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Auf diesen Seiten (siehe unten) befindet sich zur Zeit noch die 
21. Ausgabe der Dokumentation.
Sie werden demnächst aktualisiert.

 

22 Jahre Recherche & Dokumentation
des staatlichen und gesellschaftlichen Rassismus

Bundesdeutsche Flüchtlingspolitik und ihre
tödlichen Folgen
22. aktualisierte Auflage
1993  bis  2014

Jetzt auch auf DVD

Aktuelle Zahlen zur 22. Auflage:  siehe  PRESSEMITTEILUNG  im pdf-Format:

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Beispiele zur Pressemitteilung

BESTELLUNG  der  Druckausgabe und / oder der DVD


 

Bundesdeutsche Flüchtlingspolitik und ihre
tödlichen Folgen
21. aktualisierte Auflage
1993 bis 2013

 

21 Jahre Recherche und Dokumentation des staatlichen und gesellschaftlichen Rassismus

 

Presse-Erklärungen:

Bestellung der Dokumentation

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hinterland - Flüchtlingsrat Bayern

Geschehnisse im Jahre 1993     (pdf)

(...... über uns ......)

Geschehnisse im Jahre 1994     (pdf)

 

Geschehnisse im Jahre 1995     (pdf)

Zusammenfassung 1993 - 1995

Geschehnisse im Jahre 1996     (pdf)

Zusammenfassung 1996

Geschehnisse im Jahre 1997     (pdf)

Zusammenfassung 1997

Geschehnisse im Jahre 1998     (pdf)

Zusammenfassung 1998

Geschehnisse im Jahre 1999     (pdf)

Zusammenfassung 1999

Geschehnisse im Jahre 2000     (pdf)

Zusammenfassung 2000

Geschehnisse im Jahre 2001     (pdf)

Zusammenfassung 2001

Geschehnisse im Jahre 2002     (pdf)

Zusammenfassung 2002

Geschehnisse im Jahre 2003     (pdf)

Zusammenfassung 2003

Geschehnisse im Jahre 2004     (pdf)

Zusammenfassung 2004

Geschehnisse im Jahre 2005     (pdf)

Zusammenfassung 2005

Geschehnisse im Jahre 2006     (pdf)

Zusammenfassung 2006

Geschehnisse im Jahre 2007     (pdf)

Zusammenfassung 2007

Geschehnisse im Jahre 2008     (pdf)

Zusammenfassung 2008

Geschehnisse im Jahre 2009     (pdf)

Zusammenfassung 2009

Geschehnisse im Jahre 2010     (pdf)

Zusammenfassung 2010

Geschehnisse im Jahre 2011     (pdf)

Zusammenfassung 2011

Geschehnisse im Jahre 2012     (pdf)

Zusammenfassung 2012

Geschehnisse im Jahre 2013     (pdf)

Zusammenfassung 2013

 

 

 

Flüchtlingslager Görisried    1995

 

       Flüchtlingslager Frankfurter Flughafen    1998

 Kürzelerklärungen   (pdf)

Flüchtlingslager Georgenthal    1998

 

Polizeiärztlicher Dienst in Berlin    2000
Projekt X in Niedersachsen    2000

Presse- Erklärungen + Presse-Echo

Abschiebelager Bramsche-Hesepe    2001

 

Abschiebegefängnis - Eisenhüttenstadt    2003

 

Abschiebekosten    2005

 Danksagung

"Vertragsärztin" in Pinneberg   2007

 

Recht auf medizinische Versorgung    2007

 

Fit to Fly - AbschiebeärztInnen    2008

 

 Widerrufsverfahren    2009

 

Lager Nostrof-Horst    2010

 

 Zahn-los in Thüringen    2011

 

DUBLIN II   2012

 

Refugee Strike  -  Flüchtlingsproteste im Jahre 2012

 

Asyllager als Zielscheibe rassistischer Gewalt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Der Inhalt

Die Dokumentation ist eine chronologische Sammlung von Einzelschicksalen, in denen Menschen körperlich zu Schaden gekommen sind. Diese Menschen sind Flüchtlinge,
also Menschen im oder nach einem Asylverfahren oder Menschen ohne gültige Aufenthaltspapiere für die BRD. Menschen, die sich im Lande aufhalten oder auf­gehalten
haben. Auch Menschen, die abgeschoben wurden, dann mißhandelt, gefoltert oder getötet wurden oder spurlos ver­schwanden.

 

Es sind Menschen, die zu Schaden kamen durch staatliche Maßnahmen. Mit staatlichen Maßnahmen meinen wir die Umsetzung der Asylgesetze gegen die Betroffenen.

Eine staatliche Maßnahme ist die angekündigte und durchgesetzte Abschiebung.

Staatliche Maßnahmen sind auch die geschlossenen Grenzen, die Grenzüberwachung durch staatliche Organe.

Staatliche Maßnahmen sind Menschenjagden durch BGS oder Polizei, um Flüchtlinge einzufangen.

Und eine staatliche Maßnahme ist auch der Abschiebeknast, der Menschen dazu bringt, sich selbst zu verletzen oder sich zu töten.

Zudem beinhaltet das Heft rassistische Angriffe von seiten der Bevölkerung auf Flüchtlinge.

 

Die Zusammenstellung umfaßt Todesfälle und Verletzungen bei Grenzüberquerungen; Selbsttötungen, Selbsttötungs­versuche und Verletzungen von Flüchtlingen aus Angst
und auf der Flucht vor Abschiebungen; Todesfälle und Ver­letzungen vor, während und nach Abschiebungen.

Sie umfaßt auch Berichte über Fluchtversuche, die deutlich machen, welche lebensbedrohlichen Bedingungen Flücht­linge auf sich nehmen müssen, um heute in die BRD zu gelangen. Fluchtversuche, die oft nur durch Zufall nicht töd­lich für die Flüchtlinge endeten.

Diese Zusammenstellung umfaßt Brände in Flüchtlingsunterkünften und Anschläge auf Flüchtlingssammellager sowie rassistische Angriffe auf öffentlichem Gebiet.

 

Die Zahlen

Wir haben uns bei dieser Chronologie um Vollständigkeit bemüht - wohlwissend, daß wir sie nicht erreichen können.

 

Aus vielen zufälligen Begebenheiten haben wir erfahren müssen, daß die Dunkelziffer zu den in der Dokumentation beschriebenen Ereignissen generell sehr hoch ist. Das hängt zum Teil von der unterschiedlich intensiven Zuarbeit durch Organisationen und Einzelpersonen und auch von den Recherchemöglichkeiten vor Ort ab. Oft ist es aber auch die Angst und das Mißtrauen der Betroffenen selbst, die – aufgrund ihrer schlechten Erfahrungen und aufgrund ihres unsicheren Aufenthaltsstatus – keine weiteren Schwierigkeiten haben möchten.

 

Die auffällige Differenz der Zahlen bei rassistischen Angriffen zwischen Ost- und West-Bundesländern erklärt sich auch daraus, daß es in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Thüringen staatlich finanzierte Bera­tungsstellen für Opfer rassistischer Gewalt gibt bzw. gab. Derartige Hilfsangebote und Dokumentationsstellen existieren in den West-Bundesländern erst in jüngster Zeit (z.B. in NRW). Aus diesem Grunde ist die Dunkelziffer in den westlichen Bundesländern mit Sicherheit noch höher.

 

Da die Angaben zu den toten und verletzten Flüchtlingen an den deutschen Grenzen - entsprechend der Informations­quellen (Bundesgrenzschutz und Bundespolizei u.a.) - sich nur auf die deutsche Seite beziehen, ist die Gesamtzahl sehr viel höher. Die Zahlen, die die Landesinnen­ministerien nennen, beziehen sich aus­schließlich auf die von der Landespolizei registrierten Fälle.

 

Auch die von uns ermittelte Zahl der nach der Abschiebung verletzten, verschwundenen oder getöteten Flüchtlinge ist nur die Spitze des Eisberges. Wenige Nichtregierungs­organisationen (Flüchtlingsrat Niedersachsen für die Türkei, Aktion Abschiebestop für afrikanische Länder, amnesty international) haben zeitweise zu diesem Thema gearbeitet. Sie haben Einzelschicksale verfolgt und dokumentiert. Die Recherche in den Herkunftsländern ist äußerst schwie­rig, weil die Flüchtlinge aufgrund ihrer politischen Verfolgung untertauchen oder weiter fliehen müssen oder weil sie in den Gefängnissen "verschwinden". Berichte über Folter und Mißhandlungen können demzufolge auch nur von Menschen gegeben werden, die irgendwie aus den Händen der Verfolger entkommen sind und die noch die Kraft, das Geld und die Möglichkeit haben, sich in Deutschland oder bei ihren Angehörigen zu melden.

Nicht mit aufgeführt sind die Menschen, die durch Arbeitsverbot, durch Beendigung der Aufenthaltsgenehmigung oder durch Fluchthilfeschulden in sogenannte nicht legale
Arbeit gedrängt wurden und dabei zu Tode kamen oder verletzt wurden. (Von 1993 bis1998 wurden mindestens 50 Menschen bei Verteilungskämpfen im Zigarettenhandel getötet, laut Tagesspiegel vom 24.4.99.) 

Die Zählung

Aufgrund der Individualität eines jeden Menschen ist es oft schwierig, die hier dokumentierten Einzelschicksale in eine Statistik einzupassen. Finden z.B. Selbstverletzungen in Abschiebehaft aus Protest, aus Verzweiflung oder aus Selbsttötungsabsicht statt? Passiert ein Fenstersprung aufgrund einer Panik in Selbsttötungsabsicht oder auf der Flucht,
um der Festnahme zu entgehen, wenn Polizeibeamte in die Wohnung eindringen?

Die Dokumentation enthält viele Geschehnisse, die sich in den Zählungen nicht wiederfinden, weil sie nicht in die Statistik passen, z.B. lebenslange Invalidität durch unterlassene Hilfeleistung.

!! Aktuelle Zahlen siehe hierzu die Pressemitteilungen im Presse-Echo !!

Die Dokumentation ist der Versuch - anhand von vielen Einzelbeispielen und in ihrer Gesamtheit - Beweise für  den institutionellen Rassismus vorzulegen. Sie ist der Versuch,
die schlimmsten Auswirkungen des rassistischen Systems dieses Staates auf Flüchtlinge und Menschen ohne Papiere für die Leserinnen und Leser deutlich zu machen.

Die Dokumentation untermauert in ihrer Gesamtheit unsere Forderungen:

Offene Grenzen!
Bleiberecht für alle!
Gleiche Rechte für alle!
 

Antirassistische Initiative Berlin im Juli 2014 

 
 

 

 

Seit der gewaltsamen polizeilichen und rechtswidrigen Räumung des Hausprojektes YORCK59 (www.yorck59.net) 
mit seinen politischen und kulturellen Projekten am 6.6.05 und der Besetzung des Südflügels vom Haus Bethanien 
am 11.6.05 hat die Dokumentationsgruppe der Antirassistischen Initiative eine neue Adresse:
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Antirassistische Initiative e.V

>> Dokumementationsstelle <<

Haus Bethanien - Südflügel
Mariannenplatz 2 A
10997  Berlin

Fon:   030 - 617 40 440
Fax:   030 - 617 40 101
e-mail: ari-berlin-dok@gmx.de
www.ari-berlin.org/doku/titel.htm

Spendet:
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 100 205 00
Konto-Nr. 303 96 03

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    guter wille - unbestritten

    der reform des ausländergesetzes
    sagte der minister 
    steht nichts mehr im wege
    schon gar nicht die ausländer 
    in abschiebehaft
    hängen sie sich auf 

    p.-p. zahl, 1977