen aus Kostengründen verweigert wird.

Wir wissen, dass es in Berlin fast jeden Tag Demos und Kundgebungen gibt und dass viele Interessierte davon überfordert sind. Wir wissen aber auch, was für eine Kraft Bilder und Berichte von solidarischen Protesten bei den Gefangenen auslösen, die z.T. über 30 Jahre (und manchmal noch länger) in den Löchern der Isolationstrakte der USA überlebt haben. Diese Gefangenen sind Opfer eines Systems, in dem Pegida-ähnliche Politikansätze bereits seit langer Zeit zum zentralen Regierungsgeschäft gehören. -- weiterlesen

Kommt am Sonntag, den 24. April um 15 Uhr vor die US Botschaft in Berlin (Brandenburger Tor/Pariser Platz) und zeigt euch solidarisch mit den kämpfenden Gefangenen und der Black Lives Matter Bewegung in den USA.

Free Mumia - Free Them All!

http://www.freiheit-fuer-mumia.de/ -- Demo-Aufruf und -Materialien

Stop deportations – There is enough space for everyone!
Freitag, den 15. April 2016 | 16 Uhr | Demoauftakt, Alexanderplatz

stop-the-eu-war Aufruf zur Demo am Freitag den 15. April 2016 um 16 Uhr am Alexanderplatz gegen die Abschiebungen in die Türkei und für die Aufnahme von Geflüchteten.

Seit Montag werden Flüchtende von Griechenland in die Türkei abgeschoben. In die Türkei, in der gerade munter jegliche Freiheitsrechte eingeschränkt werden und ein Krieg gegen die Kurd*innen läuft. In die Türkei, zu der Amensty International berichtet, das von dort Menschen zurück nach Syrien geschoben werden. Mitten ins Kriegsgebiet.

Zeitgleich sitzen zehntausende Flüchtende an der griechisch-mazedonischen Grenze in Idomeni und in den Inhaftierungslagern auf den griechischen Inseln fest. Knapp die Hälfte der Menschen dort sind Kinder, bei denen diese Lebensumstände lebenslange gesundheitliche und psychische Folgen haben können. Viele der Menschen habe enge Familie in anderen europäischen Ländern. -- weiterlesen

corasol.blogsport.de/

Demonstration zum 4. Todestag von Burak Bektaş
Samstag, 9. April 2016 | 14 Uhr | Krankenhaus Neukölln (Rudower Str. 51)

Vor vier Jahren - am 5. April 2012 - wurde der 22-jährige Burak Bektaş auf offener Straße in Neukölln von einem Unbekannten erschossen und zwei seiner Freunde lebensgefährlich verletzt. Bis heute gibt es keine Ermittlungsergebnisse. Buraks Mörder hat den Tatort wortlos und ruhig verlassen. Genauso wie der Mörder des 31-jährigen Luke Holland, der am 20. September 2015 ebenfalls in Neukölln erschossen wurde. Bei seinem mutmaßlichen Mörder Rolf Z. wurden Nazi-Devotionalien beschlagnahmt. Eine rechte Motivation ist wahrscheinlich. Beide Morde könnten Taten des NSU nachahmen. Die Ermittlungen müssen auf diese Parallelen Antworten geben. Erleben wir in Berlin-Neukölln eine neue Form rechten/rassistischen Terrors? WIR FORDERN AUFKLÄRUNG!

Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş -- https://www.facebook.com/Burak.unvergessen/ -- Facebook Event

Einladung – Davetiye: Gedenken an Halit Yozgat
Mittwoch, 6. April 2016 | 15:30 Uhr | Halit-Platz, 34127 Kassel (gegenüber Philipp-Scheidemann-Haus)

Sehr geehrte Freunde und Freundinnen,
unser Sohn Halit wurde im Alter von 21 Jahren durch Kugeln von Nazis ermordet.
Schweigt nicht. Vergesst nicht. Diese Sache ist unser aller Sache.
Lasst uns an Halits Todestag treffen und dafür stehen: Wir wollen kein nächstes Opfer!

Değerli Dostlar,
Oğlumuz Halit 21 yaşında Nazi kurşunlarıyla öldürüldü.
Susmayın. Unutmayın. Bu dava hepimizin davası.
"Naziler bir daha insan öldürmesin" demek için Halit’in ölüm yıl dönümünde buluşalım.

Quelle: https://initiative6april.wordpress.com

TERMINE/VERANSTALTUNGEN/AKTIVITÄTEN (März 2016 und früher)

findet ihr HIER

Die alte ARI-Webseite (2008 und früher)

findet ihr HIER